|
Institut für Germanische Geschichte und Sprachforschung
|
|
Neu!! Vom 17.12.2005 Unten
auf dieser "Finkenseite" beschreibe ich das röm. Abstandsparameter
Trier-Waldgirmes und seine Systematiken für den römischen Okkupationsraum.
Daneben stelle ich die Flußabstandsparameter der Schiffstagesleistungen und der
damit verbundenen Hafennotwendigkeiten vor. Die Elbe war in diesem Zusammenhang
bis zum Jahre 9 zum Schicksalsstrom der Germanen geworden. Der römische
Schiffsverkehr muß von großem Ausmaß gewesen sein und die mit ihm verbundenen
Bedrohungen der Anrainer ebenfalls.
------------------- Römische Finken ( zuvor Waldgirmes) Das Ende von „Waldgirmes“ und der: „immensum bellum“ „Römische“
Logistik und römisches Scheitern
Als „immensum
bellum“ ist dieses Ereignis, bisher zwar von römischer Seite erwähnt,
doch aus Quellenmangel in der allgemeinen Forschung außerhalb dieses Institutes
nicht maßgeblich verfolgt worden. Eine Reihe von
Fehlurteilen und daraus erwachsener Basisfehler in der Bewertung, auch der
Folgegeschichte zunächst bis zur Völkerwanderung aber auch darüber hinaus,
sind das Resultat dieses Mangels. Das Museum in
Kalkriese stellt darum beispielhaft ein sehr eingeschränktes und fragwürdiges
Bild um die germanischen Verhältnisse zur Zeit Augustus und Tiberius dar. Doch indem seine
Vertreter unter anderem die Römer als Heilsbringer auf Kosten aller unterdrückten
Völker der Antike rehabilitieren und zu Opfern der Germanen erklären, geht man
weiter als bisher jemals gegangen worden war. Analog den
„Heinrich Himmler Forschungen“ um die Germanen (1933 bis 1945) findet an
dieser Stelle eine Ideologisierung desselben Themas in einem: „So hätten wir
es gerne“ Geist der 68er statt. Während Himmler
die Prinzipien der germanischen Kultur, besser, was er dafür hielt, für seine
faschistischen Ziele zu funktionalisieren versuchte, wird die germanische Kultur
heute von den eigenen Vertretern verurteilt und zum Frevel erklärt. Im Falle der
Germanen wird einzigartig der Freiheitsanspruch dieser Volksgruppe einer
Ideologie geopfert, die jeder Logik entbehrt, weil sie in ihren
Argumentationslinien auf den Geist des 68er Materialismus reduziert werden kann.
(Unter {fellows}
finden anhand von Fallbeispielen einige dieser Aussagen und ihre Vertreter
Darstellung, um diesen Irrwitz zu verdeutlichen.) Die von Tiberius
im Jahre 5 erzielten Verträge mit den Germanen des Nordostraumes waren die
Folge germanischen Vordringens gegen die römischen Besatzer bis gegen den Rhein
und unter anderem gegen die Römerstadt „Waldgirmes“, die vernichtet wurde. Tiberius
konsolidierte die Lage bis Varus (4 bis 6 n. Chr.) und versuchte durch den
“Marbodcoup“ in Jahre 6 n. Chr. den Norden erneut zu überrumpeln (siehe Bd.
I u. II). Pannonien
durchkreuzte seine Pläne und ließ seinerseits die Germanen des Nordens auf
eine Gelegenheit warten im Gegenzug Rom entscheidend anzugreifen. In Verbindung mit
Arminius gelang den vereinigten germanischen Völkern des Nordens dieser Sieg,
zunächst gegen Varus (9 n. Chr.) und in Folge gegen Tiberius (10 bis 16 n.
Chr.), für den gesamten Rhein-Elb-Raum. In „Roms
Grenzen im Norden“ (Bd. II) liegen diese Zusammenhänge bereits vor. Die Römerstadt „Waldgirmes“ steht neuerdings als ein Ort römischer
Vermessungsleistungen (Vermessenheit) inmitten einer bisher als unumstößlich
gedachten Vorstellung der allgemeinen Wissenschaft und offenbart ein gänzlich
anderes Bild, als von ihr bisher gedacht war und das nun gar nicht mehr zum
„modern“ gezimmerten Germanenbild Kalkrieses paßt. „Waldgirmes“
wird zu einem weiteren Schlüssel um das römische Vorgehen gegen die Völker
in Germanien, die mit ihren Dokumentationen die einzige authentische
Beschreibung dieser Zeit hinterließen! Die „Germanischen Quellen“ bieten
stellvertretend für alle unterdrückten Völker Europas die Möglichkeit der
analogen Vorstellung eines systematischen Terrors. Und auch für
“Waldgirmes“ liegt eine germanische „Quellendokumentation“ wie für die
meisten Kampfbereiche der Germanen vor. Mit dieser „Dokumentation“ bestünde
ebenfalls die Möglichkeit einer Erarbeitung der Zusammenhänge des Untergangs
dieser Römerstadt. Doch nicht diese,
sondern eine wichtigere „Leistung“, nämlich die der römischen
Raumaufteilung, die der Fundort „Waldgirmes“ bestätigt, soll das Thema der
folgenden Anschauung werden. An ihm werden uns die Herrschaftsansprüche des
totalitären römischen Machtapparates für Germanien bedeutet und offenbart
sich jeder ideologische Notstand. Die römische Vermessungskunst als Beweis für den römischen
Imperialismus Bereits die Loh-
und Ale-Orte machten sich durch ihre Systematik erkenn- und bewertbar. Im Falle der römischen
Hauptorte ist diese Erkennung eine Enttarnung der 68er Ideologie, die sich nicht
am Faktischen, sondern an der Fiktion orientiert. Wolkenkuckucksheime mit allen
Folgen und Schäden für die Glaubwürdigkeit der deutschen Wissenschaften
werden in diesem Römertroß unserer Bevölkerung als bare Münzen abgezählt. Unschwer wird an
diesen beiden Orten eine römische Gemeinsamkeit erkennbar: Es ist der Abstand
der Orte zueinander, der diese Gemeinsamkeit zum Besonderen macht. Der Abstand der Römerstadt
„Trier“ zur Stadt „Waldgirmes“ (bei Giessen) beläuft sich auf ca. 100 röm.
Meilen (Luftlinie). Das von dieser
Seite bereits seit längerer Zeit vorgestellte System der Loh- und Ale-Ketten
bindet diese Römerstadt (Waldgirmes) eindrucksvoll ein. Die Karten I und
II des Jahres 2001 zum Bd. II gehörig: Die Römerstadt
liegt auf der römischen Reiterstaffelkette „Röttgen – Bonn“ (mittig
zwischen den „Ale-Orten“: „9 und 42“) und war mittels einer Loh-Kette*
mit „Kneblinghausen“ (Auxiliarkastell) auf „Aliso“ verbunden. *(siehe dazu: Die
römische Loh-gistik) (der östliche
Rhein-Alpen-Donauraum) Der Abstand „Waldgirmes
– Trier“ ist gleich dem von „Waldgirmes – auf – Marktbreit“ (Römerkastell
vor Varus bereits geräumt), gleich: „Marktbreit –
auf – Regensburg“, „Regensburg –
auf – Salzburg“, „Salzburg –
auf – Augsburg“, „Augsburg –
auf – Marktbreit“ (siehe dazu K II). Daß auch der
Norden Germaniens analog vom römischen Terror und nicht von „seiner“ Kultur
betroffen war, hätte, ganz unabhängig
von diesen Neuheiten, jedem dt. Historiker klar sein müssen, der sich der
Aufgabe verschrieben hat die Geschichte der Germanen umzuschreiben! (die
Finkenkette, {the chain of finches}) (im
Rhein-Oderraum, bis Skagen DK) Im Norden setzt
sich die Abstandssystematik des Südens fort: „Bentumer-Siel
–auf – Finkenwerder HH“, „Finkennest –
auf – Finkenwalde (Stettin, Pl)“, „Finkenwalde
–auf– Finkenherd (Frankfurt a. d. O.)“,
„Finkenherd
–auf– Vogelburg (Dessau)“, „Vogelburg
–auf– Vogelheerd (Hof, Bayern)“, „Vogelheerd
–auf– Regensburg“ „Vogelburg
–auf– Erfurt“, „Erfurt
–auf– Waldgirmes“. Drei weiteren
Finkenorten! (Von Xanten nach Hamburg) Auch im Raum Dänemarks
liegen Finkenorte vor (siehe Karte III DK). Diese sind aber im Moment aus
Zeitmangel nicht Gegenstand aktueller systematischen Suche und Erarbeitung. Über die
“Lippelinie“: Xanten, Haltern
Dolberg
↓
↓
↓ Kastell, Kastell,
Hafen, Auch über diese
bereits vorgestellte Verbindungslinie (KI zu Bd. II) verfügte Rom mittels der
von ihr gestellten „Finkenorte“. Ihre Abstände sind kürzer (ca. 75 km)
doch ebenfalls gleich zueinander: „Xanten
–auf– Finkenberg (Ennigerloh), „Finkenberg
–auf– Finkenburghang (Oeynhausen)“, „Finkenburghang
–auf– Finkenberg (Verden)“, „Finkenberg
–auf– Finkenwerder (HH)“. (Zum Finken- und
Vogel- und zum Loh-begriff siehe Bd. II.) Die Elbe war
durch das „Scharpenlohe“ zwischen HH und Dessau halbiert @
½ Elbe. „Finkenwerder
(HH) –auf– „Scharpenlohe“
–auf– Vogelburg (Dessau)“ Von „Dessau“
auf „Belgern“* und zurück finden wir dieselbe Flußlänge. *(Ort der „Belger“) Die Oder zwischen
„Finkenherd“ (Fr. a. d. O.) und „Finkenwalde“ (Stettin, Pl) stellt die
gleiche Flusslänge = (½ Elbe). Neu: Von
Dessau über Belgern auf "Heidenau" (Dresden)!! Neu: In
die Vermessungen der Abstandsparameter fügt sich analog "Anreppen"
(Paderborn). "Mittig" zwischen "Haltern" und
"Hedemünden" liegt dieser Lagerstandort. (siehe dazu Karte
I des Bd. II) Selbe 1/2 Abstände
der Schiffahrt zeigen sich vom: „Finkenberg (Ennigerloh)“ auf
„Finkenburghang (Oeynh.)“, auf den „Finkenberg (Verden a. d. Aller, hier
als Weserabschnitt)“ und von Verden auf „Finkenwerder (HH)“. Der Abstand
„Vetera (Xanten)“ auf den „Finkenberg (Ennigerloh)“ weicht ab. Der Abstand
„Trier – Rhein – Köln“ ist analog gleich. Für Vetera –
Dolberg (Lippehafen) bei „Ahlen“ gilt auch der Abstand.
Diese Zusammenhänge
bilden sich aus den westphälischen Kriegsereignissen 9 bis 16 n. Chr. und
wirkten bis in die Zeit des „Bestiariums“
fort. In den westphälisch-englischen
Kontakten, sowie im Verhältnis der Westphalen zu den späteren Wikingern und
ihren Kriegszügen unter anderem gegen Köln und Paris drückt sich der hist.
Hintergrund der germ.-röm. Zeit aus. Dazu an anderer
Stelle. Das hier
vorliegende „Bildwerk“ (siehe Karten, Bestiarium) stellt mit den
schlachtbeschreibenden Flurnamen, des Ortes „Holthausen“ (Borgholzhausen),
eine geschlossene Dokumentation der antiken Schlacht von “Holdhut“ dar. Mehr
als 100 Flur-, Berg- und Bachnamen stellen sich neben 12 Figurationen eines
Ornamentes, das als Bestiarium mittels seiner Bilder Geschichte und Glauben
„illustriert“. Die zwölf “Tierzeichen“
stehen für die zwölf Durchgänge des „Osning“. 1.) "Sowohl den römischen -, wie den germanischen Fähigkeiten wird die
archäologische Seite (wie in Kalkriese) einmal mehr nicht gerecht! Über die
Aussagen und Schlußfolgerungen dieser besonderen Forschergruppe, selbst
innerhalb ihrer Grabungslöcher, darf ernsthaft nachgedacht werden! Schauen Sie
sich einmal, lieber Leser und Leserin, die Folgeuntersuchungen der Münzfunde
von Kalkriese an! Hier waren Leute am Werk, die sich als Experten darum
ausgaben! Und? Alle Kalkrieser Behauptungen darum wurden von Außen außer
Kraft gesetzt und nicht aus den eigenen Reihen.
Weiterführende Themen finden Sie auch unter unserer Homepage: |
|