"2000 Jahre Varusschlacht"         

- News - Über 3,8 Millionen Besucher auf diesen Seiten (unter: Zugriffe auf...) - News - Über 3,8 Millionen Besucher auf diesen Seiten (unter: Zugriffe auf...) - News - Über 3,8 Millionen Besucher auf diesen Seiten (unter: Zugriffe auf...) -

Institut für Germanische Geschichte und Sprachforschung

-   2000 Jahre Varusschlacht   -   Germanische Quellen   -   Römische Logistik   -    2000 Jahre Krieg gegen den Terror    -


 

Home

 

Loh-gistik  

(Roms Feuerzeichenorte oder: Wie die Germanen Geschichte schrieben)

Das „Loh“ bei Manilus (ca. 13 n. Chr.)

Der Römer Manilus schrieb vor ca. 2000 Jahren ein Gedicht, das nun als ein Geschichtstext in lyrischer Form deutlich wird. Manilus weist in dieser literarischen Form auf bisher in dieser Ausprägung als Loh-Orte unbekannte römische Feuerzeichen und ihre Stätten hin.

Diese Feuerzeichen-Stätten sind in den Gebieten der Germanen als „Loh-Orte“ in die Ortsnamen eingegangen.

(Siehe dazu die {-} Loh-analogie, aus der „Lex Hare“ „ Der Gesang des Nordens“. Geplant zu Aug. 05)

Das „Loh“ stellte die erste Grundlage meines Vortrags um die „Germanischen Quellen“.

Als Feuerzeichenstätte dienten diese Orte den Römern und fanden bisher keinen konkreten Hinweis um ihre Existenz als „Loh“.

Der Römer Manilus schrieb den unten folgenden Text um die geschichtlichen Ereignisse des Jahres 9 n. Chr. noch in der Zeit des Augustus. Dieser Text, der in Hexametern verfaßt ist, stellt sich als ein differenzierter Hinweis der Situation um Varus und der Geschehnisse um ihn dar:

> quin et bella canunt ignes subitosque tumultos,

et clandestinis surgentia fraudibus arma:

extremas modo per gentes ut foedere rupto,

cum fera ductorem raquit Germania Varum,

ifecitque trium legionum sanguine campos,

arserunt toto passim minitantia mundo

lumina, et ipsa tulit bellum natura per ignes

opposuitque suas vires, finemque minata est. <

(aus: „Der Cherusker“, Seite 125 von Heinz Ritter-Schaumburg; Herbig Verl.)

Singende Feuer verkünden auch Kriege und plötzlichen Aufruhr,

und sie verkünden Waffenerhebung bei heimlicher Täuschung,

wie alsbald unter Bruch des Vertrags durch entlegenste Völker,

als das wilde Germanien den Feldherrn Varus hinwegriß

und mit dreier Legionen Blut die Felder durchtränkte,

brannten in aller Welt verstreut die drohenden Lichter,

und sogar die Natur erhob den Krieg durch die Feuer,

warf ihre Kräfte entgegen und kündete drohend das Ende.

Dieser Text aus der Zeit der großen germanischen Erhebung gegen den Versuch römischer Versklavung verdeutlicht eine Menge an Aussagen, die ich bereits im Bd. I u. II ausführte und wie sie der „Germ. Limes“ und das Bestiarium neben „Waldgirmes“ und „Marktbreit“ bestätigen.

Zeile 1: Das „canunt“ der ersten Zeile stellt uns einen besonderen Zugang in die Sprachauffassung damaliger, nicht nur römischer Mentalität. Sprache trug noch eine als Gesang verstandene Botschaft, die damit als menschliche und himmlische Besonderheit verstanden wurde.

Mit den u. a. „Dionysischen Gesängen“ (siehe Fr. Nietzsche) verstanden die Menschen die Prinzipien der „Götter“ zu erfahren und zu vermitteln.

So „sprach“ auch das „Heilige“ Feuer (auch Pfingsten), wenn es als römische Lichtzeichen Nachrichten verkündete. Da auch das Feuer ein himmlisches Zeichen darstellte, entsprach seine Energiestufe ebenfalls der des Gesangs. Die Brücke zu einem Jenseitigen wurde hier erfahren.

Doch nicht nur das Besondere, als Jenseitsbezogenes, war in diesem Gesang gebunden.

Der Text kündete uns ein: „auch“! Heißt: Das Feuer, das „Loh“ diente allgemeiner Nachrichten-Verkündung.

Verwaltungs-, Versorgungs- und sonstige Zusammenhänge werden hier damit die Themen von Loh-Botschaften, die aber an dieser Stelle, ausschließlich den Schrecken der Niederlage verkünden.

Z. 2: Die „surgentia“, die heimliche Täuschung, hier die des Arminius, wurde sogar angezeigt und war vermittelbar.

Wir erkennen, wie exakt diese „Feuersprache“ war und das sie nicht von Jedermann beherrscht worden sein konnte. (siehe dazu die „Lex Hare“ und den „Gesang“.)

Z, 3: „wie alsbald unter Bruch des Vertrags durch entlegenste Völker“

Diese Zeile ist besonders aussagestark und wichtig. Es wird von einem Vertragsbruch gesprochen: „Vertragsbruch entlegenster Völker“.  

Ein gänzlich falsches Römerbild!

An dieser Stelle greift die bisherige deutsche Wissenschaft um diese Thematik, seit ca. 100 Jahren, nicht nur zu kurz, - sondern besaß von den Ereignissen dieser Zeit keinerlei Vorstellungen!

Daraus leitet sich kein Vorwurf ab.

Doch schlimm wird es, wenn in jüngster Zeit, man kann eigentlich sagen seit „Kalkriese“, der Versuch unternommen wird, die Geschichte ideologisch motiviert, also von einer zeitgenössischen Weltsicht geleitet, zu verfälschen und die Verhältnisse der Zeit, von vor 2000 Jahren, umzukehren.

Deutsches Regionaldenken in einer antiken Globalsituation  

Bisher wurden die Völker des „Aufstandes“ (unter Arminius) und um das Westphälische Münsterland herum, als Marser, Brukterer und Cherusker begriffen. Die mittlerweile vorliegenden Zusammenhänge, nun vor allem um den „Germanischen Limes“ in {Westphalian} und den Odervorstoß (Bd. II, in der Zeit 6 v. bis 4 n. Chr.), stellen zusätzlich ganz andere germanische Völker in diesen Textzusammenhang: „ … entlegenste Völker“.

Der Ostseeraum bis vor die Weichsel, einschließlich Skandinavien ist hier gemeint.

Der Tacitushinweis für das Jahr 5 n. Chr., Tiberius habe seinen Soldaten strickt das Betreten des rechten Elbufers verboten und das Auftauchen des Suebenfürsten im römischen Lager, weisen auf diese Vertragslage. Die Elblinie, als (vorläufige) vertraglich proklamierte Grenze des römischen Reiches und weitere vertragliche Vereinbarungen, verdeutlichen sich. Demnach war dieser Vertrag auch nicht von einem „Stamm“ des Ostens, sondern von der Vereinigung der nordischen Völkerschaften geschlossen worden, die den „Großen Germanischen Krieg“ geführt und gewonnen hatten.

Analog der in Z. 1 gemachten Aussagen der Römer um Fremderhebungen, stellt sich nun auch die von mir gemachte Aussage, um den Zeitpunkt des Angriffs auf den von Varus beherrschten Rhein-Elb-Raum, mit dem Ende des „Pannonischen Krieges“, als logisch und zwingend heraus.

Damit sind die Tage des Unterganges des Varus im August des Jahres 9 auf den Tag zu errechnen.

Denn:

Z. 6: In aller Welt (römische Welt) brannten die bedrohlichen Lichter. Die Feuerzeichenorte (in Germanien Loh-Orte) waren nicht nur in den germanischen Ländern und am „Ostlimes“ in Asien im Einsatz, sondern verbanden das gesamte römische Reichsgebiet.

Einzig authentisch sind die „Germanischen Quellen“!

Damit wird die Bedeutung der uns überlieferten römischen Logistik, mittels der germanischen Traditionsgabe, als Hinweis und Beispiel für das gesamte römische Reichsgebiet von Wichtigkeit.

Denn:

Die Zeile 8 läßt den Vorausblick des Manilus als Weissagung für die Weltmacht Rom erscheinen.

Z. 8:  „künden drohend das Ende.“ Diese Passage macht stutzig. Von welchem Ende ist hier die Rede? Wird hier Rom selbst gemeint, wie es scheint? Eine solche Weitsicht, Rom betreffend, war im Jahre 10 bis 14 nicht möglich. Der „Bellum Germanicum“ war von Rom noch nicht als verloren begriffen und die Weltmacht hatte ihren Höhepunkt faktisch noch nicht erreicht.

Die bei Ritter-Schaumburg gegebene Zurechnung des Gedichtes auf die Zeit des Augustus, wie eine große Reihe bisher als „römisch“ gedachte Grundlagen, ist kaum noch zu halten. Wenn wir uns die germanischen Eigennamen* anschauen, die wir zum Beispiel bei Tacitus finden, so stellt sich heraus, daß zumindest diese Anpassungen und Veränderungen erfuhren.

Analog dem sächsischen Titel: {„It – is (not) – taff – (it) is – o“} = „Idistaviso“, der bei Tacitus erscheint, „Es ist nicht geflunkert! Der Sieg war riesig!“ finden wir in den römischen Annalen weitere Hinweise einer großen „Geschichtsüberarbeitung“ von Seiten der normannischen Völker, um nicht zu sagen „Korrektur“!

Der Einfluß des normannischen {mental} über weite Bereiche Europas währte über ca. 800 Jahre Herrschaft, dieser Völkergruppen und ihrer Vertreter, bis zum „Ende der Romanik“.

Diese Spuren sind weitaus tiefer als bisher gedacht und nicht folgenlos!

(Da diese Forschungen ohne öffentliche oder private Förderungen auskommen müssen, muß ich um Geduld und Zeit bitten.

In der „Lex Hare“ werden diese Zusammenhänge Darstellung finden.)


Die Loh-Orte und das {lo}
(Ein unbegriffenes Phänomen)

  Die „Loh“-Namen der „Germanischen Sprachquellen“ bilden die Grundlagen einer Neubewertung bisheriger Sprachuntersuchungen, die die Lücken innerhalb ihrer Interpretationen eröffnen und damit die „Lex Hare“ notwendig begründeten.

  Die „Loh“-Orte
Bisher wurden diese Ortsnamen,  als „Wald“, „Lichtung“ oder derartiges begriffen und beschrieben. Doch gerade an diesem Begriff wird deutlich, wie die Problematiken eines nicht verstandenen Sprachgebrauches seine interpretatorischen Einschränkungen und Auswirkungen erfuhr.
Unter anderem in Westphalian, einem Teil Sachsens (Klueting), finden wir den „Loh“-Begriff, für die Nennung von Örtlichkeiten schillernd und schildernd. Im Kloster zu Paderborn, zum Ende des 8. Jh. finden wir sie erstmals als alt bezeichnet (Koch).
Wie sich in Folge zeigen läßt, bedeuten diese Ortsnamen noch immer ihre ersichtlichen und ablesbaren Frühkontexte aus der germanisch-römischen Zeit.

  {look there}
{-} als {lo}{[lou]} = sieh, schau! gibt uns dieser Grundklang (zunächst noch Phonemblock) die Richtung einer dem Begriff immanenten Anschauung eines Erlebten!

  Als frei, offen, hinweisend und ungehemmt wird uns hier etwas {-} bedeutet!
Im Blick, in der direkten Anschauung {look}, begegnet uns das {lo} zunächst um den Schlag (k), den Klang erweitert!
Der freie Blick, die freie Anschauung, der offene Schlag („k“)* findet sich im {loo  k}{[luk]}, des Auges, des Blicks. Aus der Öffnung des Auges dringt dies {look} ungehindert ins Vorne. Als schaute der Mensch durch einen Sehschlitz in die Welt. *(Klockenbrink)B
In der Öffnung aus der „Enge“, der «Luke» stellt sich die daraus gegebene «-» Analogie und eine der vielfältigen Erweiterungen des „Grund-{lo}“.
Aus: «{look}» → «{[lu: k + e]}» → «Luke» findet sich der «-» familiäre Eigenbegriff. Im {-} und «-» Sprachstrang stoßen wir noch des öfteren auf derartige Eigenheiten und Entfaltungen eines zuvor Einen. Auch hier weist uns der Begriff „Larkoon“ darauf hin, daß wir die Grundlagen einer Errungenschaft in den regionalen Prozessen zu suchen haben. Über den Prozeß einer Handlung und einen damit verbundenen Gebrauch wird jener Keim erzielt, der sich in der Folge öffnet:

hare v hare

«{[hƐ:ə  v  hƐ:ə]}» → «{[hƐ:ə v hƐ:ə  ren]}» → erfahren

führt in die Erfahrung und zum Sieg! {v  ic  t  or y} Hd XX    ♂ Viktor, ♀Viktoria

Wie sich denken läßt, stellt die Anschauung und alles mit ihr Zusammengehörige eine große Familie um dieses {lo}{[lu:]} → {[lou]} → L-H; → Hd.
Eine gewaltige Menge das {lo} umgebender Entwicklungen von Zusammenhängen und Kontexten findet sich in der {-} Sprache.

  Aber es geht uns an dieser Stelle zunächst um die „Offenheit“, das „Freie“, das nicht mehr Beherrschte.
In „Lichterloh Brennen“ finden wir diese verlorene Kontrolle über ein Erlebtes (Mein Herz brennt …*).
Ganz gleich, ob das Herz oder ein Gegenstand in Flammen steht, ungehemmt brennt es lichterloh! Hier geht nichts mehr! Rette sich wer kann, was er kann, *“Rette mich! Erlöse mich! Geliebte!“).

  Sieh! Schau! die römischen Feuerzeichen!
Wie über das Feuer des „Lichterloh“ hatten die Germanen zunächst auch die Kontrolle über die Römer verloren, die die Loh-Orte und Finkenberge besetzt hielten und die mittels dieser Positionen das Land und die Leute beherrschten. Die Menschen wurden kontrolliert und verloren darum ihre Freiheit.

  In der {-} Sprache finden wir nun alles, was uns den Ort als {lo}-Ort {loc al e}{[lou k  a:l]} näher bringt.
Als der Ort der Schauung, des {look}, der alles {all} beherrscht und mit dem Geist «{e}» die späteren Plätze {-} durchdringt, findet sich die Platzvorgabe, hier im Ort einer Aussicht. So erfüllen die Loh-orte die Vorgaben der Übersicht (Hügel-, Bergposition) und die gegenseitige Sicht.
Vom Begriff {locate}{[loukeit]} = ausfindig machen, die örtliche Lage, od. den Aufenthalt ermitteln, wird das {lodge} = 1. Häuschen, …, 6. Güter einlagern, …, 10. Geschoß ans Ziel bringen usw. in die Zusammenhänge römischer Präsenz gefügt:  {„Lo cat and catch the finches!“}
Hier hocken die Müßiggänger in „Nissenhütten“, in denen sie Güter lagern und aus denen sie herausgeschossen werden müssen, nachdem diese Orte ausfindig gemacht worden waren.
Für dieses Vorgehen brauchte man logisches Denken {[lou g i∫]} «{ischen}» wischen usw.:

{finch} = «Fink» →  „Die, die man vertreiben muß!“
«{sch – sch – sch }»  «{[∫ - ∫ - ∫]}»
«husch husch»,
verscheuchen!

{locate}{[loukeit]} → {[loukei∫ən]} → {lo cat ion}*
                                                                       {cat ion}* {un ion}*
* (Sieh! die Katzen haben sich vereinigt, um die Feinde zu verbrennen: «{[ə ∫ en]}» „AschenGQ“, „AschelohGQ“.

  Im Titel {lo ger head}* = sich in den Haaren liegen, stellt sich zur Auskundschaftung das Ende der Besatzungen, die als: {lo iterer*}, Faulenzer und Herumlungernde beobachtet und verstanden wurden. Sie hatten nichts zu tun, außer auf Nachrichten zu warten und diese weiterzugeben. Dabei verzehrten sie die Saaten der Unterdrückten. *(Aus der Endung „erer“ wird der Abtrag bedeutet H d..)
Es ist mehr als wahrscheinlich, daß die Versorgung dieser Einheiten stets aus dem Land der Stationierung geleistet werden mußte. Ein Versorgung durch die Römer selbst erscheint bei 4 – 12 Mann pro Ort in der Fläche absurd.

* {lo ger head} = sich in den Haaren liegen
                  {he (a)d ge hog} = «Igel» „Der, der sich hockt und die Speere über den Kopf hebt!
{bad ger} = «Dachs»  «{grim bart}» = grimmige Axt, - im „Gegensatz zum {-} „Bösen Speer“.

                          Die „DachsbergeGQ“ geben ebenso Aufschlüsse über die Vorgänge von vor 2000 Jahren, wie sämtliche „Germanische Quellen“!
Uns begegnet die erste Militärsprache in knappen Befehlen!     (siehe dazu: Projekte-Schweiz)

  Ihre „Singenden Feuer“ (Gedicht des Manilus; oben), wurden von ihren {lodement} = 3.  „Festungen“, als Logogramme {lo go gram} = Wortzeichen in einer Funk-Ordnung in Lichtgeschwindigkeit übertragen.

{lo go} Logo gram =  „Zeichen marsch!“ →  {gram ma tic}

Die Germanen waren ohne Einflußmöglichkeit auf die gegebenen Nachrichten der Römer und wahrscheinlich zunächst von der Aussagegenauigkeit der Technik überrascht.
Viele der römischen Marsch- und Kriegsmöglichkeiten werden damit verständlich. Deutlich wird aber auch, daß die Germanen ein Rezept entwickeln mußten, das wirkungsvoll im Abwehrkampf sein mußte.
Die teilweise vorliegenden Ballungen der Lohorte, in den Niederlanden und nördlich des Wiehengebirges geben deshalb zusätzlichen Aufschluß um die Kriegsverhältnisse in weiten Teilen Germaniens.
Wir können erkennen, wie mittels einer {lo g is tik} (siehe: „Ä (i)s the tik“), „Die Energie eines freien Klangs“ über das Land geschickt wurde: „Singende …“)!
Aus dem {look} wurde das {log} {[log]} & {[lo d
ʒ]}!

Vom Logos

  Als „Lo g os“, die Macht = „os“ der „Befähigung“ = {log} zeigt sich uns die verstandene Energie des Geistes. Der Geist befindet sich hinter dem „Logos“, ist es aber nicht. Der Mensch erkannte die Götter über sein Erkennen. Erkennen, daß er zugleich als Einschränkung innerhalb seiner Freiheit begriff:

„Ich weiß, daß ich nichts weiß!“

Er legte die Schlinge {loop} wie bei der Jagd und zieht sie zu Er machte sich das Sein zu Eigen!
Ob im „Hausbau“ {lodge} oder andernorts, das „os“ der Befähigung (Os-Berg, Os ning, Osna -brück = „mächtige Enge“) GQ * findet sich auch in Westphalian.

{lode}{[loud]} = Erzader
Ort, an dem sich etwas hinzieht!
{lode} → {locle} → {[loukəl]} / Alot/ Resun „a“
Hier ist der Ort, der etwas in Aussicht stellt!

  Ob nun als {locale}{[lou-kəl]} oder in einer der vielen weiteren Wortverbindungen, deren umfängliche Einbindungen und Aufsplitterungen eigener Bücher bedürften, das {lo} setzt sich machtvoll gleich einer Erzader fort und zweigt ab.
Die Errungenschaften, die sich in begrifflichen Anschauungen niederschlugen, waren oft hart erfahren.

  Der Raum und das Larkoon* «{[u: n]}» «{[u: m]}» → «{um}»  *(dazu in der „Lex Hare“ später)
Ein wichtiges Glied in diesem Zusammenhang bildet das:

{loom}1. 2.  {[lu:m]}, das als:
     1. undeutlich sichtbar werden, sich abzeichnen
     2. aufgerichtete Gefahr, sein „sieh! schau!“ trägt. Das „m“ trägt dabei die Größe und Macht als  Anhang.
So die aufgerichtete Gefahr aus dem Kreis, der Kreiszugehörigkeit, im Einschluß erfolgte und umgriff, wurde sie zum Schrecken! Damit war sie π {pi} und Bogen.
Das Aufgerichtete schloß dich ein und wurde zur Kesselschlacht (Stalingrad, „Kesselbrink GQ“ (Bielefeld) oder die „Masch GQ“)! und wurde zum: {[pi lu:m]}:

 {π + loom} » → «{pilum}»

 Damit war der Name des römischen Wurf- und Todesspeeres geboren!

  Im Bestiarium von Holthausen nimmt der Ortsteil „Pium“ den wichtigsten Teil dieses {π [lu:m]} mit und ist scheinbar einmalig.

Das „Pi-um“ stellt sich analog zum „bar-um“!

Der {bar}{[ba:]}-Begriff als angespitzter Pfahl stellt die Grundlage der „Barrikade“ und den anlogen Wehrorten und Wehrbegriffen: (Barenaue, Barenberg, Barnberg, Barop DO, usw.)

Das „um“ wird hier {-}, wie «-» bedeutet und lautet uns das «drum herum».
Die Schlagbäume, wie die Baumgärten finden sich so im:

«{[ba:  um]}» = «Baum»
«{[pi   um]}» B Ort des Einschlusses
«{[cas  um]}» CasumB = Ort des Schutzes

  Hier begegnet uns einer der mächtigsten Kampfzusammenhänge Westphalians:
Im:
a.) B = Bestiarium, in der
b.) Landschaftsform, in den damit übereinstimmenden
c.) Namengebungen der Fluren und anhand der
d.) Fundsituationen, wie
e.) in 8 Details (von Namen und Gestalt des Bestiariums ) wird hier ein großes Geschehen dokumentiert.
Entfaltung, wie sie die Römer mit ihren Heereseinheiten verlangten stieß und stößt in Pium auf die dokumentierte und versammelte Einfalt.

  So begegnen uns nicht abreißende Ströme weiterer sprachlicher Eröffnungen:
Im {low} z. B. findet sich bereits wieder die Wurzel einer Wurzel und die Inflation der Inflation.
Unter {fellow} finden Sie dazu weitere Verknüpfungen und Hinweise.

  Doch warum verwandte man den „Loh“-begriff für den Wald und die Lohe-Erzeugung?
Warum wurde er „Loh“ genannt und warum wurde die „Lohe“ in der Gerbstoffgewinnung zur Lohe?
Zunächst muß man von der Möglichkeit einer Sprachinhaltsveränderung sprechen. Sprache und ihr Gebrauch ist nicht in allen Fällen derart Konstant, wie uns in der {-} Sprache generalbedeutet wird.
Deshalb wenden wir uns zunächst den Angeln und Sachsen zu, so wir Fragen haben. Ihre Grundlagen der Sprache lauten uns Tradition, Gegenwart und Zukunft!

  Bei den Angelsachsen lautet die Sprache zur Lohe des Gerbstoffes anders und stellt ihren ursprünglichen Begriff dem genannten «-» entgegen. Als {tan} lautet es uns hier gänzlich anders und führt uns am Ende zu «{tan a toss}».
Auch an dieser Stelle, wie allerorten, begegnen uns Abzweige, denen wir nachgehen können, oder …!
Doch es ist nicht immer sogleich klar, was nun der Abzweig von was ist! Häufig kam es im Verlauf dieser Untersuchungen zu einer Umkehrung vorher gedachter Gewichtungen und Abweichungen.
So erscheint die „Lohe“ aus:
  {lode}{[loud]}

Als ein Endzweig familiärer Sprachentwicklung steht dieser Begriff in einer unteren Kategorie!
Das „h“ ist zu guter Letzt eine Folge der systematischen Verschriftung der Lautungen und ihrer Gruppierungen. Das {-} {[lou: ə]} findet als «{luue}» keine gewinnende Schriftform, zumal eine Reihe von Verschriftungen offenbar {tabuu} waren.
Die Erlangung eines klaren Schriftbildes war ein zusätzliches Gebot, dem die {-} Schriftgelehrten unterstanden!
Zugleich wird die „Loh e“ mit dem „e“ aus dem Grund des {-} {lo} familiär herausgeführt.
Wichtig: wir finden hier den selben Abzweig wie bei der Luk-e!
Das „e“, „Hohe-e“, gibt ein neues Wort vor (dazu an anderer Stelle: „Das Hohe-e“!).
Als ein: sieh, schau! haben wir etwas erzielt oder erreicht, ohne zu verknüpfen wird uns hier im Gerbprozeß bedeutet, während das „tan“* als eine Fixierung vorliegt, die ebenfalls ohne Stricke, ähnlich dem Tod, auskommt! +(siehe dazu: „Jutangen“)

Die Wälder und Büsche, die als «Loh» Bezeichnung fanden, waren als „Loh-Wald“ also kein Wald-Wald, oder Wald-Busch oder Lohbusch, sondern ein offener, ein freier Wald. Also ein Wald, der ursprünglich scheinbar offen in seinem Gebrauch und allen zugänglich war. Hier durfte sich jeder bedienen und seinen notwendigen Bedarf decken. Zug um Zug, so wie diese freien Wälder verschwanden, wurden auch diese Bezeichnungen aus dem Gebrauch und aus ihren Eintragungen genommen. Hier liegt der Grund für die zunächst massenhaften Eintragungen dieser „Loh“ - Namensgruppe und ihres sang und klanglosen Verschwindens.

Alle anderen „Loh“-Orte blieben von diesem Intermezzo unberührt.

Die besonderen römischen Loh-Orte als Feuerzeichenstätten, deren Bedeutungen durch ihre Lohanhängung und ihre „Vorsilbe“ über lange Zeit gewußt verstanden und überliefert worden waren, blieben gegenüber den „Freiwäldern“ klar abgehoben bestehen.
Sie bilden selbst jetzt noch einen unverzichtbaren Schlüssel zur germanischen Sprache.
Diese Andersartigkeit bewahrte die Orte vor ihrem Ende und garantierte bis heute ihre allgemeine Wertschätzung (siehe dazu Bd. II).

  Orte, wie ein „Lo-Kamp“ und so weiter, von denen es ebenfalls eine Reihe gibt, haben dagegen in der Regel einen Kampfhintergrund. Sie liegen in Kampfzonen und tragen ihr {lo} zu Beginn des Namens! Dieser Name heißt uns also: „Sieh diesen Kampfplatz!“

  Respekt vor den Werten der Alten ließ die Loh-Orte bis heute bestehen.
Auch deshalb, aus einer tiefen Tradition, ist die römische Logistik erhalten geblieben und liegen die Orte noch in Ketten vor. Sie sind alles andere als der Ausdruck römischer Beliebigkeit oder römische Kultur.

  Nachsatz:
Die „Finken“, die Römer, waren „Vogelfreie“ = {out law}{[l
ɔ:]} → 2{law}{[l ɔ:]} = ach! herrje! Mensch!
Das „w“ steht hier für die Beschränkung.

Am Ende standen die römischen Gegner als Gefangene vor den Schranken des germanischen Gesetzes. Hier endete ihre Freiheit, die Europa in Ketten bedeutete!

  Der Lemming, der Mitläufer, ist kein ausschließlich deutsches Phänomen. Es führt uns aber ins Nichts!  

 

Wie und wo der Lindwurm entstand!
(Die Geburt der Nibelungen)

  Zu: Loh-gistik  (Roms Feuerzeichenorte oder: Wie die Germanen ihre Geschichte beworteten)

  Den Namensgebungen der Orte und Ortschaften und darüber hinaus der gesamten Sprache einen „Überbau“ chronologischer Anschauung zu geben, bedeutet, der Volkssprache eine Unverbindlichkeit und Willkür zu unterstellen, die ihr nicht eigen ist. Mit dieser Form der Anschauung fällt die Sprachanalyse vor die Grundsätze Conrad Dudens zurück, den Phonemwert des aktuell noch Gesprochenen zum Kriterium der Sprach- und Sprechanalyse zu machen.
Als könne sich vieles, bis alles in und an der Sprache verändern, meint man jüngst wieder verdeutlichen zu müssen. Darum glaubt man sich auf die Chroniken der Sprachhinterlassenschaften stützen zu können. Doch wir werden erkennen, daß der Phonemwert das A & O der Sprachgruppenbildungen bedeutet und seine Unwandelbarkeit (aus den Zeiträumen ihrer Entstehung) bis in die heutigen Neologismen bestimmt.
Sprachliche Spontaneität, die wir in den auf Willkür basierenden Chroniken vorfinden, führen jene Untersuchungen in eine ausufernde Beliebigkeit! Nur in den Anklängen der Worte und deren Grundphoneme gibt es eine „Ausgangsspontaneität“. Doch auch hier zeigt sich alles anders als willkürlich.
In den geschilderten und den gesprochenen Zusammenhän­gen, den {coon tex ten} zählte von je her einzig die Ver­stän­di­gung als das unwandelbare Produkt eines systematisch Formulierten!
  die Kuun  de, kundig

  Ein Zusatz des Hardit zum An-Phonemblock: {lo}{[lou]}
Folgende {lo}{[lou]}-Anklänge {-} Worte geben weitere Einblicke in eine alte Anschauung. Häufig sind diese Larkoons aus der „Geschichte“, heißt aus „Kampferfahrungen“ gewonnene Einsichten und ihre Formulierungen. Sie stellen sich als aktuell Gesprochenes neben die „Germanischen Quellen“ und ergänzen, bzw. erläutern diese und umgekehrt.
Der vorliegende Ansatz um das „Loh“, der hier vertieft werden soll, eröffnet einen Pfeiler des „Hardite“ und verbreitert ihn.

  Die römische Präsenz und Konfrontation stellte die Germanen vor gewaltige Aufgaben und Lösungsnot­wendig­keiten. Die {-} Sprache stellt ein beredtes Beispiel eines derartigen Werdens von Sprachautonomie. Deutlich wird darum, wer wie und wo ideologisch verfährt und verfuhr, - bis heute!
Die in jüngster Zeit in Deutschland verächtlich gemachte Volksgruppe der Germanen war diesen Problemen nicht nur in jeder Form gewachsen, sondern dokumentierte das Erlebte bis in die Formulierung eines über die Zeit Greifenden.
Das Erlebte und Erleben war nicht von Einfachheit geprägt, sondern stellte neben die Last auch noch die Bürde {burden}{[bə:dn]}, das hart Erzielte. NL Bure, der Bauer, {farmer} = Der Umgreifende; der hart Schaffende, der am Boden Klebende.

  {load}{[loud]}10* = 1. Last, Bürde
                                     2. Ladung (auch die einer Schußwaffe)
                                          get a load of this!  Hör mal gut zu!
                                      3. Massen, Unmassen
                                      7. mit Arbeit überhäufen
                                       8. Würfel zinken, - (falsches Spiel treiben)
{loaded cane**} = bleibeschwerter Stock, - Totschläger**

  * (Ein Begriff der {-} Gruppe „lo“ stellt sich meist spektral, - heißt Übergreifend und doch darin fokussierend. Alle „Farbwerte“ eines Titels stellen den Canon des «{lar}», der u. a. im {templar} den Ausdruck eines Anspruchs findet.
Ein solcher Titel lautet uns als „Larkoon“:
„Das Errungene einer Vielzahl analoger Umstände, die auf einen Charakter zielen.“
Der {lo}-Ablauf dieser Seiten erfolgt fast unter der Übernahme der alphabethischen Reihenfolge der {lo}-Titel und erhält darum eine (erstaunliche) Stringenz des Geschilderten, gleich einer Erzählung.
Dabei sind die Inhalte erstaunlich bunt facettiert und stellen sich uns gleich einem Geschichtsbuch, das weite Bereiche der Antike einbezieht und nun beleuchtet!
** ({cane}{[kein]}   
                     
♂ „Kain“   „Abel“
Als Hinweis einer Aufwertung und Umwertung des {[kein]} «Stock, Stab» stellt am an die Stelle des [„e“] das {„a“}. Ähnliches gilt auch für das {able}. Die Befähigung, das fähig sein wird zum „el“ gewandelt und damit erhöht. Wie zum Beispiel bei: {el it e}; {angel}; «{Heel}» → {(h) il} → {[i:l]}Hd..
You can loaded = Du kannst aufladen! →  „loaded cane“ führt hier zum „Neo lo g ismus“, zur logischen Umkehrung des Faktischen. Aus dem {can}* wurde 1. {cane} → 2. {crane}. 
{felowdese / siehe unten}
*(Dem Können {can} wird eine (1. – 2.) Raum schaffende Substantivierung zuteil, die das Vermögen des Könnens bestimmt und formuliert.)

  Die Römer in den germanischen Siedlungen:
Die Römer kamen und stellten Forderungen. Unter Drusus (13 bis 9 v. Chr.) überraschten sie die Germanen völlig und standen in ihren Siedlungsräumen in ganz anderer als in der hier und heute geschönten Kulturmission. Es wurde gefordert und genommen und erzielte eine klare Haltung:
Wer mich besteuert und ausraubt, der wird erschlagen. „Load men up!“ (Platt«-»), - „Lade ruhig auf!“ lautete die unterschwellige Drohung: „Das hole ich mir zurück!“
Das „ed“ von {loaded} bedeutet zugleich den Übertrag von „itt“ → „ed“ und stellt den Doppelschlag. «{tt}» als «{d}». Beispiel: «Gott» {God} usw.
Doch vor allem {hit} {hid} → {hide and seek} = Versteckspielen → „Hiddenhausen“ GQ (Herford)

{loader}4    = 1. Lader
loading}4 = 1. Beladen
                       4. Verwaltungskostenanteil
Wenn das {load} + {ing} in die Verlaufsform gesetzt wurde, geriet durch die Energiegabe des währenden Augenblicks ({in -
ʒ} „in“ Energie sein!) auch der „Abtransport“ in ein augenblickliches Erleben. Dazu: „Os-ning“ GQ Gebiet des „Germanischen Limes“ gegen Rom, der als die mächtige Enge verstanden wurde.
{[o:sn ing]} → {[o:]} = {oo}
@ «ö sn» = «Öse» = Fadenloch   (2 x  O = Ö) @ {[u:]}

{loadline} = Wasserlinie @ Wasserwaage → {beeline} = gradlinig Hd.
{loadstar} = Leitstern, Polarstern
(Gruppenbegriffe einer „Ausrichtung“)

  Zu {load}:
                                                                      
   «{ad + e}» führt in die Verbundenheit.
Das {load} ursprünglich aus dem: {[„lou 
ætt“]}, dem „offenen“ + „an – bei – zu“ gebildet, stellt die freie Ladung, die Unübersichtlichkeit einer „Heraus-Forderung“ im Sinne einer Abgabe dar. In {load}8 verdeut­licht sich diese Abgabenpraxis im zusätzlich „Falschen Spiel“, im Betrug derer, die übervorteilen, hier offenbar durch die römischen Händler, die als erschlagen genannt werden. Wir wissen durch röm. Quellen, daß Drusus derartige Vorkommnisse als einen fadenscheinigen Grund für seine rechtsrheinischen Eroberungen anführte. Gleichwohl wird den Germanen eine ungeheure Gastfreundschaft 140 Jahre später von Tacitus attestiert.
Die Tributpflichtigen hatten ihr {loading}, ihre „Taxe“ und „Steuer“ zu entrichten und natürlich abzugeben. Effizient war es folglich die Waren zu sammeln und dafür über Orte zu verfügen, die als {lodge} Nennung fanden und finden. Die „Loh-Orte“ abzufahren und die Steuern dort einzusammeln war allerorten erlebt. Darum: {lodge}11 {[lod
ʒ]}(1.- 6. – 10.; siehe oben, im Vortext).
Die Orientierung: Der „Orient“ (Von hier stammte das meiste Wissen!“)

  Im Polarstern {pole-star}Hd. X {load star} begegnet uns die Gradlinigkeit der Orientierung und hier im «-» speziell die des Widerstandes, als dem „Leit-Gedanken“ des Krieges: «polar» = entgegengesetzt! Der Eifer, das Feuer der Macht, des «{po}» + das «{lar}» des Gesangs, der Erhabenheit, führt zu {post} zum Rück, dem Zurück des Angeschauten. Schau hin!! {look at!!} wird zum {load}. {Lo, the finches ar loading us corn & tin.}
Das {[„lou 
æd“]}{„lo att“}
                 {lou cl} führt direkt zur Örtlichkeit der Schauung, des Angeschauten. {[lou æcl(e)]}{oracle}
Diese Orte, die Stellen der römischen Präsenz wurden zur Last und Belastung, weshalb der Finkenbegriff Einzug hielt: „Seht, in welche Zusammenhänge die römische Präsenz führt, was diese für Folgen haben!“
„Das ist alles für die Katz!“
(sinnlos) {„That´s of no (earthly) use, that´s a waste.”}

  Gegen die Finken hilft die Katze!
Die „Chatten“, als {[catten]} stellen dabei einen der drei {-} Hasen, den „Dachhasen“!
Gegen die Finken stand die Katze {cat} und gab ihr {case}.
                  {case} + {cat}
                              {catt  e} = Katze / Auch hier findet sich der Doppelschlag: „tt“, der zum „d“ wird!
                  {cas    +  cad   e} das „End-e“ verliert vorn seine Berechtigung, wie beim „Har(e)dit“.
Das „End- e“ führt in die geistige Verbundenheit, die stets zur Neuanschauung, zum Neologismus führt.

  1. 2.{loaf}4 / III. = 1. 1. Laib (Brot)
                                        4. Kohlkopf, Birne
                                    2.  I. herumlungern, bummeln, faulenzen
{loafer} = Bummler, Müßiggänger

  Schau wie niedrig! ↔ {lo  aff} ↔ Schau sie dir an, diese Ganoven!
Die Besatzungen der „Loh-Orte“ waren Müßiggänger und Tagediebe = {loafer}. Analog dazu als: {idler}(Hidler)* → „Hitler“ sind diese auch bekannt. Sie lebten und leben auf Kosten der andern und wurden von den Germanen geschmäht. Im «Luden», «Lodden», „Loddenbach“ G-Q usw. finden sich zusätzlich abschlägige Begriffe.                                                                                                           
„Bar rik a de“
Das {aff} führt darauf in den «-» Strang des „Affen“, wie nach „Af rik a“, „das dort unten liegende Gebiet“ usw.     Kölle Allaf!! Heißt uns deshalb: Wir sind alle {all} auf dem selben Niveau {aff}!
Der {-} {monkey} stellt einen zweiten, nun {-} Strang um ein Angeschautes weiteres {aff} →  Hd.
An dieser Stelle wird uns spezifisch bedeutet, wie es zu den eigenen Sprachlinien, wie es in diesem speziellen Fall, in der Folgeentwicklung der {-} und der «-» Sprache kam.
*(Das stimmlose „h“ des Wortes findet häufig keine Schreibung mehr. Zeigt aber an dieser Stelle seine Tiefenbedeutung und Tragweite. Die „ler“-Endung wie beim „Bummler“ nimmt dem Phonemblock seine Kraft und reduziert ihn: {gammler}!

  Abneigung war folglich die Basis der erzwungenen Koexistenz und führte zwangsläufig in ihre spezielle Überwindung! Ludwig = Der, der den leichten Weg findet.

  {loath}{[lou Ө]} = abgeneigt
                    «Laus» = {louse}
  
               {[„lou us“]}, aus einem verächtlich gesprochenen {[æs]}.
Der Lausejunge stellt die {black guard}. Hier wird es für die Läuse ernst: „Schwarzer Weg“ GQ
Die „Lause-Orte“ der „G-Q“ stellen sich dazu.

{lob}{[l ɔb]} = von unten hochschlagen
    «Lob»  Ein Treffer auf die in der Regel in den Loh-Orten „höher“ stehenden Römer führte zum Lob. Die Türme und die Lagen der kleinen Festungen bedeuteten oft Probleme in ihrer Bekämpfung. Dann waren sie {lofty} = erhaben, überlegen. Als «luftig» hoch oben, schwindelerregend, kennen wir diese «-» Variante.
Auf sinnlose Verluste ließen sich die Germanen nicht ein. Denn was oder wem half es, einen Ort zu erobern, wenn der Preis darum den Gewinn nicht wert war.

Die Frau stellt den Faktor in der {-}Sprache!
In einem solchen Falle bedurfte es eines Köders, eines „Wurmes“ {lobworm}. Was alles als Köder gedacht werden kann ist für {loun some people} nicht schwer zu erraten.
Die germanischen Frauen sind ein bisher kaum begriffener Faktor der germanischen Kriegsführung und des Widerstandes. Die Frauennamen, wie u. a. die damit verbundenen Farben und Blumen, geben mehr als Hinweise um die Verbundenheit der Sprache mit der Weiblichkeit.

  Der Ort, der Schauplatz {local (e)}{[loukəl]} führte auch zur: {local is m} = örtl. (sprachl.) Eigentümlichkeit. Im {Hellenism} usw. stellen sich die selben Grundlagen, so daß wir die „Heel“ zur {hell} „Hölle“ als {hell on is men} den Raum der „Dorer“ bezeichnet finden, die sich höllisch verhielten und damit ihre Macht festigten. „Hel men“ beschützen, - „Sch ir men“ = den Schirm stellen, indem das „ire“ vom „sch sch!!“ im großen geistigen Tun „men“ gehalten wurde. «Men sch» =  Der Flüchtige! Hd.

  Die Vorsilbe des „Loh“:
Hier liegen u. a. die Hinweise auf die vielen Völker, die solche Orte belegten. Vom „Geteloh“, bis zum „Tungerloh“ usw. finden wir „G-Q“ (Bd. II; IIb).
Im „ism“ findet sich ein eigener Strang {-} Anschauungen und Bewertung.    „Hd“
Darum die Eigentümlichkeit des {local is m}.

  Daß diese Orte ausfindig gemacht und ihre Ketten aufgerollt werden mussten, liegt bereits beschrieben vor!
Und daß die Betreiber als nicht richtig tickend angesehen waren und keinen Rechtsanspruch besaßen, versteht sich ebenfalls. Auch deshalb nahmen die Römer in den Grenzregionen häufig mit den Kontrollierten anverwandte Besatzungen in die Vorposten, um ihr Leben nicht unnütz zu gefährden.

  Wer keine Werte besitzt, muß verrückt sein!
1. 2. {loco}{[loukou]} = verrückt, meschugge*
           Siehe diese „Gemeinschaft“, diesen Haufen!                                    
                      * (shake) shooke  me  (shaken) Auch an dieser Stelle findet sich ein Neologismus durch Drehung einer Altanschauung.   {shook me}
{meshook}  CCq
                                                                                  
  {hedge hok}{[- ʒə huk]} = Igel
                                                                                   {mes*hed} = netzartig, engmaschig, „Masch“ GQ-B
* ({Messiah}{[mi saiӨ]}
                          {me}{sire}{[saiə]} = Mein Erzeuger, mein Vater
{mes see ah} = Das Schwert zeigt mir die Macht.
          «Messer» = Ritualklinge
          «Messe» = Das Ritual → «{ri}» → LH → Hd.
                                                            
  «Riet» als Dachbedeckung
                                                                        «Rat» {advice} → {„att wise“} →  «Weise» «Weisung»

  Das {[lok]}, der unstete Aufschlag führt in die unterschiedlichsten Energietransfers der Richtungen durch die Anfügung unterschiedlichster Phonemblöcke.
Das {loc/k}{[lok]} steht zunächst zum {look}{[luk]}, zur freien Zielrichtung, die nicht von der Unruhe, sondern von der Ruhe und Klarheit eines anschauenden Betrachters getragen wird, in einer abweichenden Weise.
Auch hier liegt eine Ursache der „Loh-Varianten“. Als Regionalbegriff stellen sich zunächst alle Gruppenbegriffe.  „Reg i on“
                                           „Reg i ment“
{locum}{[louk
əm]}
{locum- tenens; -tenentes} = Stellvertreter
                               
          {[ti:nenz;   ti´nentiz]}

Nicht nur die Römer siedelten in neuen oder alten Gegenden:
{colon  is (s)at  ion} = besiedeln
     {[kou lou n]} = Köln = Siedlung, Stadt
         Kolon* = Dickdarm = Ort des Schmutzes = die Stadt!   *(Spätbegriff)
{loco}{[lou kou]} Zunächst als {lok} führt es zu {lo co} zur Anstrengung und Umgruppierung. K → c auf das k + o
@ co → zu {com un ity} = Gemeinschaft.
Jener, der über keine Heimat verfügt lebt in verrückten Verhältnissen!
{loco}{[lou kou]} 
                    {lokomotive} = die „Unstete“ / wobei das {[kou]} zum {[k ə]} wird.
                     {[loukə]}     = Die unermüdlich das Vorne Suchende.
                                       
   «Motiv» → «{motto}» →  «{m + otto}» = „Ottonen“  

  Die „Heuschrecken“ haben Deutschland laut einiger Politikeraussagen wieder erreicht und nennen sich:

  {lo cust}3{[loukəst]} = 1. Heuschrecke
                                 = 2. Robinie; Scheinakazie
  
                         {guest}{[gest]} = Gast
                           {[k ə st]} der Schlaglaut „k“ zeigt, das Gäste auch härter in Erscheinung treten können
                                 und eher ungebeten sind. Auch die Römer waren Heuschrecken und damit eine Plage.
                                  = 3. Johannisbrot, Karube
                                                 „Johannisegge“ B
                                                 „Johannistag“ (Sommersonnenwende 21 Juni)
Die Apostel „Lukas & Johannes“ hier nun im Sinne des {case}(des Schutzes), finden sich in die {-} Sprache eingeflochten. An dieser Stelle wird u. a. die Weglassung des „Schlag-t“ wichtig, die bei {[louk
əst]} →  {cuss}{[cΛs]} = Fluch „Judaskuß“ → {traitors kiss}
„Loukas“ → „Luk as“ → „i lu → Illumination, Illustration zum „Illmen“ GQ zum „Ilenbruch“ GQ usw. führen.                   
{[æs]} steht im Gegensatz zu {[Λs]}    {[æs]}  {[Λs]}
Der in Fürsorge Stehende, der „Darstellende“, der „Zeigende“ findet im {[d
ʒ o hænn is]} seine erweiternde Entsprechung unter den Aposteln (siehe dazu: Kh. Deschner, S. XXX).
Aus dem „Ger“ und „Speer“ wird die Energie Gottes, der alles auf den Punkt {jot} bringt und darin seinen Jünger „Jo hannes“, „John“, „Jo“ findet.
Hier stehen die Untersuchungen erst am Anfang, zeigen aber schon ihre Richtung.
Dabei stellen sie Redeweisen:
{locution}{[lou kju: ∫
ən]} = 1. Redeweise
                                                     2. Redewendung
                   {[lou kju:] ti on}
                                        „twi” → „zwie“ → „Zwie-Gespräch“
       
                                                             «zwischen» {be(e)tween}{[bi twi:n]}
Der Begriff „Redewendung“ nennt uns das {wand} oder {criss cross} innerhalb der Sprache.
Die Rede nimmt, bekommt eine Wendung Hd!

  Daß jene, die dem Materialismus frönen, auch über die Sprache zu gebieten meinen, zeigen bereits alte Sprachbeispiele.
Eine Abwertung des zuvor noch geschätzten Kuriers und Herolds ging mit der Einführung der Schrift einher. Man sah offenbar einen Vorteil darin, wenn jemand nur noch eine Schriftrolle überreichte und nichts mehr zu sagen brauchte. Heute sind wir bereits in einem nächsten Schritt! Wir drücken jemandem ein Stück Eisen in die Hand und unser Gegenüber schweigt ergriffen. Bodenfunde werden mittlerweile über die Sprache gestellt und sollen einen höheren Zeugniswert darstellen als das geschriebene bzw. das gesprochene Wort. Am Anfang war zwar das Wort, doch am Ende steht der Archäologe.
Das ist nun die perfekte {illusion}{[il lou si: ən]} die kranke Sicht als: {see  on} = {seen}{[si:n]} als „past perfect“: die Vollendung der Vergangenheit! Die hochgeschätzten {loops} der Vergangenheit werden nun zu Schnüren an den Füßen, zu flops.

  {loft} {[l ɔft]} {loftiness}4 {[loft in is]} = 1. Höhe
  
                                                                     2. Dünkel
 
                                                                      3. Hochmut
{lofty}4 =  1. hochragend
                   2. erhaben, überlegen
                   3. hochfliegend
                   4. stolz, hochmütig

  Zunächst wird hier der Charakter der Römer und Fellows bezeugt, die offenbar meinten, sich über die Kulturen der europäischen Völker wie die der Germanen stellen zu müssen und die auf diese herabsahen.
Der römischen Arroganz stellen sich Zeitgenossen an die Seite und nennen die germanische Kultur „Waldmenschentum“ und glauben sich damit auf der Welle eines ideologischen Zeitgeistes der ihnen hülfe. Doch Ideologen führen an der Nase, weil Kleingeist die Unterwerfung benötigt.

  Der Ton macht die Musik
Der {-} Begrif {coon}{[cu:n]}, der zur „Kun de“ und zum „Künden“, „Verkünden“ führte, stellt sich ebenso gegen den Hochmut der Phrase, des Abgedroschenen, wie er den Kundigen charakterisiert.
Als „primitiver Bursche“, als einer, der nicht lesen und schreiben kann, wurde der rein Sprachkundige verstanden. Wohin uns dieser arrogante Sachverstand führte und führt zeigen uns die imperativen Aussagen jener Einfalt, deren Felle längst abgetrieben sind.
Regeln und Systematiken kennzeichnen die Sprache und den Geist, mit deren Mitteln wir uns dem Sein nähern können, so daß wir den Zugang in die Welt unserer Ahnen finden.
Die Sprachlosigkeit findet ihren Eimer, ihr Ende!

- Die Systematiken unserer Ortsnamen, die unter der Maßgabe Conrad Dudens zur Mitte des 19 Jh. ihre Niederschrift fanden, diese Systematiken machen deutlich, daß ihre Varianten in den Chroniken, auf die man immer wieder stößt, einzig den Ausdruck einer verschrifteten Subjektivität darstellen, an der unsere Sprachforschung seit der Zeit der Inquisition krankt.
Zum Teil gänzlich andere Vorstellungen von Sprachwurzeln, als sie die „Lex Hare“ vorzustellen vermag, fanden und finden ihren Beweggrund. Die gegebenen Beispiele machen dies deutlich, zumal Sprache nicht aus Begriffs-, sondern aus Phonemsträngen entsteht und sich dadurch gänzlich andere Verwandtschafts­verhältnisse herausstellen.
- So ist die zum Untersuchungsgegenstand ausgerufene Schreibvarianz über die vorliegenden 1.200 Jahre zurückreichenden Chroniken nicht nur nicht hilfreich, - sondern sie verhindert geradezu einen raumüber­greifenden Namensvergleich.
- Wenn wir noch die fehlende Anschauung der Ortnamen Westphalians aus dem {-} Sprachgrund stammend ins Kalkül ziehen, so wird man vor den zu erwartenden Ergebnissen, im Verhältnis zum Aufwand, nachdenklich.

  {lo!} sehen und schauen Sie!

  {logarithem}{[lɔgə  riӨəm]} = Logarithmus
                   «{„rissem“}» → {„rhyssem“}* → {rhysthem} /  (s + th) =  Ө
{[mes see reg
əl]} Das Schwert sieht die Regel aber auch: /    {rhys  them} @ Dagegen schwingen!
                    {loger} → {loggerhead} „krauses und wirres“ Haar zeichnet den Unverstand als {-}
Metaphorik eines {mental} aus.                                            
  {wire}{[waiə]} = Draht, Drahthaar
* („Rüssen“ GQ, „Ruthen“ GQ, „Rüthen“ GQ usw., Orte vor den römischen Hauptstandorten.)

  {[lɔgəriӨm]} → {lou    ger    is   sem} „Schau, der Ger stellt das Zeichen!“
          Messias →  Mes  see   as    „Das Schwert sieht Gott!!“
                                  {sem   i  col  on} = „Kettenzeichen“
                                                             
  {[kou  lou  n]}

{logarithem}{[lɔgə  riӨəm]} = Logarithmus
              
{[rig
ɔl]} {[lɔgeer]}  {ee}{[i:]}
                         
                      {regal]}{[ri:gəl]} = königlich
«Riegel» = {barn}{bolt} 
  «Siegel»
                                  
„Rachel“GQ           {lob-t}

  An dieser Stelle wird die {-} Sprache zur {adder}, zur Schlange, die sich zur „Edda“ verschlingt.
Die Umfänge dieser Forschungen, auch in diesem Bereich, sind derart gewaltig, daß die kulturellen Leistungen unserer Ahnen zunächst Ahnungen erzielen, die einzig noch Schweigen und Staunen zulassen.
Daß darauf die Ahnungen zu Vorstellungen werden und ihre Entsprechungen z. B. in der Kunst jener Zeit und in ihren Texten findet, - beglückt.

  {logged}, {„b locked“} = Etwas mit Wasser vollgesogen verlangsamen es, es «block ieren».
                                                                                                                                                          {block up}
Verstopfen = {clog} → {dog} =  «Hund» →  „Hunte“ GQ

  {loggerhead} = Schafskopf  („Römer und Griechen“ also alle Krausen) wurden derart betitelt und als Feinde geschmäht. So hat der Name „Krause“ bis heute einen faden Beigeschmack.
{to be at loggers} = sich in den Haaren liegen.

  In-Wendig und Aus-Wendig
Logik ist die Grundlage des menschlichen Seins und des menschlichen Überdauerns.
Dabei wird der Krieg mit seinem Elend der Vater der Gedanken. Die Erfindungen, die gemacht wurden waren einzig aus einer Not-Wendigkeit geboren und herausgeschrieen.
Die Not wenden, abwenden, drehen, zum Gesang, zur Melodie* der Freude machen, {not
tone}ff.  LH, zeigt uns den gelebten Anspruch!
*{[m
æl  o  die]} Das {mal} ist {o - «Wunder»} tot {die}!! →  «{[ver mæl a de(a)d]}» = verflucht!
Not macht erfinderisch, heißt, besser hieß es!  Der {knot} bedarf seiner Lösung! Krieg, Pestilenzen und Dummheiten heißen uns die größten Nöte. Das heißt nun nicht, daß es darum ginge den Krieg* oder die Dummheit* zu verherrlichen, davon haben wir eh zu viel! Doch jene, die meinen durch ideologisch gezielte Verleugnung des *Terrors ihren Vorteil zu erreichen, produzieren damit ihren eigenen subversiven Terror. Doch gerade jene haben ihre Erfahrungen noch vor sich!

  Wenn die Dinge , wie bei den Germanen vor 2000 Jahren zunächst den Händen entglitten waren, so machte und macht es große Mühen, Verlorenes zurückzugewinnen. Auch hier bedurfte es einer Gemeinschaft:

  {logroll}= sich in die Hände spielen, {log rolling} sich gegenseitig in die Hände spielen.
Man spielte sich die Gegner zu, gleich der Katze und rüstete sich zuvor dagegen, damit man nicht scheitert.
{logomachy} = Wortklauberei und Haarspalterei  (des Drahthaars) führte und führt nicht weiter. Ideen, die auf Handlungen weisen, braucht es. Wer keine Ideen hat, der ist im Eimer!

  Wir müssen uns die Situation in und um eine solche Niederlassung vorstellen. Die {„fellows“, „hoipolloi“, „riff raff“}, also die {loiter} waren Bummler und Tagediebe. Sie ließen sich versorgen, ohne auch nur etwas Sinnvolles zu leisten. Sie gaben allen Anlaß zur großen Begeisterung.

  Vom „Spaß an der Freude“:
{loiter}{[loit ə]} = bummeln, faulenzen, schlendern 
{loiterer} = Bummler, Faulenzer → «Leute» Land und Leute, oder: das Land und seine Faulenzer!

  Wir können erkennen, daß wir im «-» Sprachraum eine Menge an Begriffen aus zuvor {-} negativen Sprachgründen in heutigen positiven «-» Gebrauch überführt haben und sie darum in verdrehtem Sinne verwenden. Das gilt für eine große Zahl heutiger «-» Worte.
Unter „Leuten“ entsteht kein {folksy}, keine Geselligkeit. Aus einem Haufen wird noch weniger. Da wird jeder Politiker mit einem Anspruch zum „Lollius“ (2.) der sich die Frage um sein Scheitern nicht ernsthaft zu stellen braucht.
Wie macht man aus einem Haufen ein Volk? Und als nächstes: Wie wird aus Völkern Europa?

  {loll}2 =  1. rekeln; {to loll about} herumlungern
                  2. die Zunge heraushängen lassen.

  {loll}{[lol]} „Lollius“, römischer Legionsführer, der der Herumlungerer, der Penner heißt!
Lollius erhielt eine erste römische Niederlage am Niederrhein (vor Drusus) und verlor unter anderem den Legionsadler seiner Truppen. Darauf wurden die Eburonen und die Frauen und Kinder der Tenkterer von den römischen Legionen niedergemetzelt!

  2{long}11 {[l ɔŋ]} = 1.1. lang
                                   4. weitreichend    „Langeloh“ GQ
   (Diese Loh-Orte zeichnen sich durch größere
                                                                                                Abstände voneinander (ca. 25 – 30 km) aus!
                                                                                                13 röm. Meilen waren der Idealabstand:
                                                                                                       Westphalian & Mansfelder Land)                            

                                   9. to take long, lange brauche
                                        the long and the short of it = a.) die ganze Geschichte b.) mit einem Wort, kurzum
                                 2.1. sich sehnen

  {loon}{[lu:n]} {lou on} = Eistaucher
Der Eistaucher wird bei den Nordleuten für große Ver- und Bewunderung gesorgt haben:
Schau, wie der eintaucht!! Explorationen der Germanen im Nordmeer werden damit bedeutet.

  2{loop}{[lu:p]} = 2.I. Schlinge, Schleife     (In diesem Block findet sich einer der Beweggründe der
                                                                                Menschheitskultur und ihrer Geschichte!)
{loosen} = Knoten, (Berg im Bayerischen Wald; ein Berg, der dicht macht)
                   Disziplin lockern*

  {loot}{[lu:t]} = 1. Kriegs- oder Diebesbeute
         {[lu:t
ə]} = 4. Plünderer
               „Lutterbäche“ in {Westphalien} (Diese Bäche finden sich u. a. in Westph. Kreis BI; GT usw.)
Diese Bäche markieren die direkte Hauptbewegungslinie der Römer:
                                 
  „Beelen“ GQ  „Bielefeld“ GQ → Porta Westfalica“ GQ → „HH“ „H“
{the beeline} → {beel - en} → {beel e feld} → „Bielefeld“
                                                             {[bi:l]} →  Bild = Das direkt Anzuschauende
In derartigen Bach- und Sumpfzonen verloren die Römer ihre Trosse und damit ihre Güter. Hier wurde „gehesselt“, geteilt und geherrscht: „Du bist gehässig!“
                         
     gefesselt  „Hesseln”GQ                                    {hateful, spitful, mal-ignant}
Gehässigkeit = {venom} → Venn, Fenn = Moor, Sumpf  → „phän o(m) men al”:
„Der Sumpf ist erste Klasse zur Erlangung eines Sieges!“ (siehe dazu den «+» „Moorgarten“)
{lop}{[lop]}= 1.2. Kopf abschlagen
                         2. – schlaff (herunter) hängen

               {lope} {[loup]} = daherspringen
       Antilope
           Galopp

  * Vom Auf und Ab des Drachens:
Die Disziplin der Römer war ihre Stärke und ihr Schwachpunkt. Hier mußte man sie zunächst treffen, um Erfolg zu erzielen. Um zu nerven und zu entnerven gab es die Hindernisse. Barrikaden, Riegel usw. Alles erdenkliche ließ man sich einfallen, um die Römer zu zermürben, bevor man selbst möglichst ausgeruht ins Gefecht ging:
Große Abteilungen sind recht unterschiedlich in ihrer Kondition und in ihren personellen Fähigkeiten. An dieser Stelle mußte man die Brechstange ansetzen und die Feinde spalten. So, wie die Leistungsfähigkeit auseinanderbrach, geschah es auch mit dem Zusammenhalt der Truppe. Dabei stellen die Schwächsten das höchste Risiko, weil sie ihre Überlebenschance am geringsten einschätzen und die größte Angst haben. Widerstands- und Kampfkraft lösten sich zusehends auf, so man den Nerv des Einzelnen zu treffen begann. Verzagtheit mußte um sich greifen und derartige Ausmaße annehmen, daß die „Altgedienten“ die Aktion für verloren ansahen, noch bevor sie recht vorangekommen war. Angetriebene Soldaten schwächten sich selbst und so wurde, nachdem durch Angriffe an den Rändern jeder nur noch auf einen sicheren Marschplatz hoffte, zu irgend einem Zeitpunkt der Rückzug befohlen.
Damit war das Desaster vorprogrammiert. Und aus dem Rückzug wurde die heillose Flucht, der Fluch!
Hier läßt man nun alles im Stich. Zunächst das Material, dann die Kameraden (die einem Verbundenen), so daß, im gestreckten Galopp das Ganze völlig den Bach runtergeht.
Das versuchten die Römer natürlich zu vermeiden! Dumm waren diese nicht und deshalb mußte {beeline} vorgegangen werden. Wie von den „Teufeln“ selbst wurden diese Angriffe wahrgenommen. Ihre Schilde wurden als Schuppen einer Echse erkennbar, wie sie sich bewegten und Wellenbewegungen zeigten.
{tie  foe}, gebundene Feinde waren die Römer noch lange nicht und als: {beelzebub}, als „Herren der Fliegen“, die „Herren des Todes“ fanden sie sich in der direkten Vorgehensweise (zielorientiert) bestätigt.
Tote an allen Stellen säumten diesen Heerweg und hier war der Drache kein „Lindwurm“. Terror war die Erfahrung mit ihm!
Doch die Germanen obsiegten. Auch wenn das heute so mancher tiradenhaft anders wünscht.
Für das Jahr 16 n. Chr. stellen ca. 120.000 Einheiten des Lindwurms (DER SPIEGEL 2002) die Menschen des germanischen Raumes auf die Probe. Elitereitereien der Stadt Rom („Finkalen-Heide“GQ, bei Nienburg kurzzeitig stationiert) und Teile der römischen Garden (so Tacitus) verstärkten das römische Heer. Doch, so Tacitus weiter: „Ein riesiges germanisches Heer sei eingetroffen!“ (siehe: Bd. II; II b)
Der gesamte Raum vor „Hann over” = „Hier endeten die Kämpfe!“ stellt mit unzähligen „Germ. Quellen“ diese Kampfhandlungen vor!

  Dieses Kriegsgebiet lautete:
                       „Idistaviso“
  „Tarviso“ (Italien)
                 {it isn ´t  taff, it is o!}
Es ist nicht übertrieben und aufgeschnitten, die Leistungen dieser Kämpfe lassen staunen!

  {Oh Lord!}  Gott erbarme Dich ihrer!

 {Lo rd} = der gestrenge Herr und Gebieter

  {lore} →   «Lore» = Kohlenwagen; Behältnis eines hohen Gutes.
         «Lure» = Instrument der Frühzeit
        ♀ «Lore» ♀{Loren}
        überliefertes Wissen.
{lo (u-u) re} = siehe, das „Alte Wissen“. Das „u – u“ wurde, um den Redefluß zu dynamisieren und den Sinn zu straffen, oder von den Anstrengungen zu entlasten, auch hier weggelassen.

                                                     {script} {script ur all} = bibl. „Heilige Schrift“
The Lord {droll}     {scroll} =  Schrift - rolle / Die „Rolle“ des „Lord“ war alles andere als spaßig. Er stand vor dem Volk und hatte für dessen Wohl zu sorgen, für sein {lard}, damit es im {dral}, in Bewegung für die gemeinsame Sache, das Gemeinwohl blieb    {Cathidral}!
Die Gemeinschaft schuf darum unter gemeinsamer Anstrengung ihre Werte. Die Sakralbauten dienten der Gemeinde und waren nicht der Selbstzweck eines Vorstehenden.
Der Gemeinschaft zu dienen war oberstes Gebot. «„Drall und prall“» waren jene vom Volk Verschrieenen, die nicht ihrer Fürsorgepflicht nachkamen und einzig dem Eigenwohl frönten.
Der «{„ge loiter te}» (Geläuterte)* war folglich jener, der dem „Übel“ abschwor und wieder zu arbeiten begann, sich von seinem Ballast trennte. *Mit {lar ut}{[la: ut]}, der «Laute» und dem «Laut»hat dies rein gar nichts zu tun und dürfte folglich nicht mit einem „ä“ geschrieben werden. Das gilt auch nach der Rechtschreibreform für das frühere «stemmen», heute mit „ä“!   

  {Lor d} – temporal = Die in innerer Gefaßtheit Gestrengen.
                             Weltliches Mitglied des Oberhauses!
              Temp – lar                     
  {all arm}   „Alle an die Waffen!“
                            {lar m}  {a lar m}    Alarm   Lärm
                                      {hel m}{hol m}{har m less} usw.

  {Lord} – spirit ual Geistliches Mitglied des Oberhauses
                         
                  Q    ual = Hier die Qual, das Leid der Anstrengungen.
Oben, als der Speer {spear}{[spir]} im „non plus ultra“ {it} ist der Charakter jener Mitglieder beschrieben, die unter höchster Anstrengung stehend, doch in Leichtigkeit agierten.

  Aus der „Lore“ wird das „Lori“! Der Einsatz der Physis das „i“ bedeutet die Panzerung, die aus der Erfahrung gespeist wird:

  {loricate}  = gepanzert
{lo  ri   cate}
        {cat take}
{ire  all}{[iə ɔl]} = verwildert
 
{ri} {[l ɔ]} „Riehloh” (c5); „Riemsloh” (f5) (mit Koordinaten der „K – 1“, Bd II) GQ

  {lorn} = poet. Verlassen
                       verloren → «Horn» → «Vorn» → «{born}» → «{shorn}» usw.
{lose} {[lu: z]} = Sache, Verstand verlieren*
     «Los» = Schicksal
{lot} = «Los»
*Dahin kommt man notgedrungen in diesem Land!

Hier werden Fragen (wie unten) gestellt, die ihre Antworten längst gefunden haben. Doch die eigentlichen Fragen ignoriert man bis sie selbst zu Antworten geworden sind. Nur diese Antworten sind nun gewordene Realitäten, die keiner mehr hören will und vor denen man nun die Ohren verschließt! Bis diese Realitäten zu guter Letzt {yell} werden, die ihr {oh weh} {ow} zum Gelb formen, das sich als Flamme des Drachen über uns ergießt! Dann wird der SPIEGEL schreiben: „...“ wie konnte dies geschehen? 

„Wo warst Du Adam“ schrieb einmal Heinrich Böll und: bla bla bla →{blar} → {blären} plärren!!

Wir werden sie hören!!

  DER SPIEGEL (Nr. 20; 2005) „Die Spur des Drachen“
„Forscher suchen nach dem historischen Kern des Lindwurm-Epos.“

  Was und wer hier gemeint ist!
Die {-} Sprache dokumentiert die Spur des Drachen, den Drachen schlechthin, wie er sich über die Lande, zu guter Letzt bis in die Gehirne der Menschen, fortbewegte und noch heute bewegt. Im Bestiarium wie in der ganzen {Normanic} findet sich dieser Ungeist beschrieben und bekämpft:

{lout} = grell bunt
 
                   {yell} → {yellow} {volley}
«laut»
                             {drag on}  {   g  (u) ard  on}                                                                                        {dreg} = Abschaum
Der Abschaum der Menschheit fiel und fällt stets in der Gestalt der Knechte und Söldner, des Terrors, über die Völker her.

  Auch hier liegen die Ergebnisse längst vor! Die Angelsachsen sprechen all das seit 2000 Jahren aus!
(Warum jene wußten und wissen wofür und wogegen man kämpft!)

  Die Geschichte des Lindwurms:
Der „Lindwurm“ war eher als die harmlose Variante des Drachen verstanden worden. Er war {harmless}, weil er sich noch nicht entfaltet hatte und „friedlich“ durchs Land zog! Erst wenn er sich aufbaute und zum Angriff formierte, wurde er zur richtigen Gefahr. Dann bedurfte man nicht nur seines Mutes, sondern auch der probaten Mittel. Dann war er {dreg  on!!}, dann formierte sich der Abschaum. Dem Drachen gab man später das „a“, um ihm seinen Stand und die Unterscheidungskraft zum direkten Abschaum zu belassen.

  Vor einem solchen Ungetüm durfte man nicht stehen bleiben! Man wich zurück. Dazu: („Wich-ling-hausen“ GQ B)!
Nur an diesem genannten Ort war es umgekehrt! Hier wurde der Drache dazu veranlaßt die Kurve zu kriegen.
Hier liegen 3 (drei) Drachen-Köpfe vor. Der römische Adler und zwei Lindwürmer (Minotaurus und die Teufelsangel). (Ich werde diese Bilder in den nächsten Tagen im Einzelnen vorstellen! Siehe Bestiarium!)
So sich der Drache teilte, Angriffskeile bildete, vermehrte er seine Köpfe! Meist war der Drache mit zwei Köpfen versehen, weil man parallel marschierte (60.000 Mann z. B. hielt man nicht geschlossen in einer Linie!).
Der „Germanische Limes und seine fünf Vorlinien zeigen, wie gestaffelt die Germanen die Römer empfingen und abwehrten. Man griff ihn zudem von der Flanke {flank} her an. (Mit ein wenig mehr „Aggression“ ausgestattet wurden daraus die späteren:                     
   «{Frank en}».)
Die Landschaft und ihre Form, die „Sieke“, Sümpfe und Bachläufe (im Osning) waren für die Belagerung und das „Hemmen“ „stemmen“ mehr als geeignet.
Die Belagerung, das {siege}{[sid
ʒ]} brachte den „Frieden“ „Siegfried“. Der Sieg wurde von der Seite, dem {side + dʒ } geführt. Bei der Belagerung steht man an der Seite, also seitwärts zum Feind. Von der Seite, seitlich stehend gab man dem Feind, dem Drachen dies: {volley}: „Gebt ihnen die Salven!“
(„Do spranc von dem „sidele“ her Hagene also sprach.“ Aus dem Nibelungenlied. Auch darum könnten wir neu lesen!)
Der Drache  wurde von den Garden in: {guard  on!!}bekämpft, die ihn in die Gärten, die Orte der Garden führten und dort stellten. Auch die „Barenaue“ war ein solcher (Zwergen)-Garten, der für eine Hand voller abwegiger Römer offenbar reichte! Germanicus hatte jene schlicht geopfert, weil sie abgeschnitten wurden!
(Dazu bei „Dissen“
GQ: „In dem starken Garten“ GQ & „Oben den Hamlinge“ GQ!)
Am Ende der römischen „Kulturmission“, nachdem die römischen Bäder und Straßen von der „Waldmenschen-kultur“ (so Arnulf Krause) abgelehnt worden waren, marschierten die Römer nur noch im Block ohne Aufklärung und im {beeline}. Im Jahre 16 (vor „Idistaviso“) waren sechs Legionen für das Kastell „Aliso“ „Finkenberg“ (Ennigerloh) nötig, um die Versorgung zu sichern. In diesem Zusammenhang wurden Lager vor dem „Osning“ angelegt: „Heidort“, „Heitort“ und der „Heidenbusch“.
Gerne schlug man auch den Schwanz des Drachen ab! Der wuchs notgedrungen aus der Substanz nach, so daß der Drachen in seiner Größe abnahm! Am Ende wurde aus dem Drachen ein Wurm, - der es nicht einmal mehr auf dem „Roland“ (Beckum) zum „Lind-e“ brachte.

Zu «{Waldgirmes}»  „d“ @ „tt“
               {walt(t)en} → „Waldenser“ „Die, die die Regeln der Herrschaft tragen!“
               {girt}* = gürten          {wal(t t)ens er}
               {mes} = Schwert, MestrupGQ, Mes-schedeGQ usw.
* Drei „t“ in einem neuen Eigennamen grenzte bei unseren Vorderen bereits an der Unerträglichkeit.
Hier ließ man einfach weg, wovon es zuviel gab! Zwei „tt“ erhob man zu Hohen „d“ wie bei {God}!
Siehe „Idistaviso“ wie auch der „Ith  Hils“! («-» Bezeichnung eines kl. Bergzugs)
Der Ort „Waldgirmes“ wurde im Verlauf des „immensum bellum“ (2 – 4 n. Chr.) zerstört, so daß auch „Marktbreit“ geräumt wurde, zumal es auf verlorenen Posten geraten war.
Daß „Marktbreit“ für einen Feldzug gegen Marbod (des Jahres 6) angelegt worden sei, wie „Siegmar von Schnurbein“ felsenfest behauptet, ist ein strategischer Unsinn, wie er nur von einem „Wissenschaftler“ behauptet werden kann, der alles sicher an der Leine seiner Autorität glaubt.

  Zu Arminius:
Wir werden nie wissen, wie dieser Mann wirklich hieß, - sondern einzig wie er empfunden wurde!
Er war «{Arm    in   i
æs}». Er war der: „Unermüdliche im Kampf“!


Ein kurzer Nachtrag vom 9.4.

An oberer Stelle waren die {„fellows“, „hoipolloi“, „riff raff“} als Schmähbegriffe der Feinde u. a. bereits genannt worden. Ihre Sprachformung fällt in die Analoggruppe ihrer Phonem- und Inhaltsstufen. Also in den Konfrontationszeitraum der Germanen mit „Rom“ „Drusus“ bis „Valens“ (10 v. bis um 400 n. Chr.).
Um zu verdeutlichen, wie die Verzahnungen des Hergebrachten noch!! existieren, die diese Kultur einmal prägte und zum erlöschenden Volksmund wird und wurde, sei folgender Mannschaftsaufruf genannt:
„Zicke zacke, zicke zacke  --  hoi  
hoi  hoi!“   {zig zag} @ im Zickzackkurs
Was hat das nun mit dem Drachen und Lindwurm, also mit den ziehenden römischen Aufmärschen zu tun?
Die „Lex Hare“ und ihr „Hardit“ bedeuten auch diese Anschauung!
Die «-» Übersetzung des {-} {hoipolloi}{[
hɔi  pɔl  lɔi]} lautet, die heutigen Griechen mögen verzeihen:
„(Greek) , die große Masse, der Pöbel.“
@  (Jene, die als lahme Macht durchs Land ziehen!)
Als sich mir vor Jahren erstmals diese Redewendung stellte war ich irritiert. Was hat dieser Begriff mit den heutigen oder gestrigen Engländern zu tun? Was hatten die Engländer gegen die Griechen warum und ab wann?
Das Ergebnis dieser Suche fand sich an vorderster Stelle im Zeitraum der Kreuzzüge, ging dann aber weiter zurück, bis zunächst in die Ostgotenbewegungen, bzw. darauf  in die beginnende germanisch-römische Generalausein­ander­setzung der Zeit um Christi.
Es waren also nicht die Engländer von heute, es waren die „Langobarden“, die „Ost- und Westgoten“, es waren die „Sachsen“ und …, halt all jene, die mit Rom und später mit Ostrom zu tun hatten. Für alle germanischen Völker, die mit der römischen Heeresmaschine in Kontakt kamen scheinen die „Griechen“ oder der griechische Typ als „Krauser“ in diese Anschauung und Bewertung geführt zu haben.
Dazu:
Die „Helenen“ als Griechen stellten offenbar den Ausgang dieses Begreifens. Zum Beispiel in der Bauernschaft: → „Halene“ GQ «{[hələne]}», dem „Helenen-weg“ GQ, stellt sich uns an einer Stelle heftigster Auseinandersetzungen diese Analogie.

Der spätere oströmische „Zirkus“ mit:
„Atanarich“* (Richter der Athener) und „Valens“ (Kaiser Ostroms) für die Zeit um 360 n. Chr. neben eine Flut von Erweiterbarkeiten geben weitere Hinweise um derartige Anschauungen.
*( … hatte den Eid abgelegt, nie einen Fuß auf oströmisches Land zu setzen, führt in die direkte massive Konfrontation mit den „Griechen-Römern“! Gleiches gilt für Italien und den dort eingesetzten oströmischen Heeren!)
Ob „Atanarich“ vom Ekel oder Haß angeleitet war einen derartigen Schwur zu leisten ist weniger bedeutend. Wichtig ist die Langzeitwirkung germanisch römischer Auseinandersetzungen und ihre damit verbundene gegenseitige Ablehnung. (Jüngste politische und Bürgerkriegsereignisse zeigen uns deutlich die Langlebigkeit von Konfliktpotenzialen, die einige durch Verleugnung wegzudenken versuchen. Der Name „Amselfeld“ ist ein solcher Wegweiser.)
Zumindest war es keine Schwäche die Atanarich zu dieser Entscheidung antrieb. Valens mußte sich auf die Mitte der Donau bewegen, um an der „Reichsgrenze“, der Gerichtsgrenze, der Rechtsgrenze auf den König der Goten zu treffen. ………..

Doch zurück:
{hoipolloi}
@ „Haltet die Feinde {ho  i} und bringt diese Taugenichtse {loi  (ter)} in eure Macht {pol}.“
Das {ho} als: Halt! (= dem Zurückreißen!) begegnete uns bereits im: „Hollo“ GQ (e38); „Holtorfsloh“ GQ  (d34), sowie im „Bestiarium“ „Holland“GQB, „Hollandskopf“ GQB, aber auch im Landesteil der Niederlande (NL) „Holland“ GQ und in ihren „Canenefaten“ GQ (Jene, die man nicht greifen kann! Weil sie sich in die Watten und Sümpfe verziehen! Siehe dazu den Zug des Tiberius 5 bis 6).
Im „Germ. Limes“ (dem Limes der Germanen gegen Rom! Ca. 11 n. Chr. bis → zum „Abzug“ der Römer)
Das {po + l} führt in die „Pol i tik“, zur „Polizei“, zum „Poltern“ {hol ter di pol ter} usw.
Das {loi} (von {loiter}), als Bummlern und Faulenzern führt direkt in die Gegenwart.
Wir verlieren in unserer Zeit offenbar nicht alles an formulierter Tradition. Ein wichtiger Teil unserer Tradition bleibt uns offenbar nicht nur erhalten, er verstärkt sich! Gesprächskreise und Gesprächsrunden stellen den aufgeblähten Punkt vor, über den keiner hinauszukommen scheint!

Auf ein letztes Wort, - bevor  es vergessen wird! {hoi polloi} → Hoi hoi hoi!!
[hoi ri dou] → «{ho i  ri  do(e)}», wie die Jäger rufen: "Haltet Euch in den Werten!!"

                                                                                     „Erhaltet Euch die Gemeinschaft!“

 

 
Siehe hinten unter Literatur:
Bd I., Bd. II, Bd. IIb,  „Das Bestiarium“ (Deutsche Waldjugend) und die: „Lex Hare“, sowie diesen „ite“-Auftritt.

Weiterführende Themen finden Sie auch unter unserer Homepage:
Bitte klicken!

Home ] Varus-Himmler-Clot ] Kalkriese Extra ] UNI Münster ] Bestiarium / Romanik ] Mansfelder Land ] Schweiz-Austria ] Römische Finken ] Varusschlacht ] Roms Pferde ] Europa ] News ] [ Die röm. Loh-gistik ] shame-Schande ] Zur Person ] Zugrife auf Seiten ] Kontakte ] Links ] Letzte Aktualisierung: 02.08.2011

Copyright © 2002 Institut für Germanische Geschichte