"2000 Jahre Varusschlacht"         

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Institut für Germanische Geschichte und Sprachforschung

-   2000 Jahre Varusschlacht   -   Germanische Quellen   -   Römische Logistik   -    2000 Jahre Krieg gegen den Terror    -


 

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Germanicus
Kalkriese

 

Ansatz:
In den beiden folgenden Kapiteln 1 u. 2 werden die Verhältnisse im Kampf der Germanen (Sachsen) gegen die Römer dargestellt.
Unter Anwendung der von diesem Institut erarbeiteten Grundlagen der "Lex Hare" (Der Regeln des Hasen) ist es möglich geworden mittels der Katographien weite Bereiche Europas und die englische Sprache wie ein Geschichtsbuch zu lesen.
In den unten folgenden Abschnitten wird davon exemplarisch Gebrauch gemacht. Über diese Grundlagenforschung verfügen all die mit den Thematiken (Geschichte, Kunst, Religion, Philosophie) betrauten Wissenschaften in Deutschland nicht!
Das soll nicht als Vorwurf verstanden werden sondern einzig als ein Hinweis für die Leser und Leserinnen, daß Sie vergleichbares an Ergebnissen vergeblich suchen, so Sie suchen.
Vergleichen, suchen oder forschen Sie aber selbst. Nehmen Sie die hier vorliegenden Ergebnisse und schauen Sie z. B. in Ihren Duden D7 (Krieg, Fenster. usw.).  Sie werden Unterschiede entdecken, wie sie bereits zum {bar} - Bereich usw. gestellt wurden.
Wir finden, daß Sie nicht über der Langsamkeit des wissenschaftlichen Systems in diesem Land (D) hinscheiden sollen und veröffentlichen deshalb in dieser uns möglichen Dichte und Geschwindigkeit Zug um Zug das Erreichte. 
Wie Sie unter: www.lex-hare.de  erfahren können beläuft sich der Untersuchungskorridor auf ca. 25oo Jahre und damit auf ein Zeitfenster, das sowohl große Kulturräume berührt, wie die in ihnen stattgefundenen Paradigmenwechsel. 
(An dieser Stelle geht es um 1/2 Jahrhundert und ausschließlich einen Aspekt.) 
Jeder Begriff verfügt über einen, seinen Moment der Entstehung. Wir können erkennen, daß die Zeit des Krieges mit Rom zur Errungenschaft vieler Worte (Larkoons) beitrug. Wir sehen aber auch, daß nicht Krieg und Haß allein die Sprache bedeuteten. Dazu: "Viva Italia" oder {Italian} s. S. 4.
(Ganz speziell als Beitrag für die Besucher und Freunde dieser Seiten, die aus Italien stammen. Dazu die Lex Hare III, die unter: www.lex-hare.de erscheinen wird.)

Herbert Kramer

Wasserläufe schreiben Geschichte (vom  01.12.2008)

Der Rhein und die Donau waren die bisher für die germanisch römischen Auseinandersetzungen hauptsächlich gedachten Grenzströme der nördlichen Hemisphäre. Hier trafen zwei Welten auf, - doch eher gegeneinander; die auf Eroberung ausgerichtete Herrschafts- und „Wirtschaftsform“ (Sklavengesellschaft) der Römer und die auf Things gestützten Urdemokratien der Nordvölker.

Doch von den eigentlichen Hauptphasen der „Großangriffe“ beider Seiten abgesehen waren die genannten Hauptströme relativ ruhig und lange unangefochten. Dafür gab es Gründe, wie sie unten folgend Vorstellung finden. Doch während der Angriffs- und Vorstoßversuche waren die Konfrontationen der Parteien eher ungeheuerlich denn marginal.

Rom versuchte sich von ca. 50 v.Chr. bis 30 n. Chr. massiv in der Eroberung des Nordens bis zur Oderlinie und die Germanen antworteten mit Gegen- und Befreiungsfeldzügen, die in den 60er Jahren nach Christus im „Bataveraufstand“ ihren ersten Höhepunkt fanden.

Im Bataveraufstand wurde Rom unmißverständlich deutlich gemacht, wie übel seine Position gegenüber den Germanen wurde.

In seiner Folge (bis zum Untergang Roms) scheint der westliche Großraum germanischer Siedlungsgebiete nie mehr ohne Kämpfe existiert zu haben. Die „Germanischen Quellen“ machen dies deutlich und wurden in diesem Zusammenhang von Seiten unseres Institutes erstmals vorgestellt und bedeutet.

Die Vielzahl, der Analogien und die Fortentwicklung der „Germanischen Quellen“ reichen bis in die Zeit des 13. Jh. und überziehen mehr oder weniger dicht den gesamten europäischen Raum. Zunächst vom sächsisch bestimmten Zentralsiedlungsraum ausgehend, über die Völkerwanderung exportiert, reichen sie bis in die „Romanik“ (Normannik) Spaniens, Portugals und Frankreichs.

Hier ist jener Zeitraum gemeint, der bis zur Gotik romanisch, bzw. der normannisch-sächsisch {-} bestimmt wurde.   (Französisch »-«; sächsisch {-}; deutsch «-», {mixed} «{-}»)

Aus {Westphalian} und den Ostgebieten des germanischen Siedlungsraumes heraus wurde die Kernbedeutung der hier erstmals in die Kontexte der Auseinandersetzungen gebrachten „Germanischen Quellen“ über den besagten Raum Europas getragen. In der „Lex-Hare“ wird darum das Sprachvermögen der nun Eroberer in diesen übergreifenden Zusammenhang gebracht und verdeutlicht.

Selbst die kleineren Nebenflüsse und Bachläufe nordöstlich der Großströme (Rhein, Donau) zeigen dies in aller Deutlichkeit mit ihren Namengebungen.

Hier tobten über Jahrzehnte unentwegt Kämpfe, die die Namen der Gewässer und ihrer sie umgebenden Flur- und Gebietsnamen verdeutlichen. Das gilt auch für die von den „Germanen“ eroberten Gebirgs- und Bergnamen, die häufig von ihnen neu gesetzt wurden und deshalb jüngerer Zeit zugeordnet werden können.

(Man denke an die Mitnahme der Ortsnamen in die „Neue Welt“ hier besonders an die USA. Viele Ortsnamen sind als Erinnerungen an die verlassene Heimat übertragen worden.

(Siehe dazu Lex-Hare II „Orte der Brünne“ S. 53).

Vorwiegend stellen sie Hinweise über germanische Heergänge und das Geschehen um diese vor. Die Zeitparameter sind in exakte Klammern zu setzen und würden von archäologischen Funden gestützt genauste Einordnungen erfahren können, so die Archäologie dazu in der Lage wäre.

Der Main ist einer der bedeutendsten und von den Germanen als „Schicksalsstrom“ erfahre und so bezeichnete Gewässerlauf. Die Römer hatten sich hinter ihm verschanzt und mußten in diesem Grenzabschnitt ihres Imperiums ungezählte Abwehrkämpfe bestreiten, die zu guter Letzt in ihre Gesamtniederlage mündeten.

Aber auch die Gewässer westlich des Rhein und südlich der Donau spiegeln mit ihren Namen diese „Heerkünfte“ und die ihnen eigenen Zeiträume ihrer Nennungen.

Damit vermögen sie uns Hinweise um sprach- und soziokulturelle Entwicklungen zu geben.

Die von Prof. Dr. Udolph gemachten Aussagen zu Namensherkünften werden darum zu einem besonderen Fall einer Kette von Fehlurteilen in Deutschland deren Grundlagen und Folgen für die internationale Forschungen und weitere Diskussionen als unabsehbar Bezeichnung finden müssen.  

Der Main

Als ein Nebenfluß des Rheins, war der Main zur Zeit der römischen Expansionsversuche im Norden und Osten im Mittelabschnitt der Rheinlinie ein von Seiten Roms nicht nur wirtschaftlich genutzter Wasserweg.

Er war im Abschnittsverhältnis, analog der gesamten von den Römern genutzten Ströme, einer der über die längste Zeit römisch beherrschten Schiffswege (siehe dazu hier im „ite“ unter: „röm. Logistik“).

Sein Name macht dies aus sächs. {-} Sicht benannt deutlich.

Wie unten folgend erläutert ist auch dieser Eigenname, „nomen est omen“, {-} beredt gleich allen Eigen-namen der römischen Annalen siegerbestimmt {-} definiert. „Die Germanen“ erscheinen in diesem Sinne als „Sächsisch-Normannische-Gruppe“, die die europäische Geschichte maßgeblich sprachbe-stimmte.

Ab dem Ende des 1. Jh. wurde ein Mittelabschnitt des Main zum Bestandteil des „Römischen Limes“, der nun von den Römern analog {Westphalians} (dem „Germanischen Limes“) nachgebaut, seinen Einsatz gegen die sächsische Gruppe fand.

Der Mainraum war bis zum Untergang des römischen Imperiums hart umkämpft, wie die Kampfbegriffe der „Germanische Quellen“ allein zwischen Frankfurt und Wiesbaden deutlich machen.

Die „Germanischen Quellen“ sind in den dt. «-» Geschichts- und Sprachwissenschaften unberücksichtigt und von Seiten dieses Institutes im bezeichneten Kontext der „Lex-Hare“ erstmalig eingesetzt.  (Siehe dazu: www.lex-hare.de; L-H I-VII.)

Der „Main“ war, als der „Schicksalsstrom“ der freien Völker erfahren worden und wurde nicht zuletzt darum mit diesem seinem Namen  - {The Mar-in}{[ma:in]} „main“ - belegt.

Aus diesem «{ma:-in}» wurde der «[mein]». «{[mein]}»

  In der {nightmare}, dem „dunklen Nachtgeist“, steht die {Mar}{[ma:]} als Schicksalsgöttin zentral im Bewußtsein der Vertreter der {-} Sprache. „Hoetmar“ GQ

Ihr war, wie in „Hoetmar“ („die Hütende“), die Bitterkeit und Schärfe zugeschrieben. In ihr war sie jene Instanz, die als {[ma:]} + „in“ {in}, {into} ging, also aus ihrem schicksalhaften Vermögen wirkte.

Deshalb auch: {„Mar-in“} „Marine“ = „Jene, die in die Meere, in die Unabwägbarkeit vordringen.“

(Für die Seefahrer stellten die Meere eine schicksalhafte Herausforderung dar, die ein „Spiel“ mit dem Leben darstellt. Auch im „Mahl-Strom“ ist diese Herausforderung enthalten, der als: {[ma:]} {[ma: l]}) „Marl“ GQ   ([mərl-in])   „Merlin“ (Zauberer)* = * „Jener, der das Schicksal trägt“.)

Dazu: „ma-in“  „od-in“ = „Odin“: „Gott, - erfülle mich!“ ff. L-H I

 

Die Sieger über Rom (die {-}-Gruppe), die ihre Kultur als den Römern überlegen begriffen, stellten mit ihrer Siegersprache (wie allerorten) den Maßstab aller Dinge. {norm-al}

Damit wurde die sächsische Sprache sowohl kultur- und innovationsbestimmend. {tra  art} ff. L-H II

Die ca. 200 Jahre währende Unverrückbarkeit römischer Positionen im Raum des Main hatten offenbar bei den Vertretern der Nordvölker Eindruck hinterlassen. Obwohl sie bereits im Jahre 4. n. Chr. über „Waldgirmes“* (der bisher östlichsten Römerstadt) nördlich des Main vordrangen, blieb das genannte Gebiet für sie lange Zeit unbesiedelbar. Doch Rom mußte selbst Marktbreit kampflos aufgeben, so daß von großen „Niemandsräumen“ auszugehen ist, die nur spärlich besiedelt waren.

Das aber all diese Eindrucke sächsisch {-} und nicht lat. beschrieben und tra-diert wurden zeigt, daß die {-} Eroberer mit ihrer {-} Sprache ca. 800 Jahre über Europa herrschten, auch wenn sie sich Franken oder Burgunder nannten.

* Auch für den Titel: „Waldgirmes“ gilt die Regel seiner Nennung: „Ort an dem das gegürtete Schwert sprach.“ („immensum bellum“ (großes Sturmläuten), 2 - 4 n. Chr., ff. Bd. II. „Roms Grenzen im Norden“. Die „Sueben“ Vorfahren der „Schweden“ waren hier maßgeblich, - wie bei der Varusschlacht.)

  In ungezählten Vorstößen beider Seiten bildeten sich die ablesbaren Zusammenhänge der Lokalnamen, die in dieser Dichte einzigartig sind.

Als ein „schwerer Aufschrei“ (Larkoon) ff. L-H I - II der zunächst von römischen Vorstößen und Angriffen überzogenen Nordvölker stellte sich der Name des Main zu denen der anderen Gewässer.

Doch auch die Gegenschläge finden ihre bezeichneten Kampfräume.

  Die Bitternis des als unverrückbar erlebten Schicksals findet sich noch heute in der „Mar-in-ade“.

Als Konservierungsmittel diente diese Essenz und bildet mit ihrem „ade“ = „Verbundensein“ eine „Haltbarkeit“ die analog auf das Schicksal zielte. Im Hebräischen findet sich die „Mar“ ebenfalls als:

Hebr. „Marah“* = „Bitterkeit“.

Im Begriff „Marah“ findet sich die Grundanalogie eines als seiend Verstandenen.

(Das „Mar“ ist ein Phonemblock, wie er offenbar über die {-} Gruppe hinaus Anwendung fand und findet. In anderen Sprachgruppen finden sich derartige rudimentäre Blöcke die die jeweiligen Sprachentstehungen und Umformungen verdeutlichen und Lösungen darstellen. Das gilt besonders für das „ti“, das zum „it“ ge-crossed  einen Einblick in die menschliche Entwicklung bis zum ersten Werkzeuggebrauch leistet. Siehe dazu „Lex III“.)                                                   

* „Mar-ah“   „Ahhh!“ = Aufschrei vor dem Schicksal {„mar“}.

          „Mar-ri-a“ = „Die das Schicksal bergende” (die große Mutter des „Schöpfersohnes“).

                         „IN-RI“ = „Der im Mittelpunkt Kündende (Stehende).“

                                    „R(h)in“ Rhein

                                              „Rinnsal“ (Das Rinnsal zielt auf das Blutorakel, die „Blutrinne“.)
                                                                                                                                                                    
  «ri-nn-e»     

Die „Gehässigkeit“, die „Essigkeit“, „sauer sein“ usw., trägt ebenfalls die Bitternis, die als Erfahrung an den Strom geknüpft war, aus dem als eine „Abform“ die Marinade verstanden war. So war der Main nicht ein rein negativ verstandener Strom, sondern sowohl gebend wie auch nehmend.
Das {-} „Larkoon“ ff. L-H I-II : {main} macht so jene Erfahrungen begrifflich, die die Völker des Nordens mit Rom verbanden, zumal sie, wie alle Besiegten, zur Unterdrückung und Ausbeutung bestimmt waren.
      
                                                                                                              
„Martell, Karl“ = „Der Hammer“ **
                                                                                                            Marne QF
Dem gesprochenen {[ma:]} folgte das geschriebene {„M(h)are“} = {ma} + {in} in dieser Zusammen-fassung zum {main} wurde. Vier {main} Verständnisse liegen uns noch heute vor.

Von seinen Anrainern wird der Fluß noch heute wie folgt genannt:

·         „Maa“ in Oberfranken

·         „Mee“ im östlichen Franken

·         „Maa“ (lokal teils nasaliert, teils verdumpft) am bayerischen Untermain

·         „Mää“ in der Aschaffenburger Gegend

·         „Maa“ (nasalisiert) im Raum Frankfurt

·         In der {-} Sprache wird der analog geschriebene und verstandene Begriff {[mein]} gesprochen:

 4{main}{[mein]} = 1. Gewalt, Macht, Stärke

                                2. ein Spiel wagen, einen Wurf tun, hoher Wurf

                                3. = {amain}* = 2. sehr außerordentlich   * Armeen, Armin / Alot „r“ {ee} = {[i:]}

                                4. {main} = {men} = {main} m {maim} {mein} = 2. Streimacht *

                                                                                                 = Verkrüppelung, Verletzung **

 * Das {men} (aus 4.) bedeutet uns das große „m“ geistige „e“ Tun „n“, das aus der Streitmacht hervorgeht und auf {maim}{[meim]} zielt.
Daneben erschein das {-} {maim}, das mittels der „Rule of Men“ ein {cross} „m“ und damit einen Wertewandel erzielt: * & **
** Abzweigungen finden hier eine Fortführung und stellen sich um ein Sachverständnis:

{in-mate} {in mart}                                                                  „Marn-e“, „Marl“ ↰↱ „Mars“, „Mar-k“ /g-c

                                „Marter“ {mart-hare} {[hƐə- ma: t]}                     {„mar-t-tell“} Letc. „t“

                                                                                            „hämmert“   „Martell“

(Das {-mar-}{[ma:]} vertieft die Kontexte derart, daß es einer eigenen Bearbeitung bedürfte, um diese auszuschöpfen. Diese Arbeit wird folgen.)
Das Werdende oder das Bestand Haltende, das aus der Bitternis folgt, wird im „Mai“ {May} grundgestellt.

**{maim}   =  {May}

                                                                                                      {ma(r)i} {Ma-r-y} {married}*

* Als Verbindung, verbindend wird das {„rit“} als „Fix“ des {„ri“}. 

{maim} ist analog das {cross} von {May} {main}, das als die Macht des Beginns, des Anfangs, der Physis   {May} = Mai darstellt. Das „n“ bezieht sich einzig auf eine dem „Mai“ zugegebene Handlung, die als {ing} die Verlaufsform trägt, die ein körperlich „i“ in Energie „g“ Handelnden „n“ darstellt.
Die Umkehrung von Mai {May} = Wachstum und Fülle bedeutete {maim}.
Die Folgen des „Main“ liegen auf der Hand: Die Kampfhandlungen führten in die Verkrüppelung und die Schäden an Leib und Seele. Sie stehen dem {May} = Mai entgegen, der als Monat des Wachstums und der beginnende Fülle gesehen wurde und auch noch heute derart gilt:
„Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün …“
(«-» Volkslied).

The {mean}{[mi:n]} in stair: {minster}{[min-st(h)Ɛə]}:
                                                                                 {hare}{[h Ɛə]} = „Hase” @ {doe} = Häsin, Ricke*
                        {main}{[mein]}                                                                                      m {dome} =  Dom**
                                          {mein}{[mi:n]
                                                                {[mi:n]}{mean}
                                                                                          - 6 {mean} = -1{main}       

In derartigen Weisen schwingt sich die {} Sprache in die Höhe und bildet ein {-}{megacrosses in form}.
Daß diese {stair} wieder zum Anfang wird ist nicht zwingend. Doch eine derartige Stufung ist kein Einzelfall.  
„Pal-ster-kamp“GQ „Deister“GQ {„die-stair“} (bei Hannover, verm. Ort der Verbrennung des Arminius)
Wir beginnen und enden in der „Gewalt“.
Selbst das „Wissen“ als {mean} ist ein Ausdruck von Macht und ihrer Einsatzerfahrung.
So war der Main auch ein Strom des Wissenszuwachses, zu dem er sich in seinen wachsenden Kampfanforderungen zeigte. Hier lernten sich die Gegner kennen.

* In der „Lex I & II“ wird der Hase ausführlich dargelegt. „Sassenberg“ GQ    (Ort an dem die Sachsen hockten, „Sasse“ = „Sitzmulde des Hasen“;  ** P siehe dazu: „Rule of Men“ Lex II)
.
                                          „in sasse“ „Insasse“ = {in-mate} (siehe Seite xx ** Mitte)

  Die Sachsen greifen an:
„Ang/riv-ar/ier“*  q {ar-riv}(siehe unten *)

Die Sachsen haben Geschichte gesprochen und geschrieben. Damit wird jene Meinung, - „Die Germanen haben keine schriftlichen Hinterlassenschaften vorzulegen“, - nicht nur falsch, sondern mittlerweile wider besseren Wissens formuliert. Die {-} Sprache und die vorliegenden „Germanischen Quellen“ machen das deutlich.
Heute wird deutlich: „Germanische Quellen verändern mehr als ein Geschichtsbild.“

Doch zurück:
Häufig lesen wir in heutiger Zeit, daß die Germanen die Gunst der „Varusschlachtstunde“ nicht genutzt hätten und die Rheingrenze Roms im Jahre 9 unbehelligt ließen.  

* Im Jahre 16 n. Chr. wird dieser Kampfraum bei Tacitus ausdrücklich beschrieben. Er stellt im „Schaumburger Land“ den Begriff der verdeckten Burg und den „Angrivarierwall“ bei „Leese“ GQ vor.
Die „Angrivarier“ sind ein geglaubter {-} „Volksstamm“, doch besser: jene Bewohner (durchweg Sachsen), die innerhalb dieser Kriegszone lebten oder (nach den Kämpfen) wieder lebten.
Im Jahre 16 n. Chr. müssen wir von einer 100 %igen Zerstörung der Infrastruktur dieses Raumes ausgehen;
zwischen „Bückeburg“ – „Minden“  & „Cloppenburg bis zur Aller – Lemgo (Weserbogen) reichte dieses Gebiet. Im Osten war {„hann“} {over} = „Hannover“.
Obiger Begriffskontext stellt einen „Fingerabdruck“ gesprochener und überlieferter Geschichte:

                                                              „ang-riv-ar - ier“  q* „ar-riv“                   „Arrode” GQ

                                     {Ang-le}   {river} {ire}                     {„ar-r”}   {arrode} = benagen

                                            +                                                                   {arrow}  = Wurfspieß                                                     

                                       {Sax}                                                                       {ars-on} = Brandstiftung

* Es gibt unterschiedliche Crossformen.

„Angrivarier“

                                                                                         {[„anʒə-rif - æriə“]}

                                                                            {ange(l)}**      «Angriff»

** Die „Angel-Sachsen“ {Anglo-Saxon} stellen jene Gruppe, die etwas drehen oder wenden. Ihr „le“ stellt {-} die auf den Grund bezogene Abwärtsrichtung der «Welle» dar, die aufsteigt {el} und abfällt“ {le}. In diesem Sinne finden wir in der {-} Sprache beide Blöcke* verwandt.
Dabei stellt das {-} „o“ das Staunen vor die von den „Angeln“ geleisteten Wandlungen. 
*{„el-le“} (el
le)  (le-el) = „Lille“ GQF  (aus der Zeit der Merowinger)  {ee} = {[i:]}
Der „Engel“ = {angel} findet sich auf den Himmel bezogen, auf die himmlischen Heerscharen verwandt. Die Engel beherrschten analog der Sachsen den Himmel zur Erde. Die Engel sind die Boten Gottes {in haven}, während die Sachsen die göttliche Patenschaft auf Erden trugen (gleichsam als „Weltenengel“).
Hier findet sich die „Möwe“, die als über den Dingen stehend verstanden wurde.

Ihre Schwingen {pi-ni-on} stehen über dem Weltenschmerz, dem Weltleid.
                                      P  {pi-in} {pine} Kopppine = nieder-{-} „Kopfschmerzen“
                                                                    3- {pine} = „Lachmöwe“ = lat. „Larus“*

* „Die der Gemeinschaft Singende.“
Die Engelabbildungen der „Romanik“ stilisieren die Flügelgestalt der Möwe, wie auch ihr Flugspiel, so so sie fliegend Darstellung finden (siehe dazu: Lex-Hare VI, wie unten: {pioneer}). 
Die {Angle-Saxon} waren mit den Engeln in
P  {ang-el} verbunden und bilden zusammen das {„el-le“}, das zum „Wellen-“ GQ (in Masse vorliegend) wurde.
Als „willen“, „wellen“, „wallen“, „wollen“, „wullen“ liegen sie graduiert, analog dem „mar“ vor.

                                                                                                                                                  (mar    ram)

                                                                             {m-a-r}  / Das „a“ kann vom „e, i, o, u“ ersetzt * werden.

Im {cross} n  ist das {„elle“} als {nelle} „Nelke“ = „Blume des Todes“ genannt. 
* (Funktion der {-} Sprache. Die graduierte Lautverschiebung über die vokale Bedeutung eines Grundgedachten stellt uns einen {germ} der {-} Sprache neben jene der anderen Sprachgruppen.)

Angriffs- und Rückzugsprobleme bei einer Flußüberquerung
a.) Die Germanen
Bereits in der Zeit vor Christi (J. Caesar) demonstrierten die Germanen ihre Möglichkeiten einer Flußüberquerung: man überquerte schwimmend Ströme (Theodor Mommsen, Röm. Geschichte, Bd. V).
Daß man zusätzlich Flöße zimmerte, auf denen Waffen und Material lagen, versteht sich von selbst. Doch zwei, drei Legionsstärken Mannschaften derart zu befördern war ein unmögliches Unterfangen, zumal mit „Ponys“ („Die, „die den Krieg tragen.“) ebenfalls nur schwimmend das andere Ufer erreicht werden konnte. Die „Ponys“ waren die germanischen Troßtiere, die die Materialien, wie Nahrung und Waffen ohne Wegenotwendigkeiten über Berg und Tal trugen und ein hohes Marschtempo garantierten. Wagen waren hier eher ungeeignet. Hier liegt ein Grund des römischen Straßenbaus, dem man aber die Schiffahrt vorzog.

Wichtig bei allen strategischen Überlegungen eines Angriffs von Seiten der Germanen (über Donau, Rhein, Main usw.) ist die an allen Furten vorliegende „Flußhoheit“ der Römer, die mit ihren schweren Schlacht-, leichten Kampfschiffen plus ihrer Handelsflotte über die absolute Mobilität geboten.
Gegen die römischen „Loh-Orte“ (Lichtzeichenorte, ff. L-H I; röm. „Lo-h-gistik“ – hier im „ite“) und die Schiffspräsenz, die wie Schachtürme verschoben werden konnte, waren Angriffe kaum unentdeckt und gewinnend zu leisten. Das wußten auch die angreifenden Germanen.
Zudem waren befestigte Brückenköpfe, die „Kastel-Orte“ und anders genannte von den Römern auf der Seite der Angreifer vor Hauptstandorten, wie z.B. Köln gelegt, mit denen man bereits die andere Seite des Flusses hielt und Zangenangriffe möglich wurden. Rom stand damit den Angreifern häufig bereits im Rücken oder an der Seite.
Wie uns die „Loh-Begriffe“ in der {-} Sprache bedeuten, wurde das Problem der Loh-Orte durch Überfälle auf derartige Orte in beschriebener Weise gelöst (ff. „ite“ oben). Man griff auf langen Abschnitten die römischen Beobachtungsposten an und rollte die „Loh-Ketten“ auf. Nun war es Rom nicht mehr möglich den Ort des Angriffs vorherzusagen, wenn nicht Kundschafter an Informationen gelangten. Doch auch die Römer waren keine  „Einfaltspinsel“ wie wir glauben müssen, wenn wir die Vorstellungen der „Kalkrieser“ Archäologen um die Heergänge (im Gänsemarsch) zur Varusschlacht sehen müssen.
(Siehe: „National Geographic (Deutschland)) 2002; Dort scheiterten die Römer vor den Grassoden der „Niederwedde“
GQ ).

Die Idee eines Guerilla- oder Partisanenkriegs ist hier aber ebenso absurd:
Ein Partisanenkrieg funktioniert ausschließlich bei einem auf Humanität ausgerichteten Gegner, der das Umfeld der Partisanen „schont“. Rom rottete ganze Völker aus, die Widerstand leisteten, bzw. führte sie schon als Ganzes in die Sklaverei (das Volk der Juden), so sie „nur“ einen Aufstand durchführten (von den Greueln an der jüdischen Bevölkerung im Aufstandsgebiet nicht zu reden). Die Angriffsziele der Römer galten stets den Siedlungsräumen der Gegner. Diese, so sie deren Totalverlust nicht erleiden wollten, hatten zu kämpfen, zu sterben, oder sich zu unterwerfen. Letzteres ging aber nur in der ersten Phase der römischen Eroberungen oder, wenn es das römische nächste Eroberungsziel forderte. In Germanien die Eroberung des Oderraumes.
Dazu kommen die militärischen Eigenheiten der antiken Kriegsführung. Ohne Mannkontakt gab es keinen Sieg. Also mußten die Germanen an den römischen Feind heran. Denn aus der Distanz war zu diesem Zeitpunkt kein Partisanenkampf zu führen. Allein gegen den Reflexbogen kann es keinen Hinterhalt geben, selbst, wenn diese, weil die römische Aufklärung total schläft, ungespannt bleiben.
Mann gegen Mann galt es zu kämpfen und dafür brauchten die Verteidiger ihre „Hagen“, ihre Hecken und „Phalians“ = {pal is ade}*.

* Die Verbundenen Pfähle. „Ade“* = „Bleib mir verbunden.“ *(Späteres Grußwort)
Dazu: Bd. II b  „Der Germanische Limes in Westphalian“; der folgende Artikel um die {fens};
Band I & II  „2000 Jahre Varusschlacht“ & „Roms Grenzen im Norden“
All die hier vorgestellten Kontexte liegen ausschließlich von Seiten dieses Institutes vor und sind, wenn Sie den bisherigen Stand der Forschungen vergleichen, gänzlich unbegriffen. 

Den Gegner erwarten und dort bekämpfen wo es die eigene Vernunft gebot!
Für Rom war es nicht von generellem Nachteil, wenn Angreifer über die Donau oder den Rhein übersetzten und ins Hinterland einfielen. Von den lokalen Zerstörungen abgesehen war man zunächst in den Kastellanlagen und Städten relativ sicher und kaum angreifbar. Doch wichtiger: Man hatte den Gegner vor sich, wußte seine Stärke und seine Marschrichtungen.
Mittels der im Hinterland für die Angreifer unbekannten Kommunikationslinien der waren die Römer nun in der Lage ihre von allen Seiten zusammengezogenen röm. Heereseinheiten zu koordinieren und die vorgerückten Germanen zunächst großräumig einzuschließen. Die Germanen hatten, wie die Römer (in {Westphalian}), die Verwundeten (der bestrittenen Kampfhandlungen) als große Behinderung im Troß und wurden darum von Tag zu Tag langsamer.
Der Rückzug in Richtung Heimat führte im günstigsten Falle gegen die hinter den Angreifern liegenden Grenzflußufer (die Angriffsfurt) zurück. Doch Furten gab es nur wenige und waren allen bekannt.

                                              „Ochsenfurt“GQ, {Oxford}GQGB, „Frankfurt“GQ, „Schweinfurt“GQ (Römerfurt)

                                                          „Ochsenmoor“GQ   (bei Kalkriese – hier wurde Germanicus auf seinem Rückmarsch 15.n.Chr. gestoppt und über den „Kalkriesen“ GQM gezwungen. Siehe Seite 7.)

Spätestens hier wurden die Germanen erwartet und zog sich die Schlinge der Verfolger zu.
Zusätzlich lag nun die röm. Flotte (von Basel bis Nijmegen möglich) im Angriffsbereich der Rheinlinie und erwartete die auf den Strom zumarschierenden oder bereits Fliehenden.
Die nun entstehende Rückzugssituation (am Rhein oder Donau) war bei Tag und Nacht ernüchternd. In der Nacht verlor man den Überblick und sich selbst aus den Augen, - geschweige den Gegner. Ebenfalls war kein Marschtempo zu erzielen und man vergab seine physischen Reserven für geringe Marschumfänge.
Doch der Fluß stellte das Zentralproblem: römische Einheiten müssen auf der Gegenseite des Flusses gedacht werden, so daß die übersetzenden und anlandenden Germanen erwartet wurden. Eine römische Falle konnte leicht für die sich Zurückziehenden entwickelt werden.
(Wir erkennen eine derartige Situation in Baden - Württemberg an der
Wutach GQR. An dieser Stelle folgten die gegen Rom Aufmarschierenden dem Gewässer und gerieten offenbar in einen römischen Hinterhalt.

Um „Stühlingen“ GQ {[stu:l]} {stool} =  „Stuhl“ – dürfte es für die Germanen (Alemannen) zu einer
                                                                                                                     fatalen Situation gekommen sein.
              „ü“  „uu“  „uh“ {oo} {[u]})

Vier Kirchenstandorte und eine Burg zeigen die hohe Bedeutung dieses Ortes, der zudem einen „Kreuzweg“ trägt, an dem Massenhinrichtungen von germanischen Gefangenen vorgenommen worden sein müssen. Das Bild des Gekreuzigten (Jesus) war deshalb, während der Christianisierung, das eines Leidens-genossen.)

Ein Angriff auf das römische Gebiet jenseits der Stromgrenzen war darum nicht einfach, - wurde aber von den Germanen immer wieder (nicht selten erfolgreich) durchgeführt, wie wir in den „Germanischen Quellen“ lesen können.
Durch sie können wir aber ebenso die Effektivität von römischen Vorstößen von den Flußufern mittels Schiffen erkennen, die selbst im skandinavischen Ostseeraum, dokumentiert sind.
In Folge der römischen Schiffvorstöße erwiderten die germanischen „Seestämme“ die erlebten Grausam-keiten von Seiten der Römern. Zudem waren sie mit ihren Schiffen den Römern in offenem Gewässer, mit ihren Drachenbootprototypen, weit überlegen.
Die {-} Gruppe war nicht ungelehrig und nicht zuletzt darum erfolgreich. Ihre gesetzten Namen („Germanische Quellen“) stellen Dokumentationen, Bewertungen und Kommentare dar.

Der Raum Frankfurt – Wiesbaden
Wer die „Germanischen Quellen“ bemüht kann große Szenarien auch dieses Raumes entwickeln und könnte nun auch, archäologisch gestützt, diese zeitlich zuordnen und verstärken.
Die ungeheure Dichte der „Germanischen Quellen“ machte eine Zusammenarbeit nicht nur nötig, sondern böte große Chancen um das Verständnis dieser höchst kriegerischen Zeit und ihre Bitternis.
                                                                            {sa r} + {cas-e}
m {sar-cas-m} = 

Die Römer greifen an
(Der römische Adler schlägt auf: {the Romans arrive-s*})
b. Die Römer:
                                                                                                    {riv-et} = Niete **

Für die Römer war die Angriffssituation nicht anders wie bei der {-} Gruppe. Einzig ihre eingesetzte „Mar-in-e“   (Mar-sch-linie) für die Ems {Hems}, Weser, Elbe und Oder konnten die Hauptübergänge zum Beispiel an der (Ems = „Lathen“; Weser = „Minden“, Elbe = „Aken - Dessau“ verstärken und sichern. Das war im Jahre 16 n. Chr. massiv der Fall, als Germanicus über die Weser im Hin versorgt und im Zurück Verwundete abtransportiert wurden.
Bis zum Verlust von „Friesland“ waren die Ströme und Küstenabschnitte ganz Europas Einfallstore der römischen Kriegsschiffe.
Doch wir können auch an den Flüssen Blockaden erkennen, die bei „Nienburg“ (Weser), bzw. Hamburg – Haren (Harburg) (Elbe) deutlich werden.
Die Römer waren die Aggressoren dieser Zeit. Als die Angreifer erlebten und erlitten sie den Horror im Kampf mit den Germanen in {Westphalian} & „Geldern“
GQNL.
(„Geldern“ wird in nächster Zeit separat Vorstellung und Erörterung finden.)
Die Römer verfügten über genaueste Geländekenntnisse in den genannten Räumen. Die Verteidigungsmaß-nahmen der Nordvölker entzogen sich ihnen aber ganz und gar. In den {bar-on-s} stand ihnen die geistige Elite des Nordens gegenüber, die „die Meister der Schanzen“ waren (Bd. II b „Der Germ. Limies in ….“).
An den Furten der Bäche, Flüsse, Ströme, an den Bergen und in den Tälern, wurden die Römer von den Verteidigern verschanzt erwartet (u. a. Baumgärten
GQ). Hier standen die sich verteidigen Sachsen, mit starken Hilfstruppen anderer germanischer Stämme, in einer geschlossenen Front.
Denn der römischen Heereswalze konnte kein isoliertes „Ostwestphalen“ widerstehen.
Dieser Abwehrkampf und sein Umfang gestaltete sich weitaus weniger verniedlicht und naiv wie wir es in „Kalkriese“ nachgebildet erleben müssen: Die Eroberer Karthagos und Jerusalems scheiterten dort im Gänsemarsch vor den Grassoden am „Kalkriesen“. (Siehe dazu die Marschplatten als römische Wegnachbildung im Museumspark des Museums.)

* Das {riv} „Riff“  als {barrier} = Barriere, aus {bars} gebildet stellt eine Flut von Kontexten erster massiver {-} Anschauung von Verhältnissen aus der Römerzeit.
** Die Niete ist jener Verschluß, der beide Seiten eines zu Haltenden betrifft. Am {river} = Fluß sind es die Uferseiten. Im {riving-bur}*
„Burbrede” GQB wird das harte  *„Zwischenlager” deutlich, das zwischen der „Goldbrede“ GQB (Siegesraum) und der „Ziegelstraße“ GQB um den „Hohen Garten“ GQB  lag.

Das sächsische Kalkül:
Zunächst hatten die {-} Verteidiger die Furten verlegt. Mit Staumaßnahmen waren die {creeks} „kriegs-fähig“ gemacht worden. Darauf verwehrte man den Übergang und bildete für die Angreifer jenseitig „Säcke und Fallen“ aus Schanzungen, um mit daraus möglich werdendem Kreuzfeuer (durch Bogenschützen, Speer- und Axtwerfern) den Gegner einzudecken.
Mit durchgängigen Verteidigungslinien (mindestens 5) erwarteten die Verteidiger die Römer an der noch heutigen Grenze Westphalians} vor dem Rhein.
Die germanische Abwehr war gestaffelt und steigerte sich von Kilometer zu Kilometer die die Römer vorankamen. Vor „Aliso“ {all is o} = „Alles ist erstaunlich an diesem Kastell!” war der sächsische Nerv erreicht: „Hel is on!“* hieß es bei den Verteidigern: „Hier beginnt eure Hölle!“
(Bei „Vorhelm“
GQ am „Hellbach“ GQR begannen die „Buddenbäume“ GQ, jene „Bäume“ („Bar-um“ in „e“) [ba: um + e], die die Knochen der Feinde aufnahmen. Hier wurde der Helm angezogen („Isendorf“ GQ westl. 3 km vor „Vorhelm“, Kreis Warendorf.

* So soll der „Bach“ laut der römischen Annalen geheißen haben, der am Kastell „Aliso“ lag. Der Karnevallsruf: „Helau“ = „Über dem Niederen gelegen“, steht dem „Hel – is – on“, wie das „All – aff“ = „alles unten“, „alles runter“ nahe.)

       {fixed}         „t“ = ein „Fixaturlaut“, der zum Ende eines Wortes steht.
Die „Mar“ fixierte die Feinde und brach im Ungestüm über sie „heer“.
                         Das {ire} als Ungestümheit findet sich ebenso im Krieger, Soldaten = {pe-on} angelegt.
                                           {pioneer} = Vorkämpfer

Es wird vorstellbar, daß einzelne Kämpfer derart haßerfüllt waren, daß sie allen anderen voranstürmten und in Furor in die Phalangen der Feinde einbrachen und zu Berserkern wurden.
Die Buddenbäume bildeten einen Ring von Wehren, der über West auf Süd reichte und den „Finkenberg“ (Aliso) abdeckte. Der römische Horror war schier unendlich, weil die „Budden“ = Knochen der gefallenen Römer in die Schanzen geworfen, von den Römern offenbar nicht zu bergen waren.)
Die Schanzen bildeten Säcke und Fässer, die im letzten Fall undurchdringlich waren oder wurden
„Faßbrink“ GQB.
Diese „Fässer“ = {vat-s} wurden zunächst {„vat-all“} für jene, die die „Niete“ = {rivet} {fir} = Tanne in der „Barrikade“ erfuhren. Hier wurde das Schicksal {„mar-“} {fate} real und („mart-ire“).
Mit „kleinsten“ Einheiten waren die Verteidiger zunächst in der Lage relative Massen an Römern zu stoppen und den gegnerischen Marsch zu verzögern.
Hier erhielten die Verteidiger Zuzug von den ihre Äcker verlassenden Bauern; denn um solche handelte es sich bei den Sachsen. Sie strömten in ihre Schanzen und unterstützten die für den Krieg abgestellten Mannschaften, die in ihren Trupps offenbar über das gesamte Jahr standen.
Doch unter höchstem Einsatz und unter Zuhilfenahme von Katapulten und Fernwaffen, zusätzlich mit einem Übergewicht an Bogenschützen, wurde Rom Herr solcher „Lage-n“
GQ.

Die „Stein- & Hart-lagen“ GQ usw. dokumentieren dieses Vorgehen und die von den Verteidigern erlebten Schwernisse ihres in Deutschland heute geschmähten Abwehrkampfes (Siehe dazu hier im „ite“: „Kalkriese Extra“).
In den {mash}-Orten und andernorts (z. B. „Hagen“ GQ) gerieten die Römer in die oben bezeichneten Kreuzfeuer, deren Ausgang von den Germanen als: „siegreich!“ Nennung fand. „Siegen“ GQ („Sauerland“GQ) „Borgloh“ GQ (bei Osnabrück-Melle-Hilter) GQ

Die Niederlande und {Westphalian} waren Länder der Furten und Engen. Roms Schlagkraft war minimiert und kaum zu entfalten. Deshalb zählte der Mann und seine Motivation und weniger die Ausrüstung, die auf der römischen Seite weit besser war als bei den Verteidigern, bis diese von den Römern durch Beutewaffen analog „ausgerüstet“ worden waren.
Roms Reiterei war von den Verteidigern auf „Null“ gesetzt und wurde zahlreich gezielt bekämpft und geschlagen (siehe Band II „Roms Grenzen im Norden“ Karten 1 & 3).

All diese Inhalte finden sich in den wissenschaftlichen Ausarbeitungen dieses Landes unbegriffen, so daß es unter anderem zu  folgenden Aussagen kommt:
„Die Römer haben auch nach der Varusschlacht in Germanien Handel getrieben, bevorzugt um an Bleierz und Salz heranzukommen. Aber auch germanische Sklaven waren begehrt.“
Aus: „Westfalenspiegel“ 2002 – 3 „Reger Austausch über den Rhein“
Kommentar:
Auch hier erleben wir den Spiegel oder die Spiegelung der Verhältnisse. Jene, die bis zum Untergang Roms einander beistanden verkauften sich gegenseitig an Rom. Das ist die Mentalität der Westphalen, Niederländer, Dänen, Schweden, Schweizer, Engländer und anderer?
Das sind offenbar die „wahren Wissenschaften“, wie sie mir Prof. Dr. Siegmar von Schnurbein (ein Verfechter von Kalkriese) in einem Brief bedeutete.
Und weiter, - hier müßte der gesamte Artikel Vorstellung finden, damit die Demagogie deutlich würde:
„Doch die Masse der germanischen Völker verharrte in bescheidenem Waldmenschentum. Allenfalls der Adel fand Gefallen an importiertem römischen Luxus wie Gläser und Silbergeschirr.“
Aus: „Das Volk, das keines war“ „Prisma“  Wochenmagazin 51 / 2002 von Arnulf Krause.
Kommentar:
Die Waldmenschen hatten einen Adel und waren kein „Volk“. Das {-} {folksy} = Geselligkeit bedeutet den „Volksbegriff“ damaliger Zeit: „Man fand sich gemeinschaftlich feiernd, um sich als Volk, also in friedlicher Art und Weise in Gemeinschaft zu begreifen.“
Hier wird der Geist der Völkerwanderungen deutlich. Jeder konnte sich anschließen und stellte sich damit unter das Motto (den neuen Stammesnamen) der Gemeinschaft. Und es waren diese „Waldmenschen“ (die in diesem Artikel in ideologisch orientierter und uns bekannter Weise abfällig beschrieben wurden), die die  „Normen“ und die Zukunft Europas maßgeblich prägten und die darum heute für die gesamte Folgegeschichte verantwortlich gemacht werden.
Und selbst in:
„Mythos einer Schlacht“ 30. Okt. 2008 DIE ZEIT Nr. 45, von Tillmann Bendikowski, ist kein Zuwachs des Wissens erkennbar. Arminius wird geschmäht und der Massenmörder Varus erneut freigesprochen; seine massenhaften Judenhinrichtungen nun Bagatellisiert, obwohl diese mittlerweile selbst in Kalkriese genannt werden und jüngst explizit in der „NATIONAL GEOGRAPHIC“ Nov. 2007 erstmals öffentliche Nennung fand: „Vor Jerusalem läßt Varus 2000 Aufständische ans Kreuz nageln“.
„Daß dieser Varus bis heute einen zweifelhaften Ruf genießt, ist vor allem das Ergebnis einer gezielten Diffamierungskampagne. …..“ (S. 18 oben)
Daß diese Kampagne zunächst römisch ohne einen Widerspruch vorliegt und selbst der Name „Varus“ diese Kampagne sächsisch fortführt ist dem Autor offenbar entgangen. Doch in:
„… (Arminius wurde häufig mit der:) Kampfansage an „Abweichler“ verknüpft.  Wer Arminius heute wieder hochleben läßt, sollte dies bedenken. Der Held, der so vielen Herrn diente, hat keine saubere Weste.“ (S. 21 Ende)

Hier lacht das Elend!

Wir stoßen in diesen Artikeln auf eine Geistes- und Wertekrise Deutschlands.
Verbrecherbanden und Vergewaltiger von Völkern versucht man zu rehabilitieren und die Widersacher gegen derartige Vergewaltigungsversuche werden diffamiert, weil in irgend Folgezeit ihr Tun und Handeln von anderen Verbrechern funktionalisiert wird.
Die Rolle aber, die die Medien spielen, ist nicht recht zu begreifen. Redaktionelle Oberflächlichkeit und der Glaube, daß uns das alles nicht mehr berührte, scheinen das Moral- und Ethikthema als marginal verstanden sein.

 
Doch zurück zum von den Römern diktierten Elend der hier lebenden Sachsen:
So die Römer aber versuchten den Kopf ihres Drachen zu verdoppeln, indem sie eine Nachbarfurt zusätzlich bedrängten, entstand augenblicklich eine neue Situation.
      a.)     Eine Schwächung ihrer Verbände

b.)    Eine Entfaltung ihrer vor der ersten Furt nicht entfaltbarer Kräfte.

Das war die Situation für die Römer. Für die Verteidiger sah das anders aus. Sie mußten zunächst wehren, wie auch Mannschaften abstellen und den Gegner umschwärmen. „Schwarmstedt“ GQ  usw.
Das führte zu einer bedenklichen Schwächung zunächst der germanischen Schlagkraft, gegenüber der  römischen, die sich zu entfalten vermochte.
Wir sehen zunächst vorrangig: ohne germanische Mannschaftsstärke war ein römischer Vorstoß nicht zu stoppen, bzw. zurückzuschlagen: „Pivits-heide“
GQ, „Pium“ GQ, „Minden“.
Ein Guerillakampf wie wir lesen müssen, kann nicht in derartigen Szenarien gedacht werden.
(Zumal die „Taktiken des Guerillakriegs“ von Mao Tse Tung, wie ein Partisanenkampf gänzlich anders funktionierten und funktionieren.)
Nur mit den Römern analogen Kampfstärken waren derartige Kämpfe vor 2000 Jahren erfolgreich zu bestreiten, die durch Taktik Reserven frei verfügbar machten! 
Beispiele:
„Ahlen/Westphalen, der Werseübergang“:
Beiden Seiten messen wir eine gleiche Mannschaftsstärke zu. Gehen wir von je 30.000 Einheiten aus.
Diese standen zunächst an der Furt der
Werse GQ  in „Ahlen“ GQ einander gegenüber. Von den Verteidi-gern reichten aber vielleicht 5.000 Mann, um die Furt zu halten. 25.000 Mann der Verteidiger waren frei für den offenen Einsatz, während die Angreifer ihre nicht im Kampf stehenden Einheiten im Müßiggang fanden. Diesen Vorteil der freien Verfügbarkeit hatten die Verteidiger. Spalteten die Römer nun Teile ihres Heeres für Flankenangriffe ab, bildeten also Köpfe des Drachen, so waren diese Köpfe von der variablen Heereskraft der Germanen angreifbar. Das war höchst prekär für die römische Seite.  
Wir können dieses Vorgehen sowohl der Römer, wie der Verteidiger erkennen. Kalkriese ist ebenso ein Beispiel:
Während das Hauptheer des Germanicus über alle Berge (Kalkriesen) ging, hatten die Flanken an den Aufstiegsseiten von Einheiten gedeckt zu werden. Am Ende schnappte die Falle am Fuße des „Kalkriesen“ zu. Der rechte Flügel wurde abgedrängt und kam damit in eine ausweglose Situation.
Hilfe zu leisten war für die bereits auf dem Berg stehenden Römer nicht mehr möglich, weil sie kaum geordnet in die Kämpfe hätten eingreifen können. So gab man einige hundert Legionäre auf, um den Gesamtmarsch nicht zu gefährden. Die psychologische Wirkung auf das Heer darf deshalb nicht unterschätzt werden. Vorn oder hinten zu marschieren wurde zum großen Risiko.
Für den Raum des „Hardenberg“
GQ („Osnabrück“ GQ) wird dies sogar „römisch“ (Tacitus) beschrieben.
In der Schlachten an der „Pivitsheide“* GQ (Lage GQ – Detmold GQ) und z. B. der von „Holthut“ („Borgholzhausen“ = „Dort, wo die {bor} hold einschlossen“ und eine „Bur-g“ bildeten), und an vielen vielen weiteren Orten, - sind derartige Kampfhandlungen zu verzeichnen und bildeten die Grundlage für Roms Niederlage im Norden. * „Pi-vit“ GQ & „Pi-um“ GQB Das erste „Pi“, das dem „Kreis zugehörige“, dem „Einschluß Zugehörige“, war einmal {fit} und einmal „Rund-um“, - analog dem „Pyrbaum“ GQ & dem „Pyrmont“ GQ  {peon}(siehe oben).
So Rom derartige Engen mit viel Blut erstritten hatte, denn die Durchbrüche Roms werden häufig durch die Fortführungsbegriffe in Folge dieser linearen Vorstöße sichtbar, wichen die überwundenen Verteidiger, nun puffernd, auf die nächste Linie zurück. Oder aber, wie die Beispiele „Bückeburg“ GQ oder „Borgholz-hausen“ zeigen, wurden die Römer gänzlich gestoppt und zurückgeworfen. In der Regel brachen die Römer durch die Abwehr, die ab einem bestimmten Punkt tunlichst aufzugeben war. Mindestens fünf Hauptlinien zeichnen sich vor der „Ems“ GQR ab.
Hatte Rom die andere Seite einer derartig schweren „Furt“ erstritten und sich auf der eroberten Seite etabliert, so zog zunächst der Troß, darauf die Nachhut über die Furt nach.

„Den letzten beißen die Hunde!“

Die Nachhut traf häufig ein schreckliches Schicksal.
Das Faß {vat} {fate} wurde zum Schicksal der Ziehenden. Denn: Wenn die Nachhut schwach wurde setzte man dieser nach und trieb sie gegen die Furt, in der sie, in die Defensive geratend, niedergehauen werden konnte. Hilfe war ihnen kaum zu leisten, man hätte zurück gemußte und … stand zwischen den „Nieten“.
Nur unter erneuter Fernwaffendeckung konnten die „Letzten“ geborgen werden, so daß die Frage der Reichweite der Katapulte und ihre Positionierbarkeit entscheidend war.
(Deshalb demnächst: „Die Waffen Roms“. Tacitus schreibt davon das Germanicus in {Westphalian} Katapulte mitführte. Er tat dies nicht ohne Grund.)  

{Westphalian} & {Gelderland} sind die formulierten Synonyme dieser Abwehrkämpfe und der mit ihnen verbundenen Leistungen, wie die des erfahrenen Leids.
Denn nicht ohne Grund bedeutet der Begriff „Krieg“ in den Niederlanden plagen und schuften.
Die Niederlande, Holland & {Westphalian} bildeten eine Schicksalsfront vor dem „Reich“ der Römer. Der Raum {Westphalian} war von den Römern längere Zeit (9 v. bis 9 n. Chr.) völlig beherrscht, wurde aber in der Folge zum „Massengrab“ Roms.
Doch eine noch so kreative und effektive Abwehrleistung darf nicht die Verluste auf Seiten der Verteidiger als minimal denken.  
Die Ströme Germaniens bildeten jene Schlüssel, die die Türen von Sieg und Niederlage öffneten. Rom trug diese über einen langen Zeitraum am Bund seiner Flotten. Der Main war nur einer davon.
 

Die Mosel

Die Gestalt und die mit ihr verbundenen Bedingungen einer Landschaft waren häufig eine Mitgrundlage jener Namengebungen, wie wir sie heute vorfinden. Der Rhein zeigt sich zwischen der Main- und Nordseemündung gleich einem gewinkelten „Bein“, an dem die „Mosel“ einen Sporn an der Hacke bildet. Über diesen Sporn (die Mosel) ging der Nachschub Roms aus dem belgisch-luxemburgisch-französischen Raum an die Limes- und die Niederrheinfront. Doch ebenso leicht war die Schweiz und das Elsaß* erreichbar.

* Als der „Hohe Sitz“ jener Völker unter „Ariovist“ (der Zeit Julius Caesars) kann der Name gelesen werden.
Der Rhein war damit das römische Standbein und mit der römischen Flotte der erste Pfeiler römischer Macht.                                                       (räumlich hindurch) =  {through}= {thru}  ↰↱   {true}
                          {omen} = Prophezeiung = {osse}  ↰↱{[osl-ət]} →  „Dr-ossel“ = 3{thrush} → {trash}*

Das „M“ der Mosel stellt die Verstärkung des {„osel“} → {osselet} = Beingewächs (beim Pferd). Das „Front-m“ verstärkt den „Sporn“ →  (lat. „S.P.O.R.“** → {spur}{[spə:]}).   **„senatus populusque Romanus“ (Übernahme von Worten oder deren Teilen zu eigenwertigen Neologismen.) → „Sporn“ = {spur}{[spə:]} →  „Speer“ = {spear} → {spear-mint} = „Pfefferminz“ →  „Pfeffer“

* Die Übersprünge der {-} auf die «-» Sprache bilden Verdichtungen, die auf Gruppenkontexte weisen.
{In stair} finden sich „Ketten“ →  „Inster-burg“ (Deutscher Orden, Schwertbrüder - Quelle)

Trier war als die defensive Hauptgarnison und Metropole günstigst gelegen. Auch hier sehen wir mittels der „Germanischen Quellen“ die geschichtlichen Heergänge der germanisch-römischen Zeit beschrieben.
Die „lat.“ „Mosella“ („m-ossel-lar“) stellt den Hochgesang „lar“ auf das mächtige = „m“„ossel“ → „Rossel“ → „Rössel“ →  „Roß“.   „Der hohe prophetische Gesang“
Das „Tr-ier“ bedeutet hingegen das „tr“ = die „Trägerschaft“ (Tra-dition, Tra-gen, Tra-verse, usw.) der „Wild- und Ungestümheit“ {ire}{[eiə]}.
Der Bogen des „Rhein-Fußes“ wird vom „Rossel“ GQM gebildet. Ebenso findet sich „Kosel“ GQ als eine „Abart“ des („Ossel“) →  „Os-na:-brück“ →  „Os-n-ing usw.
„Vetera“ als das „alte“ Kastell gegenüber der Lippemündung am Unterrhein bei Xanten ist als „Roßarzt“ ebenfalls in eine Haltefunktion des Pferdes und seiner Vorderhand (Knie) zu erkennen.
(Die Garnisonsstädte der Römer sind als strategische Orte von höchster Bedeutung und stellen an der untergegangenen Logistik Roms für den Raum zwischen Rhein und Oder, wie beschrieben, eine Analogie.)

-1{oss} = zeigen, prophezeien
       „Osning“ GQ = „Ich zeige euch wo es eng „Öse“ wird.
                                                                                  „Oesede“ GQ   (südl. Raum von Osnabrück)

{osselet} = {cuttlebone} = *
                          -3{cuttle} = Messer

Als ein * „Messerknochen“ steht das -3{cuttle}. Es findet sich hinter dem {osselet} als „Hackensporn“ der auch dem „Hahn“ = it. Caesar anhängt.
Im {cut} findet der Schnitt aus der „Mosel“ statt.
Das „Roß“ als „Schlachtroß“ die Prophetie des machtvollen „r“ Durchbruchs durch die gegnerischen Phalangen.
Der „Os“ = „Ochse“ = {ox} →  „ochsen“ → {cram} → {crammer-n} *
                         „Ochsen-“ GQ & „Schweinfurt“ GQ ** → „Oxford“ GQGB

* Das „Kra – Kra“ der Krähe oder des {raven} führt mittels der „Rule of Men“ aus der Beweglichkeit der Rabenvögel, die für die Germanen (Sachsen) standen, zunächst zum {cram}, zum am Ort eines festen und fixierten „Malochen“, das darauf wieder mobilisiert wird, indem das zweite „m“ hinzukommt.
Das {cram-er} = „Ochser“ oder hart Schaffender, der unbeweglich ist, war dem heute geglaubten und zugeordneten „Krämer“ = Händler weit vorgeordnet. Wir sehen, wie entscheidend jeder einzelne Buchstabe wird und der Umgang mit den chronologischen Quellen nicht im Gebrauchssinne der Worte Übersetzung und Deutung findet. Deshalb sind die chronologischen Begriffsstränge häufig falsch, bzw. undifferenziert  begriffen.

** Beide Furten liegen am Oberlauf des „Main“ und dokumentieren germanischen und römischen Übergang (siehe: Bd. II „Roms Grenzen …“). Nicht Furten von Tieren waren hier gemeint. Die Begriffe entpuppen sich {-} zumeist gänzlich anders als bisher behauptet.

Die Maas

Die „Maas“ NLQ [Ma:s] → {[ma:s]}{Mars} als der Fluß des Krieges war nicht nur im „Bataveraufstand“ von großer Bedeutung, sondern läßt, aus den „Germanischen Quellen“ dieses Raumes, weit darüber hinausreichende Kämpfe der Germanen mit den Römern erkennen. 
Aus der „Göttin des Schicksals“ {Mar} {[ma:]} wird, mit der Gewißheit „s“ ausgestattet, der nun männliche „Mars“, der Gott des Krieges. Die Gewißheit „s“ steuert jenen Part bei, der den Krieg bedeutet.
In den Kampf, in die Wehren (Barrikaden)  zu ziehen, bedeutete den Menschen vor allem eines, - Ungewißheit, - das war gewiß. So begab man sich in die Hände der Götter, - später in die Gottes.
Der Raum zwischen Maas und Rhein scheint von Rom länger gehalten worden zu sein als das Gebiet zwischen Maas und Nordsee, das bereits durch die „Eburonen“
GQST niederländisch besiedelt war.
Die „Marser“
GQST werden dem Soester GQ Raum zugeordnet und beherrschten sicherlich ebenso das „Sauerland“ (Großraum um Meschede GQ = „Schwertscheide“. Ein „Sauerland“ GQ liegt in Analogie zu „Hilter“ GQ = {hilt hare} = „Zieht im Hasen!“ hinter dem Paß des „Osning“ GQM auf „Osnabrück“ GQ. ) 
Viele Fragen wären für den Großraum {Westphalians} & den Niederlanden zu stellen und erklären in ihren Antworten selbst jüngste Geschichte.
(siehe dazu: „Lex Hare II“ „Bruneck“, S. 53 „Orte der Brünne“)

Die Lippe

{lip} = 1. Lippe (Mund)
            3. Unverschämtheit, Dreistigkeit
            4. Rand

Die Lippe {lip} bedeutet schlicht die Grenze, die der Fluß selbst darstellt. Nur wenige Stellen des Unter-laufes der Lippe (ab Uentrop GQ) waren für einen Übergang geeignet, so daß von der Lippe eine hohe Sicherheit ausging, die der einen oder anderen Seite gegeben wurde, wenn die Römer aufmarschierten.
Bis „Uentrop“
GQ war die Lippe schiffbar und ein römischer Hafen wird südlich von „Dolberg“ GQ (Dolenberg, - Vorstufe der {raven} des „Ravensberger Landes“) existiert haben. Hafenmolenfunde des Ahlener Heimatvereins waren gefunden, (wurden aber archäologisch nicht weiter verfolgt).
Aliso wurde von hier aus im „Frieden“ versorgt und war darum im Abstand von ca. 20 km schnell erreichbar. Weitere Abstandsparameter der späteren „Hochsachsenzeit“ übernehmen offenbar die „römische Lo(h)gistik“ und geben dem Raum {Westphalian} eine über die Zeit Heinrich des Löwen reichende Bedeutung und Kontexte, die nun aber bereits auf Köln weisen und die Zeit nach „H. d. L.“ spiegeln.
(Diese sächsisch christliche Vermessungsleistung wird zu gegebener Zeit deutlich gemacht, zumal sie die Dominanz und Ausrichtung der später von Köln aus vorgenommenen Verwaltung {Westphalians} dokumentiert.)

Die Heftigkeit der Kämpfe in {Westphalian} war mit dem Jahre 16 n. Chr. nicht überwunden. Erst nach dem „Bataveraufstand“ wird es für {Westphalian} friedvoller geworden sein. Der „Rheinkorridor“ vor der Westgrenze {Westphalians} wird aus den Kämpfen der Jahre 60 – X hervorgegangen und es darauf zu einem „Stillhalteabkommen“ zwischen den Sachsen und den Römern gekommen sein.
Die Einzelmünzfunden auf den römischen Bewegungs- und Aufmarschlinien wären hier bedeutsam und weiter zu verfolgen.
Der in der Lippelinie unter Drusus begonnene Vorstoß gegen die Elbe und Oder war als eine Bodenlosigkeit empfunden worden.
Erst über „Hedemünden“ (dort, wo die Heiden starteten), bzw. über „Oeynhausen“ und die Weserhäfen geriet die Lippelinie aus der {beeline} der Römer und wurde „Beelen“
GQ bedeutungsvoller. Das zur Lösung der römischen „Loh-gistik“ jene dt. Archäologen eine Klage der Suche anstimmen, die diese bereits seit Jahren vorliegen haben ist solch ein Armutszeugnis, wie sie von den Römern nicht besser hätten vorgetragen werden können. Denn dieser Seite sind seit nun acht Jahren all die Dinge bekannt und werden ignoriert, weil sie das hier besagte Elend um diesen Forschungsbereich offenbaren und nun die Beharrlichkeit der Ignoranz verdeutlicht.
Auch deshalb sind auch weiterhin die Baggerführer die wahren Archäologen in diesem Land.
Der „Finkenburghang“
GQ „Oeynhausens“ GQ stellt das „Sommerkastell“ des Varus dar. Er konnte von hier aus sowohl in alle Richtungen fliehen, als auch Verstärkung erhalten.
Die römische Ordnung des ab der Varusschlacht „Freien Germaniens“ ist weitestgehend vorliegend und stellt den römischen Terror im Detail in den Marschsäulen ihrer Legionen und ihrer Standorte wie Lager heraus.

(Demnächst: „Die Niederlande“ (NL) GQNL oder „Ein Raum im Krieg“ &  „Roms Waffen im Einsatz gegen die Völker des Nordens“)

(Die „Lex Hare“ I bis VII, die bis III bereits abgeschlossen ist, bedarf noch ungeheurer Arbeitsanstrengungen und soll Zug um Zug an dieser Stelle ihre Vorstellung finden.

< Die Bände I bis III und „Das Bestiarium“, wie „Der Germanische Limes“ sind in der Staats-, wie in der Landesbibliothek MS, sowie unter anderem in der Universitätsbibliothek in Oxford vorliegend. >
Das selbe gilt in weiterer Folge für den „Hardit“. Als das grundlegende Wörter- und Erklärungslexikon frühsächsischer Sprachentwicklung der „Germanischen Quellen“ wird es in einer noch längeren und umfänglicheren Arbeit (Wort um Wort) Gestalt finden und seine Abweichungen von bisherigen Vorstellungen, wie zum Beispiel zum Duden 7 (D7), wie hier bereits punktuell geschehen, deutlich machen. All das braucht viel Zeit und Mittel, die knapp bemessen sind.)

  Weitere Wasserläufe im Raum {Westphalian}

(Flüsse und Bäche des Krieges)         

Hase und Hunte, die beiden Hauptwiderstandslinien gegenüber Varus, Germanicus und Caecina

Die Hunte war jener schon recht breite Fluß, der den nach Süden marschierenden Varus (von „Wildeshausen“ GQ kommend) den Fluchtweg nach Westen verlegte.
Varus Ziel war es zunächst die Ems zu erreichen. Drei Durchbruchversuche scheiterten in der Abwehr der in Verteidigungen stehenden germanischen Einheiten.
Ebenso waren die Versuche an die Weser zu gelangen verlegt und verhindert worden.
So blieb ihm einzig der beschriebene und von Germanicus im Jahre 15 begangene Mittelweg auf „Espel-kamp“ GQ. Im Raum um Espelkamp kam Varus und seine restlichen Einheiten um.
Seine Reiterei versuchte den Durchbruch über das „Wiehengebirge“ GQM auf „Melle“ GQ, sie scheiterte dort vor den Wehren und wurde auf „Bünde“ GQ hin abgedrängt. Bei „Ale-Werfen“ GQ ging die Reiterei zugrunde.
Tiberius wird im Jahre 12. n. Chr. diese Stätte aufgesucht haben, scheiterte aber offenbar bei seinem Vormarschversuch zum Gebiet der Varusschlacht.
Aus diesem Grund (und dem persönlichen Scheitern im Paß von Borgholzhausen, Bd. II b) versuchte sich Germanicus im Jahre 15. mittels der Emsanlandung bei „Lathen“ GQ. Hier mußten ihn die Verteidiger landen lassen, worauf er von hier aus nach „Wildeshausen“ marschierte und an den Ort des Schlachtbeginns und des römischen Schreckens gelangte.
(Siehe dazu: „Tacitus“ & „2000 Jahre Varusschlacht“ (Germanische Quellen verändern ein Geschichtsbild).
Unter Zuhilfenahme der „Germanischen Quellen“ ist es möglich den Zug des Varus nachzustellen und ein schlüssiges Gesamtbild zu entwickeln.

Die Hase war der Fluß des Krieges.
„Hase“ GQR     2{haze}
Hinter diesem Fluß und seinen breiten Ufersäumen marschierten die Verteidiger verborgen -1{haze} und drangsalierten die Marschierenden -2{haze}, wenn diese überzusetzen versuchten und nachdem sich Caecina im Jahre 15. von Germanicus im Raum „Meppen“ GQ vom römischen Hauptheer abspaltete.
Die „
DüteGQR ist ein zur Hase untergeordneter Bachlauf der aber durch seine Parallelität zur Hase höchst effektiv war.
Die Hase hat mit dem „Hasen“ {hair} nichts zu tun.

Die „Hessel“ = Bachlauf, an dem die römische Nachhut zu einem anderen Marschzeitpunkt eine schwere Niederlage erlitt.

Bachläufe: Zuläufe der Ems, nördl. der Lippe, östl. der Werse und westlich von „Rheda-Wiedenbrück“ GQ

Axt Bach; Baar Bach; Flut Bach; Geister Bach; Angel; Hellbach; Westerbach; Voßgraben; Wöstebach; Bever usw.

In diesem Raum tobten die heftigsten Kämpfe, zumal „Aliso“ in seinem Mittelpunkt lag und das Ziel der römischen Versorgung und des Hin-, wie des Rückzugs der Legionen war. Die Marschlinien sind hier besonders deutlich.
Im Jahre 15 und 16 wurden von Aliso aus Vorstöße zu den Zwischenlagern durchgeführt die Germanicus laut Tacitus im Jahre 16 hatte anlegen lassen.
(Siehe dazu die von dieser Seite veröffentlichten Arbeiten Bd. I & II & II b & „Das Bestiarium“.)

 

Übernahme und Gleichklang
(Hier des „mos“)

Wir haben schon mehrfach die Kontexte von Phonemgruppen dargestellt. Nicht jede von den hier folgenden ist neu in ihrer Darlegung von dieser Seite, so daß einzelne Blöcke bereits erweitert vorliegen (siehe dazu Lex-Hare I, II, III).
Das „mil“ und „mel“ zählen dazu und bilden in diesem Fall neue Paarbeziehungen;
hier mit dem „Mus“ & „Mos“.
Das „Muslim“ & „Moslem“ sind derartige {-} „Paarbildungen“.
Der „Muslim“ und „Moslem“ – Begriff bezeichnet den „Anhänger des Islam“ und wird zumeist gleich gesetzt. Die „Begriffe“ sind aber in ihren Vokalen voneinander abweichend und tragen andere Bedeutungen. Aus diesem Grund entsteht eine völlige Einschränkung ihrer Bedeutungen und ihres Vermögens:

Das „Mus“ & „Mos“,   Mos-el
wie das:
„lim“  & „lem“ sind gänzlich voneinander zu unterscheidende Phonemblöcke und stellen andere Inhalte vor.
Ihre Bedeutung muß poetisch gewonnen werden. Heißt:

„Aus der Weite der Wortfokussierung erwächst das „pi“ seines unmittelbaren Einschlusses." 

{„mos“} {„som“} ff. Lex-Hare IV

{„mus“} {„sum“} = „Das Ganze betreffend“ „Fazit“ („Fat-(t)it“) „Vati“

{„lim“} {„mil“}  Der „Starrheit und Feste“ (Limburg) steht die Beweglichkeit und Dynamik

                                                                                                                                                          gegenüber.

Heißt: Dem {mus-al} =  poetisch, die Musen betreffend „Mus-e-um“ = (das Musische das dich umgibt).

                                        Alot „e“, Letcoin „s“ {„mus-see-um“} 

 

 Übersetzungen zweier abendländischer Gläubigenbezeichnungen

Der:

„Muslim“:

„Der in seiner mentalen Tiefe dem Göttlichen in Festigkeit Begegnende.“

{„lem”} {„mel”}     „Lem-n-is-cate“ ff. L-H IV & I bis III

 

Der:

Moslem”:

„Der mächtige Träger des offen Wahrhaftigen der die Unendlichkeit (Allah) anstrebt.“

 (Auszug aus der Lex IV „Allah“) 


1.) Die Germanen (Sachsen) zogen in den Krieg (vom 16.01.2008)
2.) Die Varusschlacht

1.) Die Germanen (Sachsen) zogen in den Krieg

Bis zur Varusschlacht, im August des Jahres 9, war der germanische Widerstand für den Raum {West-phalian} noch nicht in der Gestalt organisiert, wie wir es in der Folgezeit ablesen können.

Erst nach Varus wurde die militärische Organisationsstruktur entwickelt, die sich bis dahin einzig auf die minder zählenden regionalen Kräfte des westphälischen Raumes bezog, die von der römischen Militärwalze überrollt wurden. Auch deshalb waren die anfänglichen Niederlagen unumgänglich, die in der Drusus – Tiberius (I = 9 - 6 v., (6 - 4)*, II 4 – 6  n. Chr.) zur Unterwerfung der germanischen Völkerschaften bis gegen die Elbe führten.

* (An dieser Stelle sind die Vorstöße in der Amtszeit des Ahenobarbus (6 – 4) ausgeklammert.)

Zusätzlich fanden sich bis zum Untergang des Varus gänzlich andere Besiedlungen vor, die durch den römischen Terror nach Varus unhaltbar geworden waren.

Zunächst waren die „Sugambrer“ , aus dem Raum zwischen Lippe und Ruhr, deportiert und aufgrund ihres Widerstandes zu großen Teilen in die Sklaverei geführt worden. Die römischen Annalen berichten um den Freitod der Obersten dieses Stammes in Gefangenschaft, in die sie nach gebrochenen Vereinbarungen (von Seiten der Römern) geraten waren.

Nach der von den Germanen erzwungenen Räumung aller römischen Standorte des rechtsrheinischen Gebietes (in Folge der „V-S“, mit der Ausnahme Alisos), traf die Bewohner des Lippe-Ems-Raumes das selbe Schicksal.
In zwei Fluchtwellen in den Jahren 10 und 11 n. Chr. mußten alle im „Westphälischen Münsterland“, der „ostwestphälischen Tiefebene“ vor Paderborn und jene in der „Soester Börde“ Lebenden ins Hinterland ausweichen, um nicht den Römern in die Hände zu fallen. Bis weit ins nächste Jahrhundert drängten sich darum die Menschen in den Gebieten hinter dem „Germanischen Limes“, der für die Römer als Beispiel ihrer eigenen ca. 70 Jahre später nötig werdenden Abwehr (nun der Germanen) diente. Darum ist der Limes nicht nur eine sächsische Idee, sondern auch {-} benannt!

In diese von Rom geschaffene Enge und Dichte von Menschen gedachte Tiberius vorzustoßen und Hunger wie Winterkälte, durch Zerstörung der zivilen Strukturen, zu seinem Verbündeten zu machen, um mittelfristig in den Raum um Hannover und zur Elbe vorzustoßen. Zwei Mal war ihm das bisher gelungen und er konnte offenbar keinen Grund erkennen, daß Rom es nicht erneut schaffen sollte. Das sagte ihm offenbar das Mannschaftseinmaleins (was haben wir und was die).

Es herrschten also für die Verteidiger Bedingungen, die schlimmer nicht sein konnten!
So wurde die gesamte Heimat zum langjährigen Kriegsgebiet, das den Namen {Westphalian} zunächst von {palian} {fenian} (siehe unten: Anhang) = Schutzgeist, abgeleitet und gebildet fand.
Aus diesem Grund lassen sich die Gebiete des Widerstandes eingrenzen und von Heereszugräumen der Römer gut scheiden. Die Grenzen decken sich mit den historischen Angaben bei „Harm Klueting“ weitestgehend. 
Die Grenzen Westphalians lagen im Süden und Westen auf den bereits von „Harm Klueting“ bezeichneten und bis heute gesehenen Linien. Im Osten muß das Gebiet bis „Höxter“ und im Norden bis „Cloppenburg – „Wildeshausen“ und im Nord-Osten bis gegen den Raum Hannover (dort, wo die Kämpfe {over} waren, Bückeburg) gesehen werden.
Letztgenannte Grenzbereiche waren bisher offen oder umstritten. Die „Germanischen Quellen“ bedeuten aber die Kampfumfänge der Zeit Augustus – Tiberius klar, in deren Zusammenhängen {Westphalian} seine Nennung erfuhr.
Das „Bestiarium von Holthausen“ liegt dazu im exakten Mittelpunkt der bis in die Zeit der Normannen (1200) noch strategisch, wie verkehrstechnisch von höchster Bedeutung war.
Burg- und Kirchengründung, wie der „Uphof“ stellen neben dem Ornament und seiner Dokumentationstiefe, das von über 100 Quell-Begriffen begleitet ist, ein beredtes Zeugnis des Raumes und seiner in ihm stattgefundenen Ereignisse. Selbst die Datierung der hier stattgefundenen Großschlacht (Schlacht von „Holdhut“) wird um den 21. Juni 14 nach Christi ablesbar. 

Neben dem Titel „Westphalian“ geben weitere Redewendungen den Umstand des „Kaputtgehens“ und Vergehens (Sterbens oder Scheiterns) wieder:

„Über den Deister gehen“ (sterben –  und verbrand werden)*,

„Über die Wupper gehen“ (sterben oder schwer stürzen),

„Über den Jordan gehen“ (ins Jenseits kommen – aus der Kreuzfahrerzeit).

Zum „Deister“ gehören zunächst der „Phalster-“, der {„fen-stair“}, sowie der {„fin-stair“} = finster - Titel.

*(Diese Regionalverwendung, die auch im „Ravensberger Land“ als Allgemeingut noch heute Verwendung findet, läßt „Arminius“ als einen der Ersten dort Verbranden deutlich werden, zumal die „Um-Quellen“ dafür sprechen.)

 
In Stufen {stairs} wurde gesehen, formuliert und bewertet. Als: {up- and downstairs}.

Nach der Niederlage der Römer unter Varus kam es zur Umorganisation der germanischen Einheiten und Räume.
In einer alle freien Stämme umfassenden Bündnisstruktur wurde und konnte nur dem römischen Reich die Stirn geboten werden. Diese Struktur war bereits im „immensum bellum“ praktiziert, doch offenbar noch nicht dauerorganisiert worden.
Um die Zeit 11 n. Chr. gab es z. B. Wehrdörfer, sogenannte „Isendörfer“ (Eisendörfer) in denen man gerüstet stand. Die Verteidiger müssen auch die Winter mit stärkeren Einheiten hier verbracht haben und sorgten damit für einen nötigen Schutz und die Dauerbelagerung Alisos.
Sowohl diese Mannschaften, wie auch die in den Sommern aufrückenden Heereseinheiten (vor allem 12 bis 17 n. Chr.) mußten ihre Versorgung finden! Im Jahre 16 wird ein derartiger Großzuzug ausdrücklich genannt.
Eine Versorgung war aus der Region selbst nicht zu leisten. Das „Münsterländische Becken“ bis Paderborn war entvölkert und ohne Nahrungserzeugung und die Randgebiete nicht nur römisch gefährdet, sondern wurden immer von neuem von römischen Expeditionen durchstreift und „punktuell“ verwüsteten.
Das galt besonders für das „Ravensberger Land“ um „Herford“, das im Jahre 12/13 völlig unter die Räder Tiberius geriet.

Wir wissen von Dauerbelagerungen des Kastells „Aliso“ und dem dortigen „Bolzen-“, „Rottendorf“ & „Haltenberg“ GQ.

Gegen das übermächtige Rom konnten diese Gesamtverbände nicht aus der Region {Westphalian} allein gestellt werden.
Eliten, also Männer mit Kampferfahrungen, best gerüstet und im kampfstarken Alter, die den „immensum bellum“ bereits bestritten hatten, müssen mit mindestens einer Legionsstärke in {Westphalian} dauerstationiert gewesen sein.
Der Transport für den Sommer- und Winterunterhalt der germanischen Truppen wurde  bestmöglich im Winter vorgenommen.  Über den gefrorenen Boden waren die Bewegungen von Tonnen von Nahrung mit Wagen und Schlitten, sowie aus den entferntesten Gebieten (Oder) mit Booten zu leisten. Wir müssen davon ausgehen, daß die Mannschaften aus ihren eigenen Stammbereichen versorgt wurden und darüber hinaus auch die in {Westphalian} Lebenden Nahrung und Saatgüter erhielten.

Vorräte und ihre „Frontnähe“ hatten gesichert vorzuliegen.
Ebenfalls mußten die Flüchtlinge versorgt und untergebracht* werden.

* (Hier im ite unter: „Roms Pferde S 8 „Haller Kreisblatt“: „Siedlungsboom in OWL“ (Ravensberger Land) – ein von der Archäologie erkannter und nun einfügbarer Kontext zu den Heergängen, wie sie die „Germanischen Quellen“ schildern.)

Das alles bedeutete eine ungeheure logistische Leistung, die offenbar erbracht wurde.

Das „Pony“ war hier das Haupttransportmittel im näheren Umfeld der Kämpfe, die ausschließlich als Bewegungskrieg gesehen werden müssen.

Der Aspekt der Gefallenen, die auch bei den Germanen in nicht minderer Zahl zu denken sind, bleibt im Moment noch offen. Es erscheinen aber zentrale Verbrennungsorte, die außerhalb des römischen Beobachtungsraumes (Aliso) lagen.
Gleiches gilt auch für die medizinische Betreuung und Versorgung. Die Frauennamen geben hier Aufschluß, die das formulierte Vermögen einer „Hildegard von Bingen“ tragen und in den Pflanzennamen analogen Ausdruck finden.

Allerorten erkennen wir das Forschungsfeld der „Lex-Hare“ und das Mögliche, Nötige und Unmögliche dieser ungeförderten und damit eingeschränkten Forschungsarbeit.

Das 800 Jahre später in den Frankenkriegen erkennbare Problem der Sachsen, - sich zu Tode zu siegen, traf auch die Mannschaften {Westphalians}.

So, wie Rom neue Legionen und in den Krieg Gepreßte in die Kämpfe führte, hatten die Verteidiger ihre Verluste zu ersetzen. (Man denke hier an die perfide Himmlerrede vor deutschen Offizieren in Polen, in der er Millionen Männer der einen gegen die der anderen Seite aufrechnete! Georgien verlor als ein Beispiel im II Weltkrieg ca. 90 % aller Männer der Kriegsjahrgänge.) 
Einzig die Macht der vereinigten germanischen Stämme vermochte einen derartigen Kraftakt im Überlebenskampf zu leisten und wurde darum zum nachhaltigen Schrecken Roms. Doch bereits zur Zeit des „Ariovist“ waren derartige Zuzugspraktiken und germanische Bündnisstrukturen Normalität. Jener gebot bereits über Mannschaften aus über 14 Stämmen (Regionen)(Th. Mommsen).

(Die Aussagen „Tacitus´“ über die Streitigkeiten zwischen germanischen Stämmen ist eine ca. 1000 Jahre später gemachte Kommentierung eines klösterlichen Korrektors, der seine Texte (vor allem die der germanischen Belange) sicherlich unter Anweisung verfaßte. Die dafür notwendigen Beweise finden sich allein in der Normannisierung aller Eigennamen. Diese weisen auf eine späte ideologisch begründete Herkunft, die wir in den bisher als römisch gedachten Annalen finden.

Man brachte die gesamten antiken Quellen auf (s)eine Linie und stimmte sie möglichst aufeinander ab.

So stammt aus dieser Zeit auch der Begriff {German}, dem der des {Norman} und des {Roman} zur Seite stand. Auch die Aussagen: Arminius hätte von „Vaterland“ gesprochen und Alleinherrschaftsansprüche angestrebt weisen weit ins Mittelalter. Letzter Vorwurf gegen Arminius widerspricht sich sogar im eigenen Text des Tacitus (hier in der „Cecina“ - Episode).

Bereits die Franken waren große Geschichten- und Geschichtserzähler, so wie heute die “Kalkriesen”.

Erstere wollten den Sachsen weiß machen, daß bereits ihr „Idol“ das gewollt haben soll, was sie um 800 bei ihnen militärisch durchsetzten. Die Standortauswahl der ersten Kirchen und Gemeindegründungen macht deutlich, daß ohne ein sächsisches Einverständnis und Mitwirken derartige Positionierungen nicht möglich waren. Kriegs- und nicht Religionsorte stellten die Grundlage der ersten christlichen Gemeinden (siehe unten).

Das Christentum stand nie zur Diskussion

Was in der Karolingerzeit von der Gesamtgruppe der Sachsen nicht gewollt wurde soll Arminius angestrebt haben? Er hätte einen solchen Gedanken gar nicht fassen können, weil er jenseits aller Vorstellungen dieser Zeit lag.

Die Verteidiger des westphälischen Raumes begannen nach Varus mit einer einzigartigen Taktik (siehe unten). Es handelte sich dabei nicht um einen Partisanenkampf oder eine „Intifada (Palästina)“ wie man darum jüngst (mit Neologismen anstelle mit Inhalten ringend) lesen darf, sondern um einen wohlüberlegten Krieg, der gegenüber einem römisch auftretenden Gegner nur massiv bestritten werden konnte. Sich dabei sowohl geschickt, wie auch klug anzustellen war gegenüber einer versierten Militärmacht unumgänglich. (Man denke hier an die naiven Strategievorstellungen der Archäologen und Historiker aus Kalkriese. Allein ihr „Hedemünden“ und „Waldgirmes“ (Lob darum) hätte sie stutzig machen müssen und …)!?

Die „Germanisch-Sächsischen-Quellen“

Um einen weiteren Ansatz möglicher Offenlegung der Verhältnisse im Einzelnen soll es nun gehen.
Damit werden die bisher von unserer Seite gegebenen Veröffentlichungen nicht entkräftet, sondern unterstrichen. Die bisher in der Regel gemachten Aussagen um die Kriegsverhältnisse und das darum stattgefundene Leid auf Seiten der Germanen erscheint absichtlich verniedlicht. Darum wird prinzipiell nicht nur der römische Terror entschuldigt, sondern der Terror als solcher hoffähig gemacht.

„NATIONAL GEOGRAPHIC“ (Nov. 2007)

Daß bisher einzig die amerikanisch geleitete Zeitschrift „National Geographic“ Varus als einen Massenmörder darstellt:

 „Vor Jerusalem läßt Varus 2000 Aufständische* ans Kreuz nageln.“

ist für Deutschland, das einen Mann des Terrors in Haltern feiert, beschämend.

Die „Kreuzriehe“ GQ (Minden) oder der „Kreuzberg“ GQ (vor Aliso) stellen Beispiele analoger römischer Praktiken auch in Westphalian vor.    
Das alles ist {„fin-stair-ness“}.

* (Aufständische: Jene, die bei „Josephus Flavius“ als Juden Bezeichnung finden und die auch der Staat Israel als Juden ansieht!
Das Buch: „Der Jüdische Krieg“ von „Josephus Flavius“ schildert detailliert am eigenen Schicksal z. B. das der Pannonier (Aufstand 6 - 9 n. Chr.), die ebenfalls Rom unterlagen und deren Elend wir ahnen können. Und auch das Schicksal der Germanen, so sie dem frommen Wunsch heutiger Ideologen, den einer erlittenen Niederlage, nachgekommen wären, wird denkbar.)

 

Die „Dreifaltigkeit“ stellt uns ein Gebot: {the „stairwand“}

Die Begriffe: {German}{Norman}{Roman} stellen eine „Dreifaltigkeit“, die als Wandlung ideell über Europa steht.
Sie bedeuten in {stairs} jeweils jene mentale Verfassung, die unsere gemeinsame Basis darstellt.

Der Standpunkt im Kreuze

Im Kreuz war:

                                             a.)  {Germ-an}: Der Sproß aus dem alles entsprang und der alles umschließt.

                                             b.)  {Norm-an}: Die Norm aller Welt, die man zu seiner Sache machte &
           
                                  c.)    {Rom-an}: Das Prinzip der Ewigkeit (Gott) in sich aufnahm.

Das Prinzip des {stair} findet sich analog in der „Rose“, die als:

{bud} = Rosenknospe  zur Rose {rose} wird, die sich entfaltet und in der Frucht = Hagebutte {hip} das Endstadium erreicht, das man hochleben läßt: {hipp, hipp, hurrah}

Das ist Europa,

das sind wir,

das ist ideal!

Europa in Einheit seiner Staaten und seiner Völker

Dazu:
„Viva Italia“{vi-vi-fy} {vi-si-on}*
Was die Lex Hare zum Namen „Italien” sagt:  

{Italian}

{it}

„al“

„i-an“

= „Der Raum in dem mich die Geistesfülle umgibt!“

= „non plus ultra“ in {spir-it}

= {all} alles, alle, überall, umfassend

= „Der körperliche Umschluß“, „das mich (in Gott) Beschirmende“, „das mich (in Gott)

Umfangende“ (siehe dazu: Lex Hare I, II & III).

Wir erkennen an der sächsisch-normannischen Lesart „Italiens“ den Respekt vor der erlebten und erkannten Mentalkraft der Menschen eines Kulturraumes.

* (Den Beginn „vi“ des Seins & Lebens zu sehen „si“, der und das in uns anhebt „on“. Das heißt uns Vision. Das ist das Leben, das ist der „Fünfte Tag“ (Bibel), das ist das lat. „V“, das ist die {five}, die „5“, die positive Energie! Das ist „Vit-al“, {to be fit}!

Das „ia“ bedeutet ohne das {-} „n“ eine bereits dem weltlichen entrückte Verfassung.

Dazu: „Maria“ & {Marian}  daraus folgend: „Mia“ als Abkürzung der Maria: Das große („M“) „Ia“.)

 

„Portugal“ …, „Spanien“ …, „Rußland“ siehe dazu: L-H II S. 21, …

In der Lex Hare IV gibt es weitere Aufschlüsse im Sinne des „Hardit“.

Doch zunächst:

„Krieg und Tod“

{tit for tat}

 

....................................................................................... 

Die Sachsen ziehen in den Krieg:

History

(Die Anwendung)

  Die großstrategische Leistung der „Sächsischen-Gruppe“ in der Zeit 10 bis 70 n. Chr.

Sicherlich sind die Gründe für den großen Sieg der sächsischen Gruppe {-} vielfältiger als hier zunächst beschrieben werden kann, doch aus den Vorgaben „Roms Grenzen im Norden“ & „Der Germanische Limes in Westphalian“ entwickelt sich zunächst der große strategische Gewinn der sich verteidigenden „Sachsen“ gegen einen technisch und materiell überlegenen römischen Gegner.

In der „clades variana“, die als die Schlacht der „Vielfalt“ Bezeichnung fand, begegnet uns bereits das Vermögen der erstarkten germanischen Abwehr, die aus den Erfahrungen und den erkannten Notwendigkeiten der bereits geleisteten Abwehrkämpfe ihre Grundlagen fand.

Im Buch: „2000 Jahre Varusschlacht“ - „Germanische Quellen verändern ein Geschichtsbild“ habe ich bereits vor sieben Jahren mittels der Flurnamen des bezeichneten Kampfraumes diese Vielfalt der Heergänge beschrieben.

Dazu:
Die Varusschlacht:

Wie es der Name dieser Schlacht selbst sagt war dieser Kampfheergang von allen Taktiken und Möglichkeiten der Germanen geprägt und von diesen bestimmt. Die „Sachsen“ - Vorgänger waren variabel in ihrem Vermögen der Kriegsführung.
Zu Beginn in einer offenen Feldschlacht, bis zur Paßverlegung an Gewässerübergängen, personalen Einkesselungen römischer Einheiten und den beliebten germanischen Verfolgungskämpfen, wurden die Römer unentwegt bekämpft und geschlagen.

Zwischen „Wildeshausen und Espelkamp“, vom „Wagenfeld, bis zum „Ale-Werfen“ finden sich derartige Namen in Fluren usw. Erklärung und Aufschluß gebend. Weit über 100 Ortsbezeichnungen schildern in einem Sumpf-Korridor den Gang des Varus, des „Bunten“ (siehe dazu hier im „ite“: www.2000jahre-varusschlacht.de; www.lex-hare.de ).

Doch bereits zuvor waren die Völker des Nordens hart geprüft worden.

Der Krieg oder das Läuten der Glocken für die Römer:
Seit dem „immensum bellum“* 2 bis 4 n. Chr. Im Raum Mecklenburg – Niedersachsen, in dem auch “Wald-gir-mes“ seine Zerstörung fand, übten sich die vereinigten germanischen Heere in einer Vielzahl von Taktiken.
*(Im „Großen-Sturmläuten“ - also in höchster Not - kam es zur Wende des römischen Vormarsches des Jahres 2 n. Chr. im Oderraum.. Die Geschichte stand für Europa an dieser Stelle auf der Kippe wie lange später nicht mehr. „Ahenobarbus“ scheiterte bereits in den „Baumgärten“ Mecklenburgs.
Wir erkennen am Titel des Krieges, seinem „immense“, als
- -  des „i“ „im“  „imm“ + {mense} = die Regel, die Massivität des Gesetzes, in die die Glocke {bell} + {um} alle brachte. Die Begriffsanalogien des mecklenburger & dänischen Raumes mit {Westphalian} sind klar und stringent.)

  (Der Name der nordischen Völkerschaften, die als die „Barbaren“ oder „Titanen“ bereits in der griechischen Antike Nennung finden, gibt uns bereits einen Grundblock {-}Sprache vor. Den {bar}. Die „Bar-bezeichnungen“ der „Germ. Quellen) stellen sich in ungeheurer Dichte und Menge in „Westphalian“, also in dem Gebiet jener «„Pähle“», Pfähle, {pale} vor, vor denen die Angreifer (Römer) «ver-{west-en}».

Der „Baron“, der „Herr“ der Schanzen  wurde darum einer der ersten Titel dieses Raumes der alles andere als eine Reichtum gebende Funktion charakterisierte. (Die Anspannpflicht des späteren Mittelalters für die Bauern dieses Raumes ist sicherlich ein Relikt dieser frühen Phase des Widerstandes, zumal der Unterhalt der Wehren sehr aufwendig war. Zumeist lebende Hecken {willowplots}* mußten neben anderen bautechnischen Maßnahmen in ihrem Optimum vorstehen. Im Bd. II b  habe ich eine Reihe dieser Techniken beschrieben. Dazu „Willy“ {wily} = verschlagen, listig. usw.
* In den Weidengehölzen wurde den Römern zukünftiger Wille {ow} aufgezwungen und gegen sie zum „Kom-plott“. Siehe Seite 82: Anhang AA1)

In „West-phal-ian“ (dem Land in dessen Pfählen die Römer vergingen = „Westphalian“) wurde selbstredend eine zentrale Strategie eingesetzt, die im Wort „Siek“ {siege} = belagern - Nennung fand und noch heute deutsch, als nun „Sieg!“, findet. Die Belagerungen der Angreifer von Seiten der Verteidiger führte zum Sieg.  

S. 76

{Reread}: Die Verteidiger belagerten die Angreifer, was wahrlich nichts mit Guerillataktiken zu tun hat.
Belagerung geschahen nicht von Seiten des römischen Angreifers, weil derartige Möglichkeiten nicht gegeben waren und nicht gegeben wurden. Die „Germanen“ waren Hasen und als solche ließen sie sich nicht festhalten. Sie waren „Brukterer“ GSt..
Die „Sächsischen Völker“ wehrten sich um ihrer Freiheit und Selbstbestimmung wegen, was offenbar für „Wissenschaften“, die Funde zu ihren ideologischen Gunsten zurückhalten, zum völligen Amok wird und darum auf keinerlei Verständnis stößt.
Die um ihr nacktes Leben Ringenden versuchten alles, um ihre Grundlagen zu erhalten und hatten damit Erfolg. Sie trugen damit nicht zum Bau römischer Theater, Bäder und Straßen bei und waren deshalb die heute in Deutschland zu lesenden Kulturverhinderer.
In keinem Land der Welt wird in derartiger Weise die eigene Kultur demontiert und in den Grund getrampelt wie hier in Deutschland.
Man geht sogar so weit zu erklären das die „Cherusker“ gar kein „sächsisches Volk“ gewesen seien.

(All das könne man nun mit Zeitungen und Schriften belegen, wie es die oben sich als Wissenschaften Bezeichnenden fordern. Ich halte es hier lieber mit Mommsen & Timpe und weise auf deren Werke hin. Soll man all dies erneut abschreiben, wie es immer aufs Neue betrieben wird?

In der Lex Hare I & II  (Der Gesang des Nordens“) beschreibe und analysiere ich in {-} Weise die „Ger-manischen Quellen“ (also die Begriffe in den Siedlungs- und Kampfräumen sächsischer Völkerschaften), wie die {-} &  «-» Sprache in ihrer neuen und vom alten Denken abweichenden Systematiken.
Wir können nun Mommsen und Timpe mit erweiternden Maßstäben lesen, so daß wir besagte Althistoriker lesen und bedeuten können, ohne das ihr Werk darunter litte. Ganz im Gegensatz zur den
«-» Altertumsforschern, bei denen fast gar nichts mehr paßt und die von den Verlautungen ihrer „Schwarzen Schafe“ („immensum mähkum“) die Reputation ihrer eigentlich notwendigen Stimme verlieren.

Dies Land {Westphalian} bedeutete das Ende Roms.

                                                                                              {„bog-t-hare-hare“} {fen, bog} AA1

Die in diesen Räumen operierenden Völkerschaften «{„B(r)ukt-hare-hare“}» = „Brukterer“ GSt (Die Bruch- oder Sumpfhasen)} stauten Bäche und Flüsse, verlegten Wege (in den Mooren und Wäldern), bauten Fallen und Baumgärten, um den ihnen überlegenen Drachen zu stellen und dann zu bekämpfen (ich schilderte bereits).
Daß der Heer-Wurm {dragon} der Römer im Anmarsch als harmlos empfunden wurde verrät der Name: „Lind-wurm“.
Wenn er sich aber entfaltete, wurde er weniger lind. Spalteten sich die Angreifer in Heeresspitzen, bekam der Drachen vielfältige Kopfzahlen oder analog Schwänze. Diese galt es abzuschlagen, so daß sie bis zur völligen Vernichtung des Ungeheuers stets „nachwuchsen“. Damit entspricht der Drache in seinem Charakter den Beschreibungen des Volksmundes und dem dort ersichtlichen Bild des Schreckens.
Der Drache wurde als das Land sengend, Frauen verschleppend und Menschen mordend in den Sagen und Überlieferungen beschrieben. „Siegfried“ „der Meister der Belagerungen“ brachte dem Norden den Frieden mit Rom. Siegfried stieg in die Höhle des Drachen, besuchte ihn in Rom, seiner Höhle.
Im Jahre ca. 170 wird ein Feldzug der „Jutangen“ (der „Guten Zangen“, der „Scharfen Zähne“) bis weit auf römisches Zentralgebiet beschrieben. Ob der Name Siegfried bereits hier seine Begründung fand ist offen. Wahrscheinlich aber nicht, weil der Drache darauf noch fortlebte bis Rom unterging.

Hier und heute können wir das Gegenteil zum „römischen Untier“ lesen.

In diesem Lande (D) wird sogar der Terror- und einem seiner ersten Vertreter, unwidersprochen Lob angedichtet und mit einer Skulptur geehrt (siehe: „ite“ Varus-Himmler-Clot). Die Verharmlosung des Terrors ist vielleicht die Spezialität dieses Landes, was Deutschland zu einem Tummelplatz des Terrors machte und macht.

„Teile und herrsche.“
Unter obigem, wie unter folgendem Leitsatz: „Der Feind ist über alle Berge“, stehen vielfältig Redewen-dungen im Volksmund vor uns und geben einen Aufschluß um Taktiken und Vorgehen der einen, wie der anderen Seite und daß in {Westphalian} zur Zeit des Widerstandes gegen Rom. Es ist sogar mehr als wahrscheinlich, daß sie in diesem Land ihren Ausgang fanden, weil Landschaften, wie Ortsnamen und Wehranlagen dafür sprechen und ihre Bezeichnungen finden.  

S. 77

Wer {Westphalian} & auch die Niederlande kennt, der weiß um ihre Feuchtgebiete, die nicht nur Sümpfe sein mußten. So sehen wir zunächst in und an der Landschaft selbst die Vormarschmöglichkeiten und darum die Vormarschwege der Römer, die durch ihre „Quellenbegriffe“ Bestätigung finden.
Rom verfügte offenbar über nicht viele Anmarschwege auf die Hauptsiedlungsgebiete der Verteidiger, die das erklärte Terrorziel* der Legionen Roms waren.

*Der „Jüdische Krieg“ ist darum als ein Beispiel und Maßstab zu sehen und liegt detailliert beschrieben vor. Daran erkennen wir den Verwandtschaftsgrad aller terroristischer Systeme und ihre Niedertracht.
Hier wie dort sollten die Legionen ihre Beute machen und Roms Reichtum Vermehrung finden.

Doch vor den Bereichen: „Hannover“, „Hildesheim“ und „Kassel“ lag {Westphalian}, mit seinem „Kern“, dem „Ravensberger Land“. Dieser Raum mußte aus der Sicht Roms zunächst überwunden werden, um an die Frauen und Kinder zu gelangen, denn nur noch um die konnte es Rom gehen.
Der Weg war weit und wurde weit gemacht, so daß die alte römische „Feste“ (Aliso) von ungeheurer Wichtigkeit wurde. Der „Buddenbaum“ GQ (Knochen-Baum) stellte das letzte entscheidende Hindernis auf „Aliso“.
Nach 4 bis 5 Tagen erreichten Roms Truppen bereits unter andauernden Kämpfen „Aliso“ und fand darin eine sichere Etappe, um die ersten Verwundeten abzulegen und darauf unversehrt gegen die Linie des „Osning“ GQ vorzugehen.
„Aliso“, der „Finkenberg“ GQ von „Ennigerloh“ GQ war folglich bis zum Jahre 16 (als er aufgegeben werden mußte), ein überaus wichtiger „Vorposten“ und gleich einem Stachel im Fleische.

 

Die Grundtaktik und das Prinzip des Blockens und Teilens:

Nach der Varusschlacht war den Römern die „Loh-gistik“ und damit die Kontrolle der vordem besetzten Gebiete abhandengekommen. Rom verfügte über keine nennenswerte Aufklärung  der anzugreifenden Räume mehr, kannte aber sehr wohl sämtliche geographischen Verhältnisse des Landes. Hinzu kam das Wissen um Völkerstärken und um die Hauptsiedlungsgebiete.
Und die germanischen Völkerschaften wußten um das Wissen, wie um das Vermögen der Römer, also um ihre Zielsetzungen und ihr Vorgehen.
Deshalb mußte der Drachen möglichst an seiner Entfaltung gehindert werden und gleichzeitig mußte man ihn provozieren, so daß er kleinere Köpfe ausbildete, mit denen er zu seinen Seiten hin zuzubeißen versuchte.
Der Drache durfte keinen Überblick bekommen und so mußten ihm die Augen genommen werden.
Die erste Aufgab war es deshalb: Spähtrupps zu unterbinden und anzugreifen. Ob als Kundschafter oder in kleinen römischen Reiterverbänden durften keine Informationen über die Abwehr und die strategischen Truppenbewegungen der Verteidiger Rom bekannt sein. 
Eine enge Begleitung der römischen Marschsäule durch „Trupps“ von denen ungeheuer viele existierten und Nennung, wie Umbenennungen gefunden haben müssen, liegen vor. Dazu finden sich die „Horst“ – Titel, die die Trupps flankieren.
Deutlich wird aus der gesamten Flur- und Namenssituation daß in den Jahren 11 bis 14 die Möglichkeiten Roms nach und nach Einschränkungen erfuhren und im Jahre 14 zum Erliegen kamen. Man denke an die Revolte der Legionen im August 14, als die Heereszüge offenbar weit vor der Zeit beendet wurden, heißt: Beendet werden mußten.
Für die Jahre 11 bis 16 werden viele Heeresbewegungen und der Umgang mit ihnen durch die „Quellen“ beschrieben.
Furten und Engen erhalten darum eine herausragende Bedeutung ihrer Interpretationen und um die Verteidigungsanstrengungen der Bedrängten. Ennigerloh liegt dabei als Anlaufpunkt aller Bewegungslinien, die sich sternförmig zum „Finkenberg“ verhalten. Der „Kreuzberg“ und die Wegekreuze erhalten um „Ennigerloh“ eine erschreckende Dichte und weisen zumeist gegen die römische Angriffsrichtung (Norden und Osten). Dazu auch die: „Kreuzriehe“ GQ (Minden) vor der Weser. Wir müssen uns in diesem Zusammenhang massive Kreuzigungen von Gefangenen vorstellen, wie sie uns ebenfalls zum „Jüdischen Krieg“ beschrieben werden.
Bis zum Jahre 15 war den Römern zu ihrem Schrecken (und darum verzweifelnd) aufgefallen, daß die Verteidiger an Zahl zunahmen und die Verteidigungsanlagen stärker und stärker Einsatz fanden und immer höhere Opfer forderten.
Zunächst waren es vor allem die nahe lebenden Stämme die ihre Mannschaften organisierten und zuführten.
Deutlich wird, das die „Chatten“ (aus dem hessischen Raum) in {Westphalian} mit Anwesenheit glänzten. Flurüberträge auch aus ihren Kampf- und Kriegsräumen tauchen in {Westphalian} punkthaft auf.
Darum wurden die „Gärten“ & „Bäume“ zu fürchterlichsten Fallen für die Römer.                  

                                                                                      S. 78

Aus diesem Grunde startete Germanicus einen geschickten Schlag gegen den Großraum der sich im Krieg mit Rom befindlichen Völkerschaften.
Auch an dieser Stelle wird deutlich, daß es sich nicht um Kleinigkeiten an Vorgehen und Handlungen handelte.
Das Gebiet der „Chatten“ selbst wurde zum Angriffsziel Roms, das aus dem Raum Frankfurt gegen Kassel vordrangen. Die meisten der chattischen Einheiten waren wahrscheinlich in Erwartung der römischen Frühjahrsvorstöße gegen „Aliso“ und die umliegenden Gebiete in ihre Positionen in {Westphalian} gegangen, so daß Hessen relativ schwach und schutzlos vor den Römern lag. Die Ländereien scheinen deshalb ohne effektiven Widerstand überrannt worden zu sein und Germanicus kam nun von „hinten“, aus dem Raum Kassel, „Hedemünden“ GQ, gegen die Verteidiger in {Westphalian} zum Zuge.
Heißt: Die Barrikaden standen falsch gegen die Römer und waren relativ wirkungslos, die Verteidiger verloren damit ihre verbesserten und sie kampfstark machenden Positionen und standen geschwächt und gefährdet.
Man kann sogar von einer momentanen taktischen Katastrophe des Frühjahres 15 sprechen.
Germanicus rollte die Verteidigungslinien {Westphalians} auf. Rückzug und Flucht, wie flexible Umgruppierungen waren nötig.
Der Entsatz des belagerten „Aliso“ war darum leicht zu erzielen und wahrscheinlich nun auch von Westen aus mit Nachschub ohne „großes“ Risiko zu leisten.
Bei zu denkenden 3.000 Mann über ein Jahr, an Besatzung für Aliso, benötigte diese bei einem Tagesbedarf von 500 Gramm „Trockennahrung“ ca. 1,5 Tonnen pro Tag, also ca. 500 Tonnen das Jahr.
Das bedeutet einen Versorgungstroß oder entsprechende Schiffsladungen, die auf der „Lippe“ unter Kriegsschiffbegleitung leicht zu bewältigen waren.
Der Raum zwischen dem „Haarstrang“ (Sauerland) und dem „Osning“ (Teutoburger Wald) war reiner Kampfraum geworden, so daß hier für Rom nichts mehr zu gewinnen oder zu bewirken war. Deshalb mußte die unerreichbare Ferne des Hauptsiedlungsgebietes anders angegangen werden als bisher jemals getan. Rom entschloß sich zu einer auf Schiffe gestützten Invasion {„in var see on“}, also einem alle Farbigkeit aufbietenden Einfall. Und dieser war wirklich eine Idee.

Bereits im Sommer 15 umging Germanicus das Zentralgebiet der Verteidiger (das westph. Münsterland) und landete im Raum Meppen, Lathen mit einer Nordexpedition zum Ort der Varusschlacht, den Tiberius im Jahre 13 nicht hatte erreichen können. Er  war einzig bis gegen Bünde „Ale-Werfen“ zum Untergangsort der Reiterei gelangt.
Der Raum Hannover war das römische Angriffsziel, um von dort zur Elbe vorzudringen, auf der wiederum römische Schiffe in Erwartung ihrer Einheiten gelegen haben dürften, um zu proviantieren und aufzunehmen, weil der Raum um „Dessau“ (unter den „Hermunduren“ GSt.*) noch fest in römischer Hand war.
Damit war der Antrieb der Legionäre vorgegeben: „An der Elbe erwartet euch das Ende der Kämpfe.“ „Ihr müßt durch die vor euch liegenden Räume.“ Doch daraus wurde nichts.
Tacitus läßt Germanicus vom „Elbziel“ und vom Ende des Krieges dort reden. Heißt auch so viel wie das Ende der Märsche und Ruhe. So bediente sich Rom z. B. der „Chauken“ GSt., die sich im Jahre 15 dem römischen Besuch des Varusschlachtfeldes anschlossen. All das geschah am Rande des Brukterergebietes, das im Norden an das der Nachbarn, den „Chauken“ anschloß. Im Raum „Espelkamp“ werden diese die Truppen Germanicus verlassen haben, worauf der sich gegen „Kalkriese“ bewegte und dort Lager nahm.
Unter Flankensicherung überschritt Germanicus den Kalkriesen mittig und verlor dabei den rechten (ausgegrabenen) Flügel in der „Niewedde“ GQ. Die Römer gingen einmal wieder über alle Berge. Die Flurnamen geben auch hier ihren Aufschluß.
* („Jene, die den Zugang härteren Vorgangs (nach 21 n. Chr.) ermöglichten.“)

Germanicus sah im Jahr 15 seine Chance gekommen über diesen Weg auf Hannover und darüber hinaus auf die Elbe vorzustoßen. Die Moral der Truppe scheint sich zudem gebessert zu haben, zumal kaum Abwehrvorbereitungen vorhanden gewesen sein dürften.
Doch die Fluren nördlich des „Wiehengebirges“ GQ geben ebenfalls Anstrengungen kund die darauf eingeleitet worden sein müssen.
Und Rom legt nach. Wie zuvor beim „Marbod - Coup“ marschierte es in bisher fast unerreichter Stärke auf. 
Das entscheidende Jahr, das Jahr 16 kann man darum als nicht bedrohlich genug darstellen.
Zunächst wurde wiederum ein Angriff (offenbar zum Schein) aus dem Raum Frankfurt vorgetragen. Dieser erfolgte bereits so früh im Jahre 16, daß kaum vermeidbar größere Kontingente der Verteidiger an diesen Abschnitt der Aggressoren verlegt werden mußten und gebunden waren.
Darauf startete Germanicus vom Rhein aus einen Vorstoß auf „Aliso“ zum Entsatz und zur Versorgung der dort dauerstationierten Einheiten. Er errichtete vor dem „Osning“ drei Lager (Heidenbusch, Heitland, Heid-land), die er schanzte und wohl auch im Umfeld vorbereitete, so daß die Truppen „Alisos“ ein „gemachtes Bett“ vorfanden.. Für die Sommerzüge von „Aliso“ aus, sollten die Truppen (von drei Legionen ist auszugehen) im Raum vor dem Osning, durch die Vorbaumaßnahmen, in Tempo und Schlagkraft erhöht werden. Damit wurden die Verteidiger großräumig auseinandergezogen und äußerst beansprucht und geschwächt.
Und nun erfolgte der Hauptangriff im Frühsommer erneut über die Flüsse: „Ems“ und „Weser“ von Norden her in der Weise des Vorjahres.
Doch diesmal stieß Germanicus zunächst von Meppen aus gegen den Raum „Kalkriese vor, um darauf zur Weser nördlich des Wiehengebirges vorzurücken. Seine Zielsetzung lautete: alles zu zerstören und zu vernichten, was links und rechts des Weges vorgefunden wurde.
Gleichzeitig ist logisch zu vermuten, daß auch von der „Elbe“ GQR aus schnelle kleinere Verbände operiert haben dürften. Kriegsschiffgestützt werden diese „Bogenangriffe“ in Elbnähe in 4 bis 5 Tage dauernden Expeditionen durchgeführt haben. Gegen derartige Kampfzüge war folglich „kein Kraut (Bockshornklee) gewachsen“ (Sprichwort). 
Bei einer Truppenstärke von zu rechnenden 100.000 bis 120.000 Einheiten sollte es unter diesen Vorgaben zu schaffen gewesen sein, wird auch Tiberius in Rom gedacht haben. Denn dieser hatte selbst römische Eliten von seinen Prätorianern und seiner römischen Reiterei abkommandiert. Das macht nur zu deutlich, daß das ganze Rom nach diesem Sieg fieberte und dafür stand. Germanicus konnte damit keinen Alleingang durchgeführt haben, wie ihm allerorten unterstellt wird.
Doch Rom scheiterte gänzlich. (siehe dazu auf diesen Seiten und auf die Literatur)

Der Großraum – Minden – Bückeburg – Steinhuder Meer dokumentiert die Ungeheuerlichkeit dieses Kampfes und die Höhe der Verluste.

Im Jahre 17, in Erwartung eines erneuten Angriffs der Römer, standen die Verteidiger wieder in ihren Position. Doch nichts geschah. Rom hatte genug. Vorerst.
Darauf wurde Marbod vertrieben. (siehe dazu ……)

Im Jahre 21
wurde „Arm-in-us“ = „Hare-man“ über die römischen Verbindungen mit den Hermunduren GSt. vergiftet. Das ist der einzige mögliche Weg. Alle ihm zugeschriebenen Herrschaftsansprüche müssen als karolingische Propaganda angesehen werden. Hermann scheint es wirklich gegeben zu haben, der über den „Deister“GQ {die-stair} ging und im Raum „Barsing-hausen“ GQ offen-bar besungen wurde.
Die Römer und ihre germanischen Vertragspartner wurden darauf vereinigt vertrieben und auf die „Römische Limeslinie“ zurückgedrängt.

In den 20ern wurden die Friesen von römischer Herrschaft befreit und damit die Küste, wie die Flußmündungen (Ems, Weser, Elbe), sowie der dänische Küstenbereich vor eindringenden römischen Flotten geschützt. Das Kernland, wie die Ostsee wurde damit für den römischen Terror unerreichbar.

In den Jahren um 30 wurden von den Nordvölkern Angriffe gegen Nordfrankreich und die dortigen römischen Zentren von See aus gefahren (siehe Th. Mommsen). Die Germanen drehten den Spieß um und zwangen Rom damit zur Eroberung Britanniens.
Große römische Einheiten mußten verlegt werden, so daß die Angriffsfähigkeit der Römer abnahm.
Zur Vorbereitung der Eroberung der britischen Inseln wurde im Jahre 40 ein Entlastungsangriff auf den hessischen Zentralraum durchgeführt.

Im Jahre 60 kam es zur Großoffensive der nordischen Völker, die als der „Bataveraufstand“ Nennung findet und sehr erfolgreich für die Völker der „Niederlande“ ausging, die keinerlei Repressionen ausgesetzt waren (Was als römisches Verhalten sehr merkwürdig und fremd anmutet).

 

Die Niederlande

Die Niederlande stellen sich offenbar ebenso anders und in der Zeit nach 16 in einer ganz anderen Machtfülle dar als bisher angenommen. Die Ausrottung der „EburonenGSt. und wahrscheinlich die Aufnahme versprengter Einheiten von ihnen im niederländischen Raum, werden nicht spurlos geblieben sein.
Ich erinnere an die „Sugambrer“ GSt. {succumber}. Und auch die „Ubier“ GSt., die mir ihre Namensübersetzung verzeihen mögen lauten beredt: „Jene, die man auf der (offenbar mentalen) Bahre wegtragen muß.“
Die „FriesenGSt. verstehen sich da schon ganz anders. Die „Bataver“ als „Die niedergedrückte Rosenknospe“ steht vor der „Rose“ {Westphalians}.
Und aus dem Land am Ende, dort, wo es nicht weitergeht. stammen die späteren „Holländer“, also jene, die nicht weiter können, weil ihnen das Meer sein {ho}, sein Halt diktiert..
Aus diesem Raum der Niederlande werden uns die „Cannenevaten GSt. genannt. Also: „Jene, die Rom nicht fassen kann.“ Es zeigt sich an ihnen, wie an den Brukterern, daß auch sie offenbar eine reine Kampftruppe, in der Küstenregion operierend, darstellten. Mit Frauen und Kindern, also im Stamm kann im Raum „Holland“ nicht gewinnend gekämpft werden. Auch ist der Siedlungsraum viel zu klein, um auf nennenswerte Kampfstärken zu kommen, die den Römern Sorgen hätten bereiten können. Der Sumpf und Gezeitenraum war einzig kampf- aber nicht in größerem Ausmaße siedlungstauglich. Die Holländer hätten ihre Frauen und Kinder nicht schützen und bei zerstörter Infrastruktur versorgen können. Deshalb konnte der niederländische Nordwiderstand kaum von einem Volk, heißt Stamm (Regionalgruppe) geleistet werden. Und das geht nicht einmal wenn die Römer derart dumm vorgingen, wie wir es in „Kalkriese“ vorgestellt finden.
Rom war an allen Punkten der Niederlande stark Flottengestützt und deshalb nicht zu besiegen, zumal von Land her der Flotte nicht gefolgt werden konnte.
So konnten die „Friesen“ GSt. einzig durch Verträge und Drohszenarien Schutz erhalten, die ohne ein Bündnis mit den Nordstämmen und den „Sachsenvölkern“ nicht zu erzielen waren. Die gemeinsame Eroberung Britanniens steht für diese Paten- oder Waffenbrüderschaft. Dazu denke man an den Opfertod des „Chariovalda“ (Bataverfürst im Jahre 16).
Theodor Mommsen beschreibt die Härte der Kämpfe im friesischen Raum und daß die Römer immer wieder Niederlagen erlitten. „Het Loo“ G NL als noch heutiger Königssitz zeigt die zentrale Bewertung eines Raumes und seiner dortigen Ereignisse. Darin findet es seine Analogie zu „Wildeshausen“ GQ.
Die Niederlande bedürften, wie {Westphalian} einer Bodenkarte und in ihr die Systematisierung ihrer Flur- und Kampfbegriffe eines ebenfalls sehr eng einzugrenzenden Zeitfensters.
Die „Sächsische Gruppe“ hatte sich um das Jahr 60 bereits freigekämpft und war offenbar in der Lage Schutzgarantien von Rom für den Raum der heutigen Niederlande einzufordern, - bei sicherlich gleichzeitigem Entgegenkommen für dieses Gebiet.

 

Judäa

In den 60er Jahren erhebt sich das jüdische Volk und versucht sich in selber Weise wie die Germanen.
Zumal die anfänglichen römischen Verluste in Palästina für die Juden sprachen und denen im Norden „Germaniens“ zu Beginn der Varusereignisse glichen.
Doch es kam zu einer Fehleinschätzung der Römer und der eigenen Kräfte. Die Verluste Roms im Norden, wie die zu Beginn in Palästina waren zwar nicht unerheblich, doch wirkten sich diese weitaus weniger aus als erhofft. Das Land, die Landschaft spielte nicht mit und das jüdische Volk war schlicht zu klein. 
Die Verluste an Menschen werden für den „Jüdischen Krieg“ auf 1.2 Millionen Menschen beziffert und die von Rom verschleppten auf ca. 800.000 (ZDF – Doku: „ROM“).
Daran sehen wir, welches Schicksal nach ihrer Niederlage jene Völker erwartete und was unsere Völker erwartet hätte, so sie die von den heutigen Ideologen rückwirkend gewünschte Niederlage erlitten hätten.

 

Norwegen, Schweden & Dänemark

Hier begegnet uns ein gänzlich neues und weites Feld. Wir finden zum Beispiel im Raum „Vloto“ Namengebungen aus Südschweden und in Dänemark  (Festland) Spuren des Raumes {Westphalians}.
Sprachbrüche und Sprachinseln liegen vor und geben Aufschlüsse und Hintergründe für die Zeit vor der Eroberung Britanniens, an der diese Völkerschaften maßgeblichen Anteil hatten.
Die Verbindungen und Kampfabordnungen finden sich bis in die Zeit „Widukinds“ und später in der Unterstützung der Protestanten im „Dreißigjährigen Krieg“ unter „Gustav Adolf“.
Harm Klueting schreibt zu den Wikingerüberfällen: „Die Normannen, die mit ihren Booten von der Nordsee aus die Flüsse hinauf vorstießen und 881/82 Neuss, Köln, Bonn und Trier heimsuchten, scheinen ins heutige Westfalen nicht vorgedrungen zu sein.“ (S. 38, „Geschichte Westfalens)
Nach dem Massaker durch „Karl d. Großen“ bei Verden an der Aller, bei dem offenbar vornehmlich dänische „Normannen“ und ihre ihnen bis in diesen Tod zugetanen Sachsen folgten, wird all dies deutlich und erklärbar.

                       

Pfarreien und Urpfarreien

Die Pfarreien, heißt ihre Namen allein zeigen zudem, welchen Orten Bedeutung beigemessen wurde und daß die Sachsen das Sagen hatten. Es sind alles kampf- und nicht religiöse Orte, die hier ihre Zuordnung finden. Ein gänzlich neues Kapitel tut oder besser täte sich hier auf, zumal die Orte im Einzelnen ihre Untersuchung benötigten. Das gilt nun auch für Borgholzhausen, das eigenartiger Weise fehlt. „Die zweite große Straße war die „Heidenstraße“, die von Westen, von Köln kam; …Klueting S. 34.

 

Anhang AA zu History:

AA1

Die Sieke und Bruche, wie die Bachläufe stellen eine Reihe von Einblicken in die Situation {Westphalians} und seiner es durchstreifenden Kampfverbände und ihrer Positionen, den „Trupps“ & „Horsten“, in ihrer immensen Vielfalt.

Die Bruche, als {fen} & {bog} bezeichnet, werden uns in der Folge ihrer Anwendungen begegnen.
Eine Art „Fango“ wird damit vermittelt, das uns als „Sprachpackung“ vielschichtig aufgelegt einhüllt.

Das Moor, gleichwohl der Bruch oder der «„Bruch-horst“» als {Boghorst}, legt sich als {fen} vor die Feinde = {fend}oder zwischen die Kontrahenten.

Als {fen-ce} = 1. Einfriedung

                         2. Schutzwehr, Damm, Schild usw. usw. wirkt der „Bruch“ {fenceful} = schützend.

Im {fence-rail} liegt er als {fence-pale} vor oder im {fencer} als „jemand“, der als „Jagd-Pferd“ durch die Hecke springt oder schlüpft.
Wenn der {fencer} zum {fener} wird gelangt er nur unter einem hohen Preis durch die Hecke, zumal er als „verbrannt“ oder „brennend“ gesehen wird. {feneration} = Wucher, Wucherzins.

Wir sehen wie Sprache umgemünzt wird und der Aufschrei eines Betroffenen nachhallt.

Als {fenian} = Schutzgeist findet sich zunächst der Hinweis auf die gegebene und bildhaft gemachte Bedeutung des {fen}. Gleich einem Schutzgeist wurde das Moor verstanden und zu obigem Synonym überbedeutet. Dabei ist das {ian} das „körperliche vom Geist Beseelte“ geworden, das wir ebenso in {West-phal-ian} wiederfinden, hier nun als: {pal-ian}, analog dazu der „Schutzgeist der Pfähle“.
Im Namen
„Fab-ian“ begegnet uns darum die „Fabel“ oder das „Fabel-hafte“ eines von „Geistern“ Gegebenen. Während die weibliche Form einer „Mir-iam“ das „iam“ in seiner Bedeutung crossed.

Im {fen-est-ral} = Fenster, oder mit Löchern und Flecken versehen wird das Fenn {fen} als offen und durchsichtig, aber nicht für den Durchgang gedacht oder möglich bezeichnet.
Der {fencer}, also jener, der es schafft durchzuschlüpfen bedarf einer Stufe {stair}{[st-h
Ɛə]} und erhöht damit das: „Nicht zu Durchschreitende“ zum {fen-ce-stair} = Fenster.
Auch der {fencer} = Fechter, Fechtmeister sucht nach dem „Durchschlupf“ der Lücke für seine Waffe.
Und in den „Palster“ - Orten, den „Palsterkämpen“ finden sich die {pales in stairs} an den Hängen des „Osning“. Und in allem steckt der Hase {[h
Ɛə]}. Wälle und Sicherungen finden sich im heutigen „Teutoburger Wald“ noch reichlich.

Nun geht das Geschehen an den Flüssen, Bächen und ihren Randzonen in die nächste Phase ihrer an dieser Stelle vorgenommenen Untersuchungen.
Die Römer, die häufig als Griechen {greek} selbst in den Fluren erscheinen, werden ins „Bockshorn gejagt.“ Das heißt: In Fallen und Hinterhalte gelockt oder getrieben, die für sie alles andere als lustig wurden.
Wenn also die Griechen in besagte Sumpfzonen gerieten, waren diese zumeist tückisch bewachsen.
Der „Bockshornklee“ war offenbar jene Pflanze, die den Sachsen eine wahre Freude bereitete und diese Zonen kennzeichnete.
{-} = {fen-u-greek} = „Bockshornklee“, lat. bzw. normannisch: „Tri-gon-ella   foe-n-um   graec-um“* Könnte diese Pflanze besser und genauer bezeichnet werden?
Ihre sinngebende Übersetzung lautet: * „Die „Umschlossenen „(n)-um“ Feinde {foe + n} bestanden meist aus Griechen „graec“, die alle in den Sack gerieten.“ Der Abschnitt „Tri-gon-ella“ wird an anderer Stelle einmal …. „Lex Hare III Vorstellung finden.

{Creek}, Beke, Bach*, «„barch“» [ch-g-k]  *(siehe dazu: D 7: Bach)

An allen Bachläufen, die die Bruche zumeist mittig, bzw. an der tiefsten Stelle durchzogen herrschte ein derartiger Zustand der Auseinandersetzung.
Weil die Griechen {greeks} und Römer offenbar in einer Klammer gesehen wurden, findet sich, scheinbar erst Hunderte Jahre später personalisiert, der Griechen- dem Römertitel vorgezogen. Doch gleich wer, die Eindringlinge werden am „Bockshorn-klee“ und den {fens} keinen Gefallen gefunden haben. Das die Sachsen die Bachläufe zu {creeks}{[kri:ks]} = Bachläufe der „Griechen“ machten, sollte nicht wundern.
So wurde an allen Wasser-Läufen zunächst gestaut und vorbereitet, also geschuftet, so daß eine solche Zone für die Verteidiger von Anstrengungen begleitet war, das die Attribute des {[kri:k-
æs]} „Krieger“ in den Niederlanden und in Deutschland an diesen Stellen ausschließlich mit dem Titel „Krieg“ belegt waren.
Man war im {creek} und das bereits vor dem Gegner. Diesen Umstand umgreift der Duden 7 in richtiger Weise, ohne aber zum Kern zu gelangen: „Der Ursprung des (NL & D) Wortes ist trotz aller Deutungsver-suche dunkel.“ (D 7  1989, S. 388)
Das ist das bezeichnete Kernproblem jener Forschungen, die nicht über die Grundlagen der „Lex-Hare“ verfügten und verfügen.

 
Daß in den {creeks} stets in Folge gekämpft wurde wird nun offenbar, weshalb diese {-} als {creeks-zone} bezeichnet worden war und zur
«-» «Kriegs-zone» hin Übertragung fand.
Der «-»  Begriff „Krieg“ stammt also aus diesem Kontext.
Wenn der Bachlauf nun „Bar-“, „Axt-“ oder „Hell-bach“ oder „Bever“ oder „Pader“ heißt, so gibt dieser Name einen besonderen Charakter her.
Einen „Bock schießen.“ heißt darum folglich eher: „Einen {bog} schießen.“, also sich ins „Bockshorn“ jagen lassen. Deshalb sollten einige Sprachforscher nicht hinter das 14. Jhd. gehen, um nicht zu Aussagen zu gelangen, wie wir sie zum Beispiel um die Flußläufe vorfinden.

 

Das, was dem „Loh“ & dem „Fenn“ galt, gilt auch dem {-}{bor}, dem {-} Bruch, dem Feuchtgebiet.
Zunächst liegt im Keiler, dem {boar}{[bƆ:]} der Schlüssel zur Macht als {a blue} = {able}und zum Erstaunen Erweckenden.
Im Keiler liegt noch der göttliche Adler im „a“ geschrieben und darum schriftunterscheidbar.
Doch einzig im Ausruf {[booooa]} für ungeheuerlich findet er sich als „:“ (Doppelpunkt).
Im {bog}{[bƆ:g]} findet sich das „Alot“ „r“, das zur Burg oder Borg führt, die oder das ebenfalls im Sinne des „Fenn“ zum {fence} wird und zunächst als Burg der Natur „Bever“ GQR verstanden wurde.
Das {bog} findet sich im {-} in drei Varianten = 3{bog}.  Als:

1.)    Sumpf, Morast

{to go to the bog} = in Schlamm oder Kot versenken, begraben, in Schlamm versinken.

2.)    Popanz, Schreckgepenst; to take bog = zurückschrecken, sich Bedenken machen

3.)    dreist, keck, dünkelhaft

              erregen, herausfordern

 

{bog-gard} = Gespenst, Kobold

Im {fenian}, dem Schutzgeist findet sich eine analoge Zuschreibung zum {bog}. Ebenfalls werden die „Feen“ oder {pixies} zur „Pixel-heide“ GQ oder anderen Kriegsorten benannt gestellt.
In: {boggel de botch} = Stümperei, eine verpfuschte Sache, stellt sich die Möglichkeit sowohl einen Angriff nicht ausgeführt oder die Abwehr nicht ordentlich gestellt zu haben.
Im {bog-latin} = Apothekerlatein, stellt sich das Ende nicht nur des sprachlichen Vermögens heraus, das offenbar bei den Griechen, bzw. Römern auftrat, sondern auch das der Militärs.
In {bogle} = findet sich zusätzlich die „Vogelscheuche“, mit der die „Finken“ im „Vogelgitter“ GQB oder in den „Vogelsängen“ Abschreckung erfuhren.
Als {bogy, bogies} = werden zusätzlich die „Teufel“ bezeichnet, als die die Griechen gesehen wurden.
Und {Westphalian} wurde zum {bogydom}, zum Gespensterland. Denn als Gespenster erschienen offenbar die Verteidiger. Einmal hier und einmal dort, vorn oder hinten, links oder rechts.
Und so können wir den {bog} {gob} angeln und:
Erhalten u. a. den {gobbler} = {gobbler-cock}, den Truthahn, der offenbar an einen Zenturionen erinnerte.
Als {gob-road} findet sich der „Durchgang“ und im {goby} das „Entschlüpfen“ oder das „absichtliche Ausweichen“, denn die Römer waren ja weniger blöd als die Altertumsforscher denken.
Als {goblin} = Fee, Kobold oder Erdgeist steht uns hier offenbar ein anderer Charakter als im {fenian} gegenüber.
Und dem „Apothekerlatein“ wird im 1{gob} der „Mund“ im Sinne des: „Den Mund voll nehmen“ gegenübergestellt.

Als „Bo:gholt-hausen“ GQB, „Bocholt“ GQ finden sich Ableger einer Situation, die in „Borgholzhausen“ ihre umfänglichste Dokumentation findet: Der Einsatz von Sumpfzonen, die grandiose Ein- und Umschlüsse bilden.
Der „Bock“ als Hirsch  geht darum eher zum „Widder“ = {ram}, der vom „Sumpf“ zur Strecke gebracht worden war, weil er in ihm stecken blieb. „Es ist etwas mißlungen.“ Heißt uns der „Geschossene Bock“.
Als „steifer Bock“ also als Unbeweglicher wurde er, der Römer erlebt als „steifer {ram}“, steifer Angreifer = {clumsy  fellow}.. (Ich erinnere hier an die Lex I, S. 100: Von den Teufeln)

        {dum-} «Dumm gelaufen.» nennt sich dieser Fehlerkommentar, jener Arroganz oder Ignoranz.

                                                                                                 S. 83

(Aus: Lex Hare II , „Der Gesang des Nordens“ S. 76 bis 83; unter:  www.lex-hare.de 

Die komplette Arbeit Lex II: "Der Gesang des Nordens" wird in den nächsten Tagen neben der Lex III: "C  took  A"   ins Netz gestellt werden. Die in der Lex II beschriebene und verschobene Lex wird als Lex IV  zu gegebener Zeit ihren Abschluß und ihre Vorstellungfinden. )

                             

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2.) Die Varusschlacht

Die Varusschlacht

Im Band I,  „2000 Jahre Varusschlacht“

beschrieb ich, auf die „Germanischen Quellen“ gestützt erstmals im Jahre 2001 den Kampfheergang der Untergangsereignisse der römischen Truppen unter Varus.
Nun, annähernd 5 Jahre später sehe ich es an der Zeit an, diesen Heergang etwas genauer vorzustellen, um Ihnen eine Vorstellung der Zusammenhänge an dieser Stelle zu ermöglichen.
Ich entschloß mich zu diesem Schritt, weil die Quellengrundlagen mittlerweile derartige Ausmaße angenommen haben, daß ich diesen Baustein unserer Geschichtsgrundlagen nicht vorenthalten kann.

  Auf die Ale- und Loh-Orte gestützt verfügten die Römer über ein flächendeckendes Bild des Rhein-Elbe-Raumes. Die „Singenden Feuer“ (Gedicht des Manilus, siehe „ite“ Loh-gistik) gaben den Römern diese Fähigkeiten.

  Von entfernt lebenden Völkern ist nun an dieser Stelle die Rede, was uns bedeutet, daß die Feinde Roms von außerhalb ihres Ein- und Überblick-Raumes kommend angesehen werden müssen.
Dieser Raum (Skandinavien und das heutige Pommern) ließ diesen Einfall einzigst zu und den dadurch nötig werdenden Gegenschlag Roms zwingend werden.
Die Gefahr einer um sich greifenden Eskalation und Ausweitung der Probleme mit den Rhein-Elb-Germanen waren erst vier Jahre zuvor von Tiberius unter Mühen verhindert worden.

  Nach dem Sieg über Pannonien (Jugoslawien) schienen die Römer unter Varus siegesgewiß auf diese germanischen Verbände geschaut zu haben.
Die „Germanischen Quellen“ zeigen, daß aus dem Raum Schleswig-Holstein über Hamburg der Angriff der Nordvölker vorgetragen wurde.
Auf den Raum „Wildeshausen“ richtete sich ihr Angriffsziel mit der Drohung über das Emsgebiet nach Süden vorzudringen.
Varus mußte ihnen zuvorkommen und ihren Vormarsch stoppen.

  Aus seiner wahrscheinlichen Sommerresidenz „Oeynhausen“ (Finkenburghang) scheint er alle umliegenden Reserven auf sich vereinigt zu haben. Aliso (Ennigerloh, Finkenberg) und Hedemünden kamen neben Haltern dafür infrage. Mit den von uns gewußten Truppenstärken von 3 Legionen und drei Alen, unter Zuzug der nun bitter nötigen Bündnistruppen des „Arminius“ gedachte man diesem Problem Einhalt gebieten zu können.

  Varus zog deshalb unmittelbar über Minden – Bassum auf „Heiligenloh“ vor Wildeshausen, wo er sein erstes, „noch von allen Truppen errichtetes Lager“ bezog (Tacitus).
Germanicus, der Statthalter Roms über Germanien (13 bis 16 n. Chr.) erreichte laut Tacitus dieses Lager als erstes von den zwei von ihm genannten, im Jahre 15.

Mit mehr als 100 Flurbezeichnungen finden wir nun die Kampfheergänge zwischen „Wildeshausen“ und „Rhaden-Espelkamp“ beschrieben.
Das 2. Lager „Lohaus“ und das 3. Lütkenloh bezeichnen neben dem Ort Wagenfeld die Hauptbereiche der Kampfabläufe.
Varus versuchte offensichtlich nach Westen in Richtung der Friesen zu entkommen.
Auf „Goldenstedt“ versuchte er sich das 1. Mal. Doch die „Hunte“ (der Hund) an seiner Westseite ließ ihn nicht entkommen. Die Übergänge wurden Varus verlegt und der letzte massive Ausbruchsversuch auf „Diepholz“ scheiterte in „Wetschen und „Wetschenhardt“.
Im Raum „Espelkamp“ starb Varus und seine Reiterei (ihre Reste) versuchten über das „Wiehengebirge“ in Richtung „Melle“ auf „Aliso“ zu entkommen.
Sie wurden jedoch auf „Bünde“ abgedrängt und kamen hinter der „Else“ bei „Ale-Werfen“ sämtlichst um.

  Frauen und Kinder, wie alles, was einem Kriegsheer hinderlich hätte gewesen sein können war bereits zum Zeitpunkt des Aufbruchs gegen die Nordtruppen nach „Aliso“ verbracht worden.

Friedrich Koepp beschreibt die Frauen- und Kinderproblematik zum Untergang „Alisos“ ausführlich.

Skizzierung des Untergangs der römischen Einheiten

Wildeshausen

ca. 20 Namengebungen, die den ersten Abschnitt des Kampfes beschreiben.

Darunter „Malstedt“ und „Winkelset“

  1. Lager „Heiligenloh“ im Bogen der „Heiligenloher-Beke“

Erster Rückzugstag auf „Lohaus“, nachdem Varus zuvor einen Ausbruch nach Westen, „Goldenstedt“ ergebnislos versucht haben muß.

Von „Lohaus“ (2. Lager) am Tag darauf ein nächster Versuch auf „Diepholz“.

Auch der scheiterte und ließ nun nur noch die vage Hoffnung auf den langen Marsch über Lübbecke – Herford – Aliso keimen.

„Doch die Germanen nahmen an Mannschaftsstärke zu, während die Römer abnahmen!“
(Cassius Dio)

Deutlich wird, daß die einheimischen Völker nicht unmittelbar an den Ereignissen beteiligt waren. Ihre Überwachung durch die Römer und deren Bündnistruppen war so dicht, daß derartige Mobilisierungen nicht unentdeckt bleiben konnten.

Doch nach den Ereignissen um „Wildeshausen“ brachen alle Dämme.  

Varus konnte sein Schicksal von da ab nicht mehr abwenden!

Zur strategischen Situation und zum Raum „Wildeshausen“.

Nicht nur die Kampfbegriffe und ihre zum Teil selbstredenden Aussagen lassen diese Kampfzone als den Ort der Schlachtenereignisse klar werden.

  Tacitus der deutlichste Chronist der Ereignisse beschreibt nur zu genau die Reihenfolge der Heergänge des 6 Jahre später an diese Orte eilenden Germanicus.

  Zunächst wird der Heergang der Römer über den hessischen Raum auf Kassel bedeutet. Hedemünden wird sicherlich ein Ziel des Germanicus gewesen sein, zumal der Raum Thüringen noch fest in römischer Hand war!
Von Kassel aus zog Germanicus in Richtung Anreppen und überzog alle Umländer mit Zerstörung. Er erreicht „Aliso“ (Ennigerloh) und zog weiter auf „Vetera“ (Xanten). Hier schiffte er sich ein, um an den Grenzen des Brukterer-Gebietes (Lathen – Ems) angelangt die Orte des Grauens aufzusuchen.

Die Grenzen eines Gebietes liegen bekanntlich rundherum! und nicht nur im Osten im Raume Paderborn – Detmold. Wir erinnern uns sicherlich, das noch vor zwei Sätzen Germanicus aus dem Raum Kassel kommend auf das westph. Münsterland marschierte. Er hatte zuvor aus dem Raum „Segeste“ (Hildesheim) Thusnelda, die Frau des Arminius geraubt (sehen Sie selbst auf eine Karte, wie marschfähig die Römer waren!).

Nun wollen uns nicht wenige unserer Historiker allen Ernstes erzählen, Germanicus sei einmal zur Nordsee und zurück gelaufen, geschifft und gelatscht, um wieder dorthin zu gelangen, wo er bereits 3 Monate zuvor rumkroch?

(Das ist wirkliche Meinung bei unseren Gelehrten! Ich will sie gar nicht persönlich zitieren. Sie kennen sicherlich jeder derartige Annahmen und strategischen Beschreibungen.)
Aber ernst zurück!

Die Chauken boten Germanicus ihre Hilfe bei der „Knochenspätlese“ des Jahres 15 an und waren sicherlich nicht weit von den Ereignissen entfernt, die sie gleich Zaungästen mit Interesse verfolgt haben dürften. Ihren Schlachtenbummlern lagen die Reste direkt vor der Haustür.

Und diesen Resten galt das römische Unterfangen.

Zu guter Letzt mußte Germanicus zurück zur Flotte bei Lathen. Cecina, sein Legat hatte bis dorthin bei ihm zu bleiben, weil der Weg der Römer alles andere als lustig war. Der „Kalkriese“ wurde von den Römern dabei direkt überquert! Auch hier zeigen die „Germanischen Quellen“ (siehe unter „ite“ Kalkriese), daß eine Hangpassage (wie von den Kalkriesen gedacht) nicht stattfand. Selbst heute noch können wir einen solchen Weg als unmöglich erkennen, zumal die Römer einzig unten hätten gehen müssen und dabei alle Sieke und Unwegsamkeiten hätten in Kauf nehmen müssen. Wie einfach war da doch der Höhenweg!

  Nicht das an den genannten Ausgrabungsorten der Museumsstelle keine Kampfhandlungen stattgefunden hätten! Doch das waren ausschließlich Flügelaktionen, die diesen armen vom Hauptheer Abgeschnittenen zugemutet wurden. In solchen Randlagen starben die meisten römischen Soldaten. Abgeschnitten, von an Zahl überlegenen germanischen Mannschaften umringt wurden, so wie hier, kleinere Einheiten aufgerieben, die sich zu weit von ihrem Heer entfernt hatten.

  Das war die schlagende Haupttaktik der Germanen.
Aus dem Raum zu operieren lautete das Rezept gegen die Truppen Roms.
Die wollten, nein sie mußten ihre Ziele erreichen. Die lauteten:

1.)    Die zivilen Siedlungsräume erreichen, um hier den Terror gegen Frauen und Kinder zu errichten.

2.)    Die Germanen in eine Entscheidungsschlacht zu ziehen, deren Ort sie möglichst bestimmten.

3.)    Die Infrastruktur zu zerstören und damit den Gegner in die Knie (Hunger) zu zwingen.

4.)    Die Germanen zu zermürben, deren Truppenstärken sehr wohl bekannt und einschätzbar waren und denen man sich offensichtlich überlegen glaubte.

5.)    Und vor allem die Menschen zusammenzuschieben, deren Vernichtung beschlossene Sache war, um sie damit in die Verzweiflung zu stürzen

All dies gelang Rom nicht! Die germanischen Hasen trotzten Rom!

Nun werden uns römische Truppenstärken für das Jahr 16, mit ca. 120.000 Mann, angegeben.
Da die Kriegsereignisse in den Jahren zuvor (sieben Jahre krieg!) nicht ohne erhebliche Verluste für beide Seiten verliefen, müssen wir schlicht davon ausgehen, daß nicht die bisher gedachten „Stämme“ allein im Kampf gegen Rom standen.

Auch wenn es den Ideologen der 68 er-Fraktion nicht paßt! Was spricht dagegen, das „Dänen“, „Schweden“ (also Goten, Sweben)  usw. an der Seite der Hiesigen standen!

Die Geschicht bis in die Zeit des „Bestiariums“ (12 Jh.) bestätigt einen engen Zusammenhalt der einzelnen Vertreter dieser Siedlungsräume.

  Darauf einzugehen und diese Zusammenhänge vorzustellen ist eines der ersten Ziele der „Lex Hare“, die all jene kaum erwähnten Phänomene und Zusammenhänge, die von Th. Mommsen und D. Timpe bereits beschrieben wurden, einbinden.

Geschichtsschreibung wird damit einmal wieder zu einem Machwerk, in dem es nicht um die Vorstellung eines Möglichen geht, sondern um das Beschreiben eines Gewünschten!
An dieser Stelle gehen einmal wieder wissenschaftliche Vertreter unseres Landes mit politischen Ideologen Hand in Hand.

Europa hat einen solchen Nationalklüngel nicht verdient!

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