"2000 Jahre Varusschlacht"         

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Institut für Germanische Geschichte und Sprachforschung

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{shame} «Schande»

19.04.2009

Herrenmenschengeist in der deutschen Archäologie
Arminius – Stauffenberg der Antike 1
 

Unsere Kanzlerin, Angela Merkel muß ihre Schirmherrschaft niederlegen

Oh ihr in die unwirtlichen Räume dieses Planeten Gedrängten, ihr Inuit, Samen, Finnen, Slawen, Balten, Schotten, Skandinavier und …, God beware You in die Hände der deutschen Archäologie zu fallen.
Wer keine steinernen Häuser vorzuweisen hat, wird, gleich den Schotten (Pikten),
in der neuen ZDF-Serie: „Der Limes“ (Sendung III), archäologisch schmählich dargestellt und benannt.
Ja, wer „nichts“ vorzuweisen hat fällt tief in der Gnade jener, die den in Rom geborenen Herrenmenschengeist zum „non plus ultra“ postulieren und in Wort und Bild umsetzen dürfen.
Sogenannte Wissenschaftlichkeit wird zum „Trojanischen Pferd“ vordergründiger Demagogie und Abfälligkeit; das ZDF wurde benutzt.
Doch mit diesen letzten Medienpublikationen ist und war es nicht genug!

In:

Standarten zu Friedenszeichen

findet dieser Geist, mit dem sich „Kalkriese 2000 mal“ schmückt, seinen vorläufigen Höhepunkt.

Man meint in Kalkriese, daß sich Standarten (siehe Schaubilder) an denen das gesamte Elend von Völkern und Völkerschaften klebt, mit einfachen künstlerischen Mitteln von Kinderhand umwidmen ließen.
Doch hier versuchen uns die Akteure erneut zu täuschen. Uns offenbart sich mittlerweile ein System der Ungeheuerlichkeit, das seines Gleichen sucht. Nun erleben wir erneut über die vier großen „K“: Kinder, Kunst, Kasse – Kalkriese! einen Abstieg in die Niederungen des Geistes.
Und man muß den Begriff „System“ bemühen, weil nicht etwa einmalig in einer derart menschenverachtenden und zynischen Weise das Menschen- und Völkerecht mißbraucht wurde und wird.
Auch vor der Kunst macht man nicht mehr halt. Daß Kinder mißbraucht werden, wurde von dieser Seite bereits berichtet (siehe dazu Steinhagen am Teutoburger Wald und der Aufmarsch paradierender Kinder auf dem Museumsgelände selbst) und all das wurde bisher unwidersprochen hingenommen.
Nun ist selbst die Pädagogik als „Kriegspädagogik“ zum Spielball merkantilen Machens geworden.
In: „Varusschlacht im Osnabrücker Land (Museum und Park Kalkriese), Seite 54 : „  …. In praktischen Übungen lernen die Schüler die militärischen Stärken und Schwächen beider Seiten kennen und untersuchen die strategische Bedeutung der Wallanlage.“
(„Pädagogisch wertvoll“ für die Jahrgangsstufen 4 - 7; also für 9 bis 13 jährige Heranwachsende) 2  

„… In praktischen Übungen …“!

wird Gewalt und ihre Vermittlung pädagogisch bezeichnet gelehrt!
Angesichts medialer und politischer Schuldvorwürfe gegen unsere Schützenvereine in diesem Land, denen häufig eine spezielle Mitschuld an den Auswüchsen gesellschaftlicher Gewalt gegeben wird, ist dies kaum noch begreifbar.
Hier in Kalkriese sehen wir, wie Mord und Todschlag in Praxis Anwendung findet und unter dem Deckmantel von „Pädagogik und Kunst“ Schutzbefohlene (in derartig niedrigen Jahrgangsstufen) belastet und enthemmt werden.

Doch mit dem Auftakt:

„Feldzeichen zu Friedenszeichen“

brechen die Veranstalter mit allen Konventionen. Und mit der geglaubten „Einschränkung“: „Moderne Feldzeichen“ (ebenda, Seite 66) tarnt man die Unauslöschlichkeit des Terrors und der Niedertracht mit einer Worthülse.  

Der Begriff „Modern“ ist im Zusammenhang mit dem Feldzeichen-Gebrauch bedeutungslos.
Hier stehen offenkundig Feldzeichen in Gestalt und Form als Angebot für Kinder, die eine Übertünchaktion ausführten. Diese „Feldzeichen“ finden in ihrer offenbaren Vorlage (Schaubild) ihre Ableitung aus jenen „Feldzeichen“, die Rom und seine sich ihm erklärten Erben trugen. Sie standen und stehen in ihrer ungeheuerlichen Bestialität und sind ihr direkter Ausdruck.  

Was soll daran „modern“ sein?

Kindern wird mit derartiger Aktion nicht nur das Ausmaß des Terrors und des Schreckens verstellt, sondern ein fließender Übergang der allgemeinen Akzeptanz untergeschoben.
Eine Verharmlosung wird erzeugt und der historische Schulterschluß des antiken Rom mit den europäischen Regime der Menschenverachtung und des Terrors der dreißiger und vierziger Jahre bagatellisiert und verharmlost.

Es gibt keine „Modernen Feldzeichen“! 

Links zu den "Modernen Feldzeichen":

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Roman_Standards.jpg

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:LSSS_AH.svg&filetimestamp=20080724170001

http://www.landkreis-osnabrueck.de/pics/medien//image_1225804834357wwwbadessende.jpeg

Denn hinter den „Feldzeichen“ steht unauslöschlich jener Herrenmenschengeist 3, der, wie in den bezeichneten Fällen, nicht mit Farben und Phantasie von Kindern übermalt werden kann!
Jene Menschen, deren Blut und Schreie an diesen Feldzeichen „kleben“, werden von einer derartigen Pietätlosigkeit ein zweites Mal geschändet und denunziert. Daß Kinder dazu mißbraucht werden erfüllt mit Scham und Abscheu.
Zumal Kleinstkinder, unter den römischen Feldzeichen, bei ihren ermordeten Eltern in Judäa belassen wurden um elendig umzukommen.  

Der Begriff. „Moderne Feldzeichen“ erscheint darum mit Bedacht und höchstem Zynismus gewählt, so wie zu anderen Mißbrauchsbegriffen in Kalkriese kein Abstand gefunden wird.
Noch immer schreibt man von „metzeln“ dreier Legionen, also von „Mord“ an Vergewaltigern und Massenmördern, deren Ziel es war die Völker Europas zu versklaven und zu morden. 4

Das dies so war dokumentieren die Standarten, so wie es uns die „Feldzeichen“ der Anlage deutlich machen und wie es uns die Quellen der Antike und Neuzeit darstellen, die in Kalkriese um Jahre verzögert oder gar nicht vorkommen.
Warum ist das so?  Zumal es wahrlich keine breite und umfängliche Quellensituation für diesen Varus und den Geschichtsbereich (Rom und die Germanen) gibt. Auch hier begegnet uns das System ideologischen Gaukelspiels.
Warum wurden die Greuel des Varus erst nach den Aufforderungen aus diesem Institut allgemein?    

Ganz Europa litt unter diesen Zeichen und nun werden sie uns allen, als „Moderne Zeiten“ vor die Nase (selbst in Brüssel) gesetzt.
Der Marschschritt von Kindern hinter einem vorweggetragenen „Pilum“, im Park des Museums, weist auf die Tradition derartigen Denkens und auf den offenbaren und offenkundigen, da ausgesprochenen Vorsatz.
Denn das „Pilum“ steht einem Feldzeichen in nichts nach; es ist das militärische „Markenzeichen“ Roms..  

Die Systematik des Herrenmenschengeistes und die Abfälligkeit gegenüber den unterdrückten Völkern in Roms Grenzen und darüber hinaus, gestern wie heute, zeigt sich nun ebenfalls gegenüber den Schotten, in der dritten Folge jüngster ZDF-Doku, die vom selben Geist begleitet gewesen sein muß, der sich hier ebenso als pro römisch und damit niederträchtig gegenüber den Verfolgten und Geschändeten darstellt.
Die Schotten kamen gleichsam dumm zur Vorstellung, wie wir es in gewohnter Weise bei den Germanen finden. (Ich empfehle allen Schotten sich diesen dritten Teil der ZDF-Doku anzuhören.)  

Unter „Moderne Feldzeichen“ können sich nun alle „Gestrigen“ vereinigen und mit Recht behaupten, daß das alles nichts miteinander zu tun habe, wenn man nur die Auffassungen Kalkrieses teilte, die sich der deutschen Pädagogik wie der Kunst bedienten.

Ob unsere Kanzlerin, Angela Merkel, ihre Schirmherrschaft aufrecht erhalten kann bezweifle ich.
Sie hat an anderer Stelle erfolgreich Distanz zur Menschenverachtung eingefordert. Hier muß sie nun ebenso dem eigenen Maßstab folgen.  

Ich fordere von unserer Kanzlerin die Niederlegung der Schirmherrschaft für ein derartiges „2000 Jahre Varusschlacht“ Spektakel, das einen Herrenmenschengeist bis in unsere Medienlandschaft zu tragen vermag.

Ich fordere die „Europäische Union“ auf sich von derartigen Feldzeichen zu distanzieren und diese aus allen öffentlichen Räumen in Europa zu entfernen und zu verbannen.


Herbert Kramer

 

1  Typisch für den chauvinistischen und totalitären Geist ist der Verrätervorwurf gegenüber Widerständlern. 

2  Aus dem Veranstaltungskalender 2009: „2000 Jahre Varusschlacht“

VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH

Impressum:

-          Museum und Park Kalkriese –

-          Dr. Joseph Rottmann (Geschäftsführer)

3 Das römische Bürgerrecht schaffte selbst unter den „Freien“ Menschen erster und zweiter Klasse; dagegen waren die Sklaven Sachen, die kein Recht besaßen.
Nach römischen Recht war es z. B. nicht zulässig einen Bürger Roms zu kreuzigen. Offenbar war dieser Tod zu bestial um ihn an Römern ausgeführt zu sehen. 

4  Die Einwohner der ersten eingenommenen Stadt in Judäa wurden ausnahmslos von den Römern niedergemetzelt. Ausgenommen die Kleinstkinder. Diese ließ man bei den Toten, so daß sie allen späteren Augenzeugen als junge - auf den bereits in Verwesung befindlichen Leichen erkennbar wurden.

Das ist eines der Beispiele für die von Kalkriese aus ausgelobte römische Gerechtigkeit.

Dazu: Arminius

Er (der immer noch ausgerufene Verräter und Verhinderer des allgemeinen römischen Wohlstands in Germanien – wie Bäder und Autobahnen, - sorry römische Straßen) ruft laut Tacitus im Jahre 16 n. Chr. seinem Bruder an der Weser zu:

„Germanen führten keinen Krieg gegen Frauen und Kinder.“

 .._________________________________________________________________________________________________ ..

 

Eine Gesellschaft schreit nach ihren verlorenen Werten und befindet sich in der ausschließlichen Verwertung des Unwerten:

Eine Schande ist es

Eine Schande wäre es, sich gegen eine Kultur zu stellen, von der man keine Ahnung hat und diese zum eigenen Vorteil zu diskreditieren versucht!

Eine Schande ist es, dieses Tun gegenüber der eigenen Kultur zu praktizieren, weil diese Haltung Vorteile verschafft.

Eine Schande ist es, von einer Wissenschaft zu hören, die das „Lemmingprinzip“: „Einer Pfeife zu folgen“ praktiziert und mit Andersdenkenden wie unten beschrieben verfährt (Westfalen – Blatt Nr. 58 – 2004; Westfalen – Blatt 80 – 2004).

Eine Schande ist es, unserer Jugend solche Machwerke vorzustellen und von einer Wertegesellschaft zu heucheln.

Eine Schande ist es, Leistungen von anderen (Schülern & Steuerzahlern) zu fordern und selbst die Hände in den Schoß zu legen und von „Wohlstand“ zu faseln.
S. 124     2. Absatz
„Vor allem aber sollte der Limes den „barbarischen“ Stammesgemeinschaften klar machen, wo die moderne Welt … und Wohlstand begann:“

Eine Schande ist es, das Geld der Gemeinschaft für solche Vorstellungen, die zu keinem Zeitpunkt haltbar waren zu verbrauchen und die einzig dem Geltungs- und Medienanspruch einzelner genügen sollte!

Eine Schande ist es, daß derartige „Wissenschaftlichkeit“ nun wie folgt ihre Um-Schreibung (Korrektur) findet:

„Varus stirbt in drei Museen
Gegner in der Feier vereint“

„Die Beteiligten haben erkannt, daß die Unwissenheit über den Schauplatz der Schlacht keinen Mangel bedeutet, sondern gerade den Charme ausmacht.“
(Westfalen-Blatt 35  2006)

Die Unwissenheit wird zum Charme der Wissenschaft erklärt und erhoben!
Kalkriese wird damit zum Ort der Unwissenheit erklärt und kenntlich!
Damit stellt sich uns die Frage nach den Ortshinweisen: „Hier entlang zur Varusschlacht!“
Was sagen die uns? Heißt uns die „Unwissenheit“ hier in den Schildern Vorteilsnahme, Lüge, Täuschung oder was!?
Zumindest geben diese Hinweisschilder und die ca. 6000 Funde den Kalkriesern einen uneinholbaren Vorsprung vor den Detmoldern!
Die stehen mit ihren Offiziellen nicht einmal hinter ihrem  Denkmal, weil es von seiner Gründung nicht zu lösen ist:

„Hermann wurde zum Gründungsvater der deutschen Nation und seine Germanen zu den Deutschen schlechthin erklärt:“ Beschreibt Elke Treude (stellvertretende Museumsleiterin; Paderborn) die Umdeutung der Kämpfe in der Neuzeit.“ (Westfalen-Blatt 35  2006)

Das ist das besagte „Alles“, der Ideenreichtum, das was jemandem einfällt, dem nichts einfällt!
Haben Sie, liebe Leserin oder Leser schon einmal etwas anderes gelesen, was anders klingt und uns etwas bedeutet?
Jemand grenzt sich von den Einfällen anderer ab und gibt das als seinen Einfall aus, den einzigen; mehr kommt da nie!
Da fällt kaum noch etwas ein, außer daß die Römer über Europa herfielen.

So können wir uns von den Einfällen der Kalkrieser und Detmolder überraschen lassen! 
9 (neun) Millionen € geben einen goldenen Rahmen für derartige Phantasien!

Da haben es die Halterner leichter!
Von den Römern wissen diese viel mehr! So auch, wie sie mit ihren Sklaven und mit den unterdrückten Völkern verfuhren.
Und sie wissen auch von Varus, daß wir in diesem einen Massenmörder vor uns haben. Doch die Halterner leisten jenem Mörder Vorschub und heben selbigen auf ihren Schild.
Im Park zu Haltern ist ja noch Platz für eine Reihe weiterer derartiger Gesellen!
Zumal es an dieser Stelle niemanden irritiert oder nachdenklich stimmt!

Auch das ist eine Schande.

Nach Kalkriese ist vor Kalkriese
Offenbar geht man nach Kalkriese nun wie vor Kalkriese miteinander um!
Man bescheinigt sich gegenseitig die Unwissenheit und fällt sich Brüder und Schwesterlich in die Arme!

Es geht ja auch um 13,5 Millionen € für ein Spektakel.
Doch das dient offenkundig nicht unseren europäischen und demokratischen Werten!
Für „Brot und Spiele“, also römisch soll dieses Sümmchen verbraten werden.
Werte, Werte, wem sollen die etwas bringen?
Konnte man Werte jemals, außer als Lippenbekenntnis, verwerten?
Da schluckt das nach Werten hungrige Volk!

Fellows und

  {Fellows} wurden ursprünglich die Römlinge, die Unmoralischen genannt; die Wirren, die im Kopf Krausen.
Als Kumpan und Kumpanei finden wir noch den faden Geschmack an den Finken*, an den im 19. Jh. aus Studentenschaften und Studienbünden Ausgeschlossenen.
*(Finken wurden von den Germanen jene genannt, die vertrieben werden mußten (siehe "ite" "Römische Finken) :

Fink = {finch}{[fin ]} → {[fin i∫]}

Die, die man vertreiben muß!

Die, die über die Saaten, die Kulturen heerfallen!

Die „Lex Hare“, in ihrem „Haredit“ wird auch diesen Teil, der sich um die {fellows} stellt ableiten und diesen Titel in seine alte Bedeutung setzen:

{fellows} @ Die Leid Bringenden!

Jene (die Römer und ihre Vasallen)  trugen die Amoralität, die Niedertracht, - die Keime dieser Seuchen im Gepäck und infizierten das gesellschaftliche Miteinander bis heute.

Und diese Form des Perfiden wird uns, wie unten (S. 124, 2. Abs.), als „Wohlstand“ vorgestellt. Dem „Goldene Kalb“, der Welt des {dregs} (den Straßen und Bädern, wie man andernorts lesen kann!),  diesem "Kalb" wird die Moral geopfert.

Unter anderem spricht Theodor Mommsen bereits vom „Sklavenkorn“ des antiken Rom, mit dessen Prinzip die Germanen, wie die Völker Europas in dieser Phase der Geschichte konfrontiert wurden und gegen das sie sich zur Wehr setzten!

Wie die Kalkriesen germanische Geschichte schreiben und die Sprache mißbrauchen
(Was sich kein Schüler an einer deutschen Schule leisten dürfte)

  Mit der Sprache, das heißt mit der Bewertung und Einschätzung derselben nahmen es die archäologischen Vertreter Kalkrieses nie genau, wie es die unten folgenden verbal wohlbeleibten Texte, unter archäologischer Vorherrschaft, verdeutlichen.
Es geht von dieser Seite nicht um Wissensvermittlung, sondern um Plakativität und um die reine Vortäuschung von Wissen und Faktizität. Spätestens seit Kalkriese und Waldgirmes wird jedem deutlich, daß die deutsche Archäologie nicht nur mit der Behauptung eines Ortes den Mund zu voll nahm, sondern daß ihre gesamte bisherige Hinterlassenschaft auf tönernen Fußen ruht und einzig eisernes Beharrungsvermögen das Desaster einer ganzen Innung aufhalten muß ("Der Kaiser ist ja nackt!").
Das, was einen jedem Schüler abverlangt wird, wenn er ein Ausreichend als Note erzielen will, daß nämlich 50% seiner Ausarbeitungen richtig sein muß und daß seine Ausdrucksweise dem von ihm vorgetragenen Inhalt gerecht zu werden hat, also das richtige Vokabular verwandt werden muß, diese Grundvoraussetzungen werden von dieser Seite nicht eingehalten!
Nicht nur daß den Germanen tumpe Kommentare zuteil werden, daran gewöhnte sich offenbar mittlerweile die deutsche Öffentlichkeit und nimmt keinerlei Anstoß mehr daran ihre Vorfahren übelst behandelt zu finden.
Doch man beleidigt in diesem Atemzug auch sämtliche Nachbarn, von den Niederlanden, England, Skandinavien, der Schweiz, Österreich, USA und so weiter; schließlich waren und sind sie, wie ihre Ahnen, auch heute noch am Kampf gegen diese Niedertracht beteiligt!
Das ist heute, angesichts der permanenten Fundamentalniedertracht, alles andere als witzig.
Ein solch illustres Schreiben, am Kalkriesen der deutschen Archäologie verfaßt, findet sich in der:

“National Geographic“ (Deutschland) aus dem März 2002.

  Hier kann beispielhaft dargelegt werden, wie eine gesamte Kultur ruiniert werden soll und warum es immer schwerer fällt der Jugend, hier speziell in Deutschland, Werte und Identität zu vermitteln. Es wird geheuchelt und weggelassen, wie es von einer Moral verlangt wird, die keine ist, weil Ideologie verkauft wird!
Offenbar meint man in den Germanen einen generellen Hauklotz gefunden zu haben, auf dem aller Unflat geistiger Dekadenz ausgeschlagen werden kann und auf deren Kosten man sich personale und andere Vorteile verschaffen kann.

  Wie die Sprache benutzt wird ideologisch zu sülzen und dazu Ergebnisse als bare Münzen vor Geschäftskarren gespannt werden, zeigt sich für keine Geschichtsepoche in so ungebremstem Schaum, wie für die der Germanen, Sachsen und Normannen.

Folgende Auszüge sollen dies darlegen und jenen Geist offenlegen, der jeder menschenverachtenden Niedertracht Vorschub leistet und diese beschönigt.

"National Geographic" S. 104   2. Abs. 
Einem römischen Kurier wird archäologisch in den Mund gelegt:
"Weit voraus haben - also doch wieder! - Germanen einen Aufstand angezettelt."

Wie liest sich eine Erhebung, ein Aufstand bei unseren Ideologen und Demagogen!
Bei ihnen wird "angezettelt"! Dazu kommt der Kommentar: " - also doch wieder! -"

Was soll dieser platte Kommentar? Wie immer wird einmal kurz gegen die Germanen zur Seite getreten.
Die Germanen werden angezettelt, sie sind die Dummen, die Verführer und Verführten „- also doch wieder-“.
Der Begriff "angezettelt" unterstellt eine niedere Absicht, vor allem mit dem " - also doch wieder !- ". 
Nun folgen über die gesamte Seite Kalkrieser Spekulationen, die einzig zum Ziel haben den musealen Ort merkantilen Treibens zu bestätigen.)

  Unterer Abs.
„Dieser Engpaß ist einfach genial für einen Hinterhalt“, sagt die Archäologin Susanne Wilbert-Rost, ... „ ... Trockenen Fußes konnte man ihn nur an zwei etwa 100 Meter breiten Stellen passieren. Hier mußten auch die Römer durch und gerieten vor die mannshohen Wälle, hinter denen ... Arminius mit seinen Kämpfern lauerte.“

(Zu Hinterhalt: Ein Hinterhalt ist ein nicht zu erkennender Ort des Angriffs. Burgen, „Barrenauen“, also hier namentlich genannte Orte einer Barrikade waren noch nie ein Hinterhalt. Die von der Archäologin festgestellten Wälle waren offen sichtbar und kein Geheimnis! und für sich genommen eher lächerlich als ein Hindernis. Man denke an Karthago, Jerusalem oder Masada! Rom scheiterte an 100 Metern Grassoden! Doch so geht es den Ausgelobten Römern! Diese müssen am Ende noch dümmer sein als die schon dummen Sieger. Drei Tage greifen die Dummen nun die Dummen an und):
„Zerhacken diese Kriegsmaschine wie einen bösartigen Giftwurm.“

(Wie bereits beschrieben, die gesamte Marschtheorie der Kalkriesen ist strategisch unsinnig und von den Flurnamen und selbst den Funden anders dargestellt! Mitten über den Kalkrieser Berg marschiert man, so der Übergang erzwungen werden mußte. Einzig eine vom Hauptheer abgedrückte Abteilung der Nordflanke wurde an dieser Stelle gegen den für sie nun tödlichen Wall gedrückt. Germanicus im Jahre 15, um den es hier einzig geht, Germanicus war längst in „Engter“, als der Kampflärm auf der „Niewedde“ erstarb.)

  S. 105 2. Abs.
„... metzeln sie zu Hunderten hin.“

(Aus einem Behauptungswillen und einer erzielten Oberhand wird hier ein „metzeln“. Von den Germanen wird niedergemetzelt (also doch wieder).
Man möge sich beispielhaft diesen Begriff auf andere Felder der Geschichte übertrage vorstellen:
„Die russische - metzelte die 8. Armee in Stalingrad nieder!“ Man könnte genauso obszöne Beispiele bringen, wie sie an dieser Stelle verwandt werden! Ich tue dies mit Bedacht nicht! Die Pietät vor den Opfern der Niedertracht verbietet dies!
Römische Propagandareden werden unkommentiert zur Sprachwaffe gegen die Freiheit eingesetzt!
Eine bis an die Zähne bewaffnete römische Armee, die in ein fremdes Land (hier Germanien) eindringt wird nicht im Kampf niedergemetzelt! Anders wäre es bei Gefangenen, die wehrlos sind und einer Rache anheimfallen! Doch darum geht es hier nicht!
Ein Heer von Unterdrückern, Frauen und Kinderschändern wird bekämpft! Diese tragen dazu Waffen, mit denen diese metzeln wollten und allerorten metzelten (Flavius Jos., Jüd. Altertümer, Buch  S.  )!
Auch im II. Weltkrieg wurden Frauen und Kinder niedergemetzelt, warum setzt man diese Opfer von Seiten der Archäologen begrifflich und damit sachlich mit römischer Soldateska auf eine Stufe!?
Wir reformieren die deutsche Sprache und schänden die selbe im Gebrauch unentwegt.

  Theodor Mommsen schreibt zum Prinzip der Versklavung, das Kinder unter 11 Jahren getötet wurden, weil sie für die Sklaverei unwirtschaftlich waren! Weitere Hinweise finden Sie im „Varus-Himmler-Clot“.)

  „Rom ist vernichtend geschlagen“,

(heißt es in einer Zwischenüberschrift. Nein Frau Wilbert-Rost. Der Spiegel des selben Jahres schreibt das prophetisch anders. In „Che Guevara im Nebelland“ wird stark vermutet, daß es in den Jahren darauf erst zu den eigentlichen Kämpfen kam. Der Spiegel hat hier Recht! Die Flur- und Ortsnamen (Bäche, Flüsse, Berge usw. des bezeichneten Raumes) dokumentieren dies als einzige Quellen ausführlichst (auch am Kalkrieser Berg). Nur das alles spiegelt nicht die ideologisch gewünschten Ergebnisse der archäologischen Irrwege. Doch schlimmer, - durch die Flurnamen wird, entgegen aller Behauptungen der Archäologen, Gegenteiliges ablesbar! Man muß schon von Vorsätzlichkeit Sprechen mit der in Kalkriese an einem gefälschten Geschichtsbild gearbeitet wird. Für welche Auftaggeber arbeitet die Archäologie? Mir fällt da nur die Niedertracht selbst ein, der diese Worte dienen und die davon gestärkt wird!

Die deutsche und europäische Völkergemeinschaft wird getäuscht!
Die negativen Folgen dieser Täuschung sind kaum zu beziffern. Forschungsgelder und Aufträge gehen in ideologische Kanäle und dienen einzig der Demontage der Deutschen Wissenschaften und fördern den Fundamentalismus. Die Sprachwissenschaften werden be-, wenn nicht verhindert und die Egomanie einzelner treibt Blüten.

  S. 105 unten
„Die Nationalerhebung“, zu der Arminius Sieg in späteren Jahrhunderten hochstilisiert werden sollte, bleibt aus.“

(An dieser Stelle begegnen uns konstruierte und unreflektierte archäologische Schaukämpfe! Man wirft einige auserlesene Knochen ins Vorne, die man aus allen Epochen zusammensuchte und hetzt ihnen nach! Schnappt selbige auf und gibt sich dann unwillig. Grenzt sich ab von den ewigen Wiederholungen des gefundenen Unsinns seiner ideologisch erklärten Feinde und deren Blutbäder (Hier denen der Chauvinisten und Faschisten).
Und lobt aber dabei unentwegt weiter jenen römischen Geist aus, der den {dreg} der Welt spiegelt.
Hier stellt sich zunächst die rein sachliche Frage:
Warum muß man etwas als ausbleibend anmerken, was es nicht gegeben haben kann?
Wohin wollen Archäologen die Leser und die Besucher Ihrer ideologischen Aufmärsche führen, vor allem, wenn diese Kinder sind?
Jüngst erlebte ich folgende Begebenheit auf dem Museumsgelände von Kalkriese: Grundschulkinder mit „Pilum“, „Pila“ (wichtigstes Mordinstrument der Römer) ausgerüstet, in Reih und Glied, wurden durch den Museumspark von „Kalkriese“ geführt und exerzierten römische Ordnung. Hier sah man das, was wohl von den Kalkriesen unter heldenhaft verstanden wird und was es zu vermitteln gilt?
Vielleicht kann ja jemand dazu Stellung beziehen und den zuständigen Kultusministerien die pädagogischen Ziele erklären, vor allem, wenn ich den Kontext der Seite 124   2. Absatz einbeziehe!)

  S. 106 – 107
(Auf diesen beiden Bild-Seiten wird uns nun anschaulich dargelegt, wie wir uns diesen unüberwindlichen Graswall der Germanen vorzustellen haben. Die Germanen warten abgebildet in Reihen auf ihr: „Der nächste bitte!“ Und die Römer, von der anderen Seite, Tröpfchen für Tröpfchen, trotteln in den Tod!
Blöder geht’s nimmer!!
Doch so denken Archäologen! In Playmobilmanier! Und deshalb kommt es zu solchen Ergebnissen!
Selbst heute noch versucht man die Berge zu gewinnen und diese zu besetzen, sucht den Überblick! Die Archäologie geht in die Versenkung, die zieht es in ihre Löcher, in die Niederungen.

  Und obwohl die römischen Reiter längst getürmt sind, wie die römischen Quellen deutlicher nicht sagen können, hält man an einem Reiterkampfbild auf der S. 108 nicht nur fest, sondern erfindet es aus Maskengründen.) 

  S. 110 – 111
Nun beginnt man die Funde zu zählen. Mehr als 5.000 Funde und die Reitermaske. Also ich will die Funde wirklich nicht schmähen und ihnen ihren Wert abreden, selbst wenn es hier und da so erscheint! Doch das, was man ihnen an Aussagen abwringt geben diese nicht her! Die Fundmenge reicht angesichts der existierenden Fragen für rein gar nichts! Und gerade mal ein größeres Ereignis, für das nur das Jahr 15 n. Chr., (römisch genannt), in Frage kommt, paßt auf die Münzfunde!
Doch die Römer waren viel öfter kämpfend in diesem Raum!

  S. 111 Mitte
„Anderthalb Jahrtausende lang war der cheruskische Held hier zu Lande im Dunkel der Geschichte vergessen.“

(Unwissende bescheinigen anderen Unwissenheit, von denen* sie nichts wissen! Auch hier irren die Archäologen! Ortsnamen in einer gewaltigen Menge und Dichte künden noch vom Wissen um die germanisch-römischen Ereignisse von vor 2000 Jahren und stellen dieses Wissen vor. Ihre Erforschung würde das Ende sämtlicher bisheriger Vorstellungen der Archäologen bedeuten. Auch in den Niederlanden, der Schweiz, wie in Dänemark ist die Blockade der Wissenschaften von deutscher Seite ein Hindernis um Möglichkeiten von Forschungen.
Der Raum: Lippe – Ems – Niederrhein, einschließlich der Niederlande, stellten ein Zentralfeld.
Die Befreiung Frieslands vom römischen Joch, ist eine der größten Taten für die Entwicklung demokratischen Denkens in Europa und ablesbar. Kaum eine Region spricht hier eine deutlichere Sprache. 
Doch das gesprochene Wort ist das Gift für den sprachlosen Fund, zumindest aus archäologischer Sicht!
So läßt die deutsche Archäologie schreiben:
„Das Land in Europas Mitte, das die Römer zu ihrer Provinz „Germania“ machen wollten, hat seine Freiheit wieder: mit Folgen freilich, die fortan immer wieder die Alte Welt erschüttern sollten.“
Dem folgen nun wieder die bekannten Tiraden um Kaiser und Frankreich usw. Unerträglich werden die erklärten Forschungsergebnisse in ihrer Hohlheit, wenn sie mit solcher Ideologie gefüllt und belastet werden müssen um sich zu begründen und Applaus zu erhalten!

*(Ein Beispiel archäologischer Überheblichkeit stellt das Römerlager „Kneblinghausen“. Bevor dies Lager von den Archäologen "gefunden" und bestimmt war hieß es bei den Einheimischen um 1900 lapidar: „Wir holen uns Sand aus dem Römerlager!“ Das zum Traditionswissen der Menschen vor Ort und zum archäologischen Dunkel der Geschichte.)

Auf der Seite 114 – 115
wird Bezug auf „Die unbekannte Welt der Germanen“ genommen. Hier begegnet uns die Unwissenheit des „Erd-denklichen“ in selbstredender Form:
„Die Wirklichkeit war wohl nur halb so blond und heldenhaft.“

(Was heißt uns hier: „nur halb so blond“, was soll diese diskriminierende und dämliche Formulierung? 
Und was bilden sich die am Kalkriesen ein, im selben Atemzug von Heldenhaftigkeit zu faseln? Wäre man hier der Sprache mächtig, läse man die Ortsnamen allein um den „Kalkrieser Berg“ herum, dann schwiege man an dieser Stelle. Was darf jener abwertend um Heldenhaftigkeit sagen, der nur sein Fähnchen in den Wind hält und auf den Applaus der Niedertracht hofft!?
Hier flattert ein Fähnchen der Erbärmlichkeit! Auf der einen Seite will man Kapital aus dem Widerstand und Kampf schlagen und auf der andern Seite verurteilt man den Freiheitswillen und erklärt ihn für unbegründet!
Die oben abgesprochene Wirklichkeit um die Germanen können wir auch nicht bei denen am Kalkriesen und ihrem merkantilen und chauvinistisch gestützten Erfindungs- und Verknüpfungsreichtum finden. Auch das wird einmal geschrieben werden!
In Kalkriese grenzt sich ein Geist aus, indem er sich nicht von der Niedertracht abgrenzt!

  S. 124     2. Absatz
„Vor allem aber sollte der Limes den „barbarischen“* Stammesgemeinschaften klar machen, wo die moderne Welt, wo Gesellschaft, Recht und Kultur, Frieden und Wohlstand begann:“

(Also hier wird’s ekelhaft! Hier wird derart {dreg} über die Germanen, wie über alle im Aufstand gegen Rom gestandenen Völker und Völkergemeinschaften** ausgegossen, daß es keinen Europäer auf dem Stuhl halten dürfte der unsere Grundwerte vertritt und fordert.
Selbst in den gymnasialen deutschen Lehrbüchern steht das anders. In diesem Absatz ist ein derartiger Ungeist am Werke, daß man alle Opfer der Niedertracht gleichermaßen beleidigt und bespuckt findet.
Ob Römer oder Faschisten sie ließen sich ihren „Konsum“ (d.h. ihr System) und die Kosten ihres Terrors von den Opfern selbst finanzieren! Und das heißen uns Vertreter deutscher Wissenschaften als:
„... moderne Welt, wo Gesellschaft, Recht und Kultur, Frieden und Wohlstand begann.“
Gleich wo dem offenen und verdeckten Terror der Niedertracht entgegengetreten wurde und wird, - ob im antiken Rom, im Faschismus oder im heutigen Fundamentalismus, eine derartige hier vor uns liegende Ideologie stellt sich gegen die Prinzipien unserer Freiheit und gegen die westlichen Werte!
Wir erleben jüngst, wie gegen die Freiheit von Wort und Bild weltweit fundamentalistisch vorgegangen wird und Menschen unserer freien Welt aus Herkunftsgründen angegriffen werden. Die obigen Äußerungen stehen dem in nichts nach und leisten jedem Extremismus Vorschub!)

  *(Der Begriff „Barbar“, gleichsam ein Rätsel für die Archäologie, wird ebenso propagandistisch verbraten, wie jeder Punkt und jedes Komma, vor und nach ihm!)

  **(Orte von Aufständen ganzer Völkerschaften gegen den römischen "Wohlstand" und das, was jene Vertreter unter Recht und Kultur verstehen. Ein Ausschnitt:)

133 – 129 v. Chr. Asia (westl. Türkei)

88 v. Chr. Asia (Volksaufstand)

136 – 132 v. Chr. Sizilien (Sklavenaufstand)

104 – 101 v. Chr. Sizilien (Sklavenaufstand)

73 – 71 v. Chr.  Italien (Spartakusaufstand; Sklavenaufstand)

 

ca. 7 v. Chr. Judäa (Volksaufstand, von Varus niedergeschlagen)

** 66 – 71 n. Chr. Judäa (Jüdischer Krieg, Flavius Jos.)

132 – 135 n. Chr. Judäa (weiterer Aufstand)

 
52 v. Chr. Aquitania  (Volksaufstand)

  6 – 9 n. Chr. Pannonien (Volksaufstand und Rebellion römischer Legionen)

  2 – 4 n. Chr.  Zurückschlagung der römischen Expansion gegen die Oder.                    (Die Erste Großniederlage Roms.)

 9 n. Chr. Die Mobilisierung der germanischen Nordvölkerschaften und ihre Kriegseröffnung gegen Rom.
                (Die Varusschlacht, der Beginn der germanischen Befreiung)

  ** 69 – 71 n. Chr. Der Bataveraufstand
                              (Offenbare Parallelität**)

  61 n. Chr.  Britannien

  283 – 286 n. Chr. Belgien
(Aus: Atlas zur Geschichte Bd. I;  
Herausgeber: Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften  DDR 1973)

  Die oben vorgestellten Volksaufstände und Erhebungen gegen Rom muß man nach den Maßstäben der Archäologie als Ausdruck eines Unverständnisses werten.

Mindestens an sieben (7) Abschnitten des römischen Reiches gab es einen Limes. Rom war offenbar von „Unklaren“, also von Schwachsinnigen umzingelt.  

An dieser Stelle eine Frage:

Was ist Kultur?

Diese Frage sollte hier in Deutschland unbedingt und vor allem an den Schulen diskutiert werden.
Die Maßstäbe der Kalkriesen sollten herausgearbeitet, hinterfragt und verglichen werden.

Beispiele weiterer Fragen:
Was unterscheidet die gefangenen Menschen in einem römischen Steinbruch (V.- H.- Clot) von denen in einem NS Lager, das unter der Anweisung: "Vernichtung von Menschen mittels Arbeit" geführt wurde?

Was unterscheidet die römischen Straßen von den dt. Reichsautobahnen von 33 bis 45?

Was unterscheidet die römische Waffentechnik in ihrer Leistungsfähigkeit von der dt. Raketen- und Kriegstechnologie?

Was unterscheidet das römische vom deutschen Expansionsverhalten (in der Zeit 33 bis 45)?

Anders: Was unterscheidet den römischen vom deutschen Adler der Niedertracht?

Was unterscheidet eine pro römische Ideologie (also römische Verherrlichung und ihre ausgesprochene Lobpreisung)  von der Verherrlichung des Faschismus.

Was bedeuten diese Einstellungen und Auslassungen für die Europäische Gemeinschaft?

 Was ist Kultur??!

Was haben die Kalkrieser Wissenschaften und ihre sie unterstützenden Kommissionen für ein Kulturverständnis? 

Brauchen wir Kriterien für einen neuen Kulturbegriff?

   Welche?

und 

    von wem?

 
Was ist Moral?

Von Feigenblättern und Nachtschattengewächsen  

Wer nun meint, es handele sich im obigen Artikel um einzelne Formulierungen, so muß jener enttäuscht werden. Kalkriese erhebt mehr als einen Alleinvertretungsanspruch innerhalb der deutschen Archäologie und auf das als „Wissenschaft“ genannte Feld, unter und über dem sie zu schweben scheint. In Kalkriese und Frankfurt scheint man geglaubt zu haben mit jeder seiner Phantasien und Auslassungen unangefochten zu bleiben und man tut einfach alles für ihren Erhalt.

Darum erklärte man vollmundig:
<„Die absolute Mehrheit der deutschen Archäologen verortet die Varus-Schlacht in Kalkriese“, sagte Christian Jaletzke, der Geschäftsführer von Kalkriese, dieser Zeitung und verwies auf Wissenschaftler wie Siegmar von Schnurbein von der Römisch (en)- (-)* Kommission in Frankfurt.“>             (Westfalen – Blatt Nr. 58 – 2004)

*(Der Begriff („Germanische“) findet sich an einer solchen Stelle höchst ungeeignet. Zumal, wenn eine Kommission in einem derartigen Kontext genannt wird und man sich mangels Argumenten in der Öffentlichkeit mit Titeln und gegenseitig erklärter Kompetenz aus einem (Jaletzke) Notstand zu befreien sucht.
Die gesamte Archäologie hat diese Peinlichkeiten zu verantworten und opfert lieber den letzten Rest ihres Rufes. Ja, man wirft sich gleich einem Mummenschanz mit Schnüren und Orden hoch dekoriert ins Feld, um das zu verteidigen, was man so alles phantasiert und ausgedacht hat.

 Doch was passiert, wenn es ein Wissenschaftler wagt begründet diesem Treiben zu widerspricht?
Das hört sich dann so an:

 <„Als Herr Kehne noch in Osnabrück gearbeitet hat, hat er 1992 noch einen Aufsatz pro Kalkriese geschrieben.“ (so Jaletzke, und): Jaletzke vermutet hinter dieser Wendung „vom Saulus zum Paulus“* persönliche Gründe. Kehne habe wohl mal versucht, in Kalkriese einen Job zu bekommen und sei abgewiesen worden.> (Westfalen – Blatt 80 – 2004)

 Wir erkennen ohne große Probleme, wie hier wohl die eigene Zielrichtung (Pöstchenverteilung), einem anderen zur Schlinge gedreht werden soll und zur persönlichen Verunglimpfung eines Kritikers verwandt wird.
Dort, wo man inhaltlich nicht weiter kommt wird man (wie oben zu lesen ist) polemisch, demagogisch, unlauter oder bedient sich frei in der Mottenkiste der eigenen Forschungen, die, als Vehikel des Zwecks, nun ihren letzten Wert verlieren und rein gar nichts mehr bedeuten. Gibt es überhaupt noch etwas auf das sich die Kalkriesen stützen können?

 *(Zur christlichen Redewendung: „Vom Saulus zum Paulus“ sei nur kurz angemerkt:
Die hier zitierte Wendung des Apostels bezeichnet seine Wandlung hin zum Guten!
Sich der Wahrheit zu stellen, wie Saulus es tat und der römischen Unredlichkeit abzuschwören, um Mensch zu werden, macht die Größe seines Schrittes aus.

 Ganz gleich, was wir von Kalkriese zu lesen bekommen: Der Mangel an Substanz begegnet uns auf Schritt und Tritt. Das Wort (ob geschrieben oder gesprochen) zählt hier offenbar nichts.

 So eifern die vom Kalkriesen ihren römischen Vorbildern nach. Auch von ihnen blieb nichts. Einzig in der pathogene Revolte gegenüber der physischen Vergänglichkeit ist man sich sicher, - daran erkennt man sich, als Archäologe, in der Liebe zum verfaulten Detail, in der Morbidität des Geistes.
Zur Ehrenrettung der deutschen Archäologie muß man aber sagen:
Alle großen deutschen Archäologen und Archäologinnen waren keine (Archäologen). Da gab und gibt es noch Apostel und Propheten unter ihnen.  

ebd.

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