: PDF Lathen 2
Zum unten folgenden beispielhaften Thema und seinem GrundverständnisZunächst ein Anliegen und
Angebot in eigener Sache:
Sehr
geehrte Damen und Herren,
da in diesem Land (D) eine gewinnende
Forschung um die auf diesen Seiten (Lex-Hare & Varusschlacht) dargelegten
Arbeiten und ihre Fortführungen nicht zu erwarten ist, biete ich die Möglichkeit
der notwendigen Folgeforschungen ausländischen Vertretungen an.
Ich
bin bereit die Umfänge dieses Wissens in Forschungsprojekte einzubringen, die
gleich welcher Fachdisziplin mit Ihrer Unterstützung bedeutsam werden könnten.
Ich
bin dazu bereit dies Land zu verlassen, in dem diese Forschungen und Ergebnisse
keine Zukunft haben.
Ihnen
meinen freundlichen Gruß
accon
Herbert
Kramer
Das Thema:
In
dem unten folgenden Beitrag wiederholen sich unvermeidlich, Teile und Fragmente
bereits vorgestellter Texte, die in der „Lex-Hare“ (L-H) ihre Basis finden.
Die „L-H“ ist ein wiederentdecktes Sprachsystem, das seine Grundlagen in den
„Germanischen Quellen“ und der engl. {-} Sprache „heutigen“ Gebrauchs
findet.
Sprache war und ist, wie wir erkennen dürfen, viel nachhaltiger und bewahrender
als uns unsere Schnellebigkeit und unsere derzeitigen Sozialveränderungen
suggerieren.
Die
Zunahme von Hintergründen der Sprachbedeutungen und ihrer Kontexte läßt die
Arbeit an die Grenzen der Darstellung und Nachvollziehbarkeit im Detail für
den/die Erstleser/in gelangen.
Deshalb sind sechs weitere Buchwerke in Arbeit und in Planung. Lex I bis III
liegen vor, IV bis VII sind in Arbeit und zwei reguläre Bücher geplant.
Der
Aspekt: „Sprach- und Menschwerdung“ der Lex III hier im „ite“ stellt
dabei eine der wichtigen Grundlagen der vorliegenden Forschungsergebnisse. Damit
ist ein wesentlicher Schlüssel zur Tür unseres Kulturverständnisses
vorliegend, mit dem wir viele Aspekte der Früh- wie der Neuzeit nun fundamental
begreifen können. Damit werden einige bisher als Grundlagen angesehene
Forschungsergebnisse zur „mittelalterlichen Scheibe“ unserer als Basis
geglaubten modernen Weltensicht.
Das Beispiel von Prof. Udolf (Verständnis um Namensherkünfte), wie das des
"Duden" (hier im „ite“) zeigt den Stand deutscher Wissenschaften
und ihren Mangel um das grundsätzliche Verständnis unserer
Sprachgründe.
Lautgruppen und Lautgruppenbildungen, die ihre metaphorischen Zugehörigkeiten
besitzen, sind offenbar in Gänze unverstanden. Das betrifft vor allem das Thema
der hier behandelten „Germanischen Quellen“ und die Bedeutungen des sächsisch-normannischen
Sprachgrundes; bzw. unsere Sprachbasis.
Unter
dem nun folgenden Thema „Lathen“ wird ein weiteres Kapitel (hier der
Geschichte) sprachlich bedeutet.
Aus der Fläche (Raum) und seinem Flurnamengruppen und ihrem Verständnis läßt
sich ein weiteres Bild germanisch-römischer Ereignisse für die Region
erstellen, die eine wesentliche Grundlage der europäischen Geschichte
darstellt.
ebd.
(Zu
den verwendeten Zeichen und Symbolen siehe hinten: „Zeichenhinweis“)
Lathen
(15
n. Chr.: Von Lathen zu den Orten der Varusschlacht)
(16 n. Chr.: Von Lathen gegen Hannover)
Im
Jahre 15 u. 16 n. Chr. wurde das Mündungsdelta der Ems zum Dreh- und Angelpunkt
von zwei römischen Großangriffen auf den Nordbereich {Westphalians}.
Mit einer gewaltigen Flotte versuchte sich Germanicus, in einer für den
nordgermanischen Raum einzigartigen Strategie, die aber für die Mittelmeermacht
Rom nicht außergewöhnlich war.
Auf archäologische Funde gestützt liegt eine Basisposition der römischen
Flotte für mindestens die zwei bezeichneten Feldzüge des Germanicus vor. Im
Bereich des „Dollart“ landete Germanicus mit seinen römischen Schiffen, vom
Rhein über die Nordsee kommend, und entfaltete seine mitgeführte Kriegsmacht
im Raum der Emsmündung.
Ob die kriegerischen Verhältnisse den Begriff „Dollart“ prägten kann hier
noch nicht abschließend geklärt werden, - parallel zum „Jadebusen“
erscheint dies aber naheliegend. Letzterer erhielt seinen Namen als Entlehnung
des Gewässerlaufes „Jade“ 1.
Zusätzlich finden sich auch hier, wie andernorts, Anhäufungen spätere
Kloster- und Kirchgründungen, die als Erinnerung und Dank eines göttlichen
Beistands im Kampf dem nun christlichen Glauben gewidmet waren.
(Auch die Herrschaftssitze späterer Generationen, wie der Stammsitz „Het Loo“
GQNL (NL „Erstes-, Ober Loh“) wurden bewußt auf derartige
Ehrenorte gesetzt. (Siehe dazu auch „Wildeshausen“ (u. a. Familiensitz derer
zu Widukind))
Die
bei Tacitus genannte immens große römische Flotte (für 15/16)
kann, aneinandergetäut, wie eine künstliche Insel gesehen werden, die
nur wenig festes Land benötigte, um sich aufzustellen.
Für
eine derartige Flottille war einzig ein Frischwasser führender Bachlauf (zur
Basisversorgung) nötigt der in den Mündungsbereich der Ems einfloß. Eine
mittlere Erhöhung vor Schilf und Moor, gleich einer Insel, um unanfechtbar in
der „Reede“ zu liegen = „Rheiderland“ GQ, war von den Römern
im Mündungsraum leicht zu finden und zu besetzen.
Landvorstöße waren von hier aus sicher nicht geplant und strategisch wenig
sinnvoll, zumal die römischen Truppen noch auf der niederländischen Seite der
Ems lagen und ausschließlich das Depot und den Nachschub als Schiffsumschlag
defensiv {-fen-} hielten.
Für diese reine defensive Stellung bildeten die sumpfigen Bereiche des heute
niederländisch-niedersächsischen Raumes eine natürliche Wehr gegenüber jenen
Germanen, die mit Rom im Krieg standen. Zudem war dieser Bereich von den
„Friesen“ GQSt und „Chauken“ GQSt beansprucht und
damit ein nicht erklärter Kampfraum. 2
Die
Sachsen beherrschten zunächst das Feld vor den Landungsposten, waren aber bei
Angriffen auf römische Lager offenbar wenig wirkungsvoll (siehe dazu Tacitus
– Caecina, für das Jahr 15 und „Aliso“ Winterbelagerung von 9 auf 10) und
hüteten sich davor. 3
Beim römischen Aufmarsch und ihrer Offensive waren sie zu Beginn der römischen
Militärwalze hoffnungslos unterlegen und mußten sich auf die Defensive beschränken,
in der sie sich vornehmlich an jenen Orten zur Gegenwehr stellten die sie
bestimmten. Diese Orte sind ablesbar.
So belagerten {siege} 4 sie das römische See-Hauptlager, wie die Brückenköpfe
(a.) „Ahlen“ GQ (Reiterei) und vor allem b.) „Lathen“ GQ
– Hauptbrückenkopf und Aufmarschlager, - sowie wahrscheinlich den „Helenenhof“
GQ* auf der NL-Seite) im Oberlauf der „Ems“. Diese Belagerungen müssen
über den Gesamtzeitraum der römischen Präsenz gedacht werden.
*
Der „Helenenhof“ kann als Zwischenstation und Deckung für die römischen
Fahrten zwischen Lathen und der Reede im Dollart gesehen werden.
Die
in den Lagern stehenden Besatzungen der Römer waren aber während der Feldzüge
des Germanicus nicht untätig. Durch wahrscheinliche Ausfälle und kalkulierte
Angriffe auf die Belagerer scheinen sie das nahe Umfeld immer wieder
durchstreift zu haben, um a.) weitere Einheiten der sich verteidigenden Germanen
zu binden und ihnen b.) Verluste zuzufügen, damit das Hauptheer günstigsten
Boden für seine Marschziele erhielt. 5
Während
Germanicus im Jahre 16 zur Weser mit dem Ziel Hannover – Magdeburg vordrang,
marschierte er im Jahre 15 zum Schlachtfeld des Varus in grader Ostrichtung auf
„Wildeshausen“ GQ über „Cloppenburg“ GQ.
Parallel dazu wurden wahrscheinlich über die Weser* römische Angriffe
vorgetragen oder durch Schiffsbewegungen vorgetäuscht.
Doch im Jahr zuvor, von 13 auf 14/15 waren massive Probleme der Befehlsübergabe
aufgetreten. Germanicus erhielt von Tiberius die Befehlsgewalt über Germanien.
Darauf wurden Schiffsbewegungen und Schiffsbaumaßnahmen im Jahre
13/14/15 auf dem Rhein (laut Tacitus) massiv erkennbar, was den Bedrohten
sicher nicht verborgen geblieben sein kann. Rom suchte offenbar einen anderen
Weg, um „Wildeshausen“ GQ zu erreichen.
6
Der erste Limes gegen Rom, der „Germanische Limes“ zwischen „Horn“
GQ & „Tecklenburg“ GQ , hatte offenbar seine Bewährungsproben
bestanden und Rom große Niederlagen eingetragen, die zur spätsächsischen
Dokumentation des „Bestiariums von Holthausen“ führte (siehe hier im „ite“).
Die germanische Widerstandslinie diente offenbar später den Römern im „Römischen
Limes in Germanien“ als Vorlage und Nachahmung.
Die Bewohner des Widerstandsraumes erkämpften sich den Namen ihres blutigen
Landes: {Westphalian}. 7
Die
Verteidiger mußten aber meist mobil auf die sich bewegenden Militäreinheiten
Roms reagieren oder lagen mit ihren Posten breit vor dem „Römischen Limes in
Germanien“, bzw. um die Marschsäulen der Römer in ihren „Trupps“ ff.
GQ verteilt.
Die „Dachsberge“ GQM 8
bezeugen aber daneben eine gänzlich andere Qualität germanischer Kontrolle und
diesen Bergen implizite Beobachtungen, vorrangig im eigenen Gebiet und an
besonders neuralgischen Punkten. 9
Grundsätzlich eignete sich jede hohe Warte zur Beobachtung.
So fand auch der „Vikarienkopf“ GQBM, von dem aus die aus dem
„Heidland“ GQ („Dissen“ GQ) oder „Heidenbusch“
GQ (Halle/Westph.) heranrückenden Römer auf die nahe liegenden Pässe
des „Osning“ marschierten (siehe dazu: „Das Bestiarium“) seinen
benannten Einsatz und die erste durchdokumentierte Schlacht der Antike ihre
namengegebene und bebilderte Darstellung, im Mittelpunkt {Westphalians}. 10
Vor
dem „Osning“ waren die logistischen Aufgaben der Verteidiger relativ
einfach. Ganz anders sah dies um Lathen aus. Hier mußten all jene Informationen
an sämtliche Truppenteile wahrscheinlich mit Signal-Hörnern oder Kurieren
weitergegeben werden. Strategien, die Rom als Angreifer überaus plötzlich von
langer Hand geplant vortrugen, mußten eine schnelle militärische Antwort
finden.
Auf
dem „Pohl sitzen“, als Frontbeobachtung, reichte im Hinterland, im Gegensatz
zur Küstenbeobachtung, für die Nachrichtengabe auf germanischer Seite nicht
mehr aus. Wie die Hasen („Hase und Igel“ eine deutsche Tiergeschichte) müssen
Meldeläufer und - Reiter vor allem die Truppenstärken und die Aufspaltungen
der Römer vermittelt haben. Jede einzelne römische Abteilung konnte den Tod
bedeuten, wenn plötzliche Zangenbewegungen zu spät erkannt wurden. Im Jahre
15/16 lagen derartige römische Bewegungen massiv vor. 11
Der
römische Großangriff zu Wasser
Das
Jahr 15:
Tacitus berichtet bereits, für den Winter 14 auf 15, von immensen
Schiffsbauaktivitäten der Römer im Rheinbereich.
Sowohl diese Maßnahmen, wie auch die Aufbietung von weiteren Truppen aus dem
gesamten Reich, die wahrscheinlich bereits im Herbst 14 in ihre Quartiere am
Main und um Köln einrückten, waren kaum im Norden geheim zu halten. Doch mehr
als zwei zusätzliche Legionen werden für das Jahr 15 nicht aufgeboten worden
sein. So scheinen die Völker vor dem Niederrhein mit einem weiteren Angriff auf
{Westphalian}, in gewohnter Weise gerechnet zu haben.
Doch Germanicus führte die Truppen über Hessen in den Kampf und überraschte
damit die sich hier als „Chatten“ (Katzen) bezeichnenden germanischen
Einwohner, die bereits im Emsraum, bzw. auf dem Weg dorthin gewesen sein müssen
und die „Westphalen“ verstärkten.
Germanicus stieß von Osten, über Kassel kommend nach Westen bis Vetera, über
die Linie: Paderborn, Aliso, Münster, Wesel, durch.
Als Germanicus im Frühsommer 15 (von Vetera aus, - siehe Tacitus) erstmals mit
seinen gesamten Fußtruppen in See stach, wurde allen Sachsen deutlich, daß er
eine neue Strategie einschlug, die nur sehr schwierig zu kontern war, solange
das Angriffsziel der Römer nicht feststand.
Während Germanicus seinen Soldaten über die
Fahrzeit Ruhe gönnte, stießen die römischen Reitereien über Friesland zum
Ort der römischen Truppenvereinigung vor.
Die Weiter- und Ausführungen siehe in der PDF Datei (Lathen 2) oben
(Bavaria, die Sueben (Vorläufer der Schweden), Drusus, Lathen usw......)